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Einladung zur studentischen Vollversammlung am 26.03.21

22. März 2021 admin Keine Kommentare


Wir laden euch herzlich zur studentischen Vollversammlung am 26.03.2020 um 14 Uhr ein.

Die Bildungseinrichtungen der Stadt sind entscheidende Orte für die Entwicklung eingreifender Persönlichkeiten im Sinne einer demokratischen und inklusiven Gesellschaft – das gilt für Schulen, Kindergärten und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Insbesondere gilt es für die Universität, die im besten Falle als Ort anregender und erfreulicher Begegnungen ein wichtiger Faktor gesellschaftlicher Veränderung zum Besseren ist.

Wir wollen vor allem diskutieren, wie wir für das kommende Sommersemester möglichst viel Präsenzlehre, die Nutzung von Arbeitsräumen am Campus einschließlich der Bibliotheken sowie die Öffnung der Mensen durchsetzen. Die Anmietung weiterer Räume, die Anschaffung von Lüftungsanlagen sowie der Einsatz von Schnelltests ermöglichen eine sofortige Wiederbelebung des Campus. So setzen wir auch Maßstäbe für die dringend notwendige Öffnung und Weiterentwicklung aller Bildungseinrichtungen.

Über diesen Zoom-Link könnt ihr euch online dazuschalten: https://uni-hamburg.zoom.us/j/92137137162?pwd=ZXJaVllvUEc4WDFWVU9CR1N1YTVpUT09
Meeting-ID: 921 3713 7162; Kenncode: 90086847

Bei Rückfragen oder wenn Ihr in Präsenz teilnehmen wollt, erreicht ihr uns per E-Mail unter fsr-erzwiss@gmx.de oder fsr.lehramt.uhh@gmx.de.



Neue Sprechstunden

05. Februar 2021 admin Keine Kommentare

Im Fachschaftsrat können wir uns als Studierende der Erziehungswissenschaft austauschen, von aktuellen Problemen berichten, gemeinsam dazu beraten und uns für eine gute Entwicklung zusammentun, Lösungen erwirken. Auch aktuell sind wir, trotz noch einmal zusätzlich-erschwerten Bedingungen oder auch gerade zur Veränderung dieser, weiterhin aktiv.

Ab sofort finden deshalb wieder regelmäßig offene, digitale Sprechstunden statt.

Welche (akuten) Probleme gibt es, was muss sich ändern, was ist besonders gut, das sich an der Uni verbreiten muss, was können wir dafür tun, etc. Meldet Euch bei uns mit Euren Anliegen.
Ihr könnt auch vorbeischauen, wenn ihr z.B. mehr darüber erfahren wollt, was wir als FSR gerade machen oder vorhaben (z.B. Studien-/Prüfungsreform), wie man sich uns und unseren Aktivitäten anschließen kann oder um zu beraten, wie die Uni eigentlich viel mehr sein sollte (z.B. Prozess der gemeinsamen Erkenntnissuche und der gesellschaftlichen Veränderung statt Prüfungsmarathon).

„Kommt“ einfach vorbei!

Folgende regemäßige Termine könnt ihr wahrnehmen:
Montag: 16-18 Uhr
Dienstag: 14-16 Uhr
Mittwoch: 10-12 Uhr

über folgenden Link:
https://uni-hamburg.zoom.us/j/94964142318?

Das Passwort können wir hier nicht veröffentlichen. Schreibt uns deswegen bitte eine Mail mit dem Betreff „Passwort“ an fsr-erzwiss@gmx.de

Listenvorstellung zur StuPa-Wahl (via zoom)

10. Dezember 2020 admin Keine Kommentare

Liebe Kommiliton*innen,

in den kommenden Wochen finden die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) und zum Akademischen Senat (AS), den beiden höchsten Gremien der Studentischen und Akademischen Selbstverwaltung der Universität, statt. Gerade angesichts der durch Isolation erschwerten Bedingungen für demokratische Wahlen kommt der kollektiven Gestaltung der Universität durch ihre Mitglieder aktuell besondere Bedeutung zu. Als Fachschaftsräte und Teil der studentischen Interessensvertretung wollen wir deshalb dazu beitragen, dass alle Studierenden eine informierte, aufgeklärte Wahlentscheidung treffen und damit ihrer politischen Auffassung bewusst Ausdruck verleihen können.

Deswegen laden wir euch zu einer Vorstellung der kandidierenden Listen bei den Wahlen zum Studierendenparlament ein, bei der diese ihre Programmatik vorstellen können und ihr die Möglichkeit habt, die Kandidierenden kennenzulernen und Nachfragen zu stellen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 15.12. um 18.00 Uhr via Zoom statt (den Einladungslink findet ihr unten).

Wissenschaft, Bildung und ihre Einrichtungen entwickeln sich ständig weiter – und daran wirken die Gremien der Akademischen und der Studentischen Selbstverwaltung maßgeblich mit. Im StuPa diskutieren 47 studentische Parlamentarier*innen verschiedener (weltanschaulicher) Fraktionen über alle Belange der verfassten Studierendenschaft (VS), u.a. über die soziale Lage, eine solidarische (Studien-)Kultur und den Haushalt der VS, mit dem über die inhaltliche Ausrichtung ihrer Arbeit entschieden wird. Zudem wird aus der Mitte des Parlaments jedes Jahr ein neuer AStA gewählt, der die studentischen Interessen auch über den Campus hinaus vertritt.

Kurzum: Eure Wahl hat Bedeutung! Verantwortungsvolle Wissenschaft und gute Lehre hängt nicht zuletzt auch davon ab, welche Relevanz alle Hochschulmitglieder ihrer demokratischen Selbstverwaltung beimessen. Wir rufen deswegen dazu auf: Informiert euch, zum Beispiel bei der Listenvorstellung, und nutzt euer Wahlrecht!

Eure Vertreter*innen für AS und StuPa könnt ihr per Brief wählen (AS bis zum 15.02., StuPa bis zum 02.01.) – für das StuPa könnt ihr auch an den Urnen am Campus in der Woche vom 11. – 15.01. wählen.

Auch für die Wahl zum Akademischen Senat soll es noch eine Listenvorstellung geben; weitere Informationen dazu, zur Wahl zum AS und zu den kandidieren Listen bekommt ihr im Januar.

Auf eine demokratische Wahl!

FSR Archäologie
FSR Bewegungs- und Gesundheitswissenschaft
FSR Chemie und Lebensmittelchemie
FSR Erziehungswissenschaft
FSR Holzwirtschaft
FSR Lehramt
FSR Medizin
FSR Sozialwissenschaften
FSR Sozialökonomie

https://uni-hamburg.zoom.us/j/92297161400?pwd=cDFmazJ5VVJ4OEVQa0lpMnBKMHdvdz09 (Webinar-ID: 922 9716 1400, Kenncode: 5.@=H?y)

Aufruf zur Vollversammlung Lehre am 25.11.20

23. November 2020 admin Keine Kommentare

Wir rufen euch herzlich zur Teilnahme an der fakultätsweiten, mitgliederübergreifenden (Studierende, Lehrende, TVP) Vollversammlung am 25.11.20, von 14 bis 16 Uhr per Zoom auf.

Die Einladung und der Zugangslink zur Zoom-Konferenz ist Euch über Stine zugegangen. Dort wollen wir gemeinsam in einen Austausch kommen, voneinander wissen und uns darüber verständigen, wie Lehre aktuell ist und sein sollte.

Die aktuelle „Corona-Krise“ hat auch starke Auswirkungen auf die verschiedenen Handlungsfelder der Erziehungswissenschaft. So verschärft sich die soziale Selektivität in den Schulen, die Jugendhilfe ist massiv unterfinanziert und wird in dieser Lage tendenziell auf (die notwendigsten) fürsorgerischen Aufgaben beschränkt. Dies gilt aber nicht nur für die Bildung. Drastisch wird die Krise im Gesundheitssystem (unterfinanziert und profitorientiert), in den sozialen Einrichtungen und im Kulturbereich deutlich. Das heißt: Die Probleme in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen werden größer. Die Eindämmungsverordnung macht es schwierig das zu realisieren, wofür die Wissenschaft und die Universität aber eigentlich da sein könnten: diese gesellschaftlichen Probleme zu bearbeiten und Lösungen zu finden.
Aktuell wird viel Anstrengung darauf verwendet, erst einmal die bestehende Lehre aufrechtzuerhalten, dafür zu sorgen, dass Seminare und Vorlesungen überhaupt stattfinden können. Dafür wurden sich – von Studierenden und Lehrenden – in den letzten Monaten viele digitale Plattformen und Methoden draufgeschafft, um die alten Inhalte weiter vermitteln zu können. Klar ist: Das ist nicht ideal. Verbreitet ist dabei aber auch die Haltung: Das ist gerade nicht zu ändern. Da müssten wir jetzt durch.
Diese Abwarteposition wird jedoch den aktuellen Problemen und damit auch der Möglichkeit von Wissenschaft diskursiv Lösungen zu finden und zu rationalisieren nicht gerecht.
Die Vollversammlung soll Gelegenheit dafür geben, sich gemeinsam mit den Lehrenden darüber zu verständigen, wie wir Bedingungen in der Lehre und darüber hinaus schaffen können, uns der gesellschaftlichen Aktualität zu widmen, miteinander und voneinander lernen und uns in der Lehre entwickeln zu können.

Stellungnahme zur Kündigung von Marc Fabian Buck (Vertretungsprofessur in der Medienpädagogik)

24. September 2020 admin Keine Kommentare

Am 28. August wurde überraschend bekannt, dass die Stelle von Dr. Marc Fabian Buck in der Medienpädagogik der Fakultät Erziehungswissenschaft nicht über den 30. September hinaus verlängert wird.

Er hat seit dem Sommersemester 2019 die Vertretungsprofessur für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Digitalisierung in der Bildung inne.

Die Nicht-Weiterbeschäftigung Marc Fabian Bucks – der bislang auf Grundlage 6-monatiger Kettenverträge tätig war – hat gravierende Folgen für die Fakultät, da er für das Lehrangebot im Wintersemester 2020/21 schon voll eingeplant war (u.a. mit einer der Einführungsvorlesungen), und auch für die Studierenden, deren Prüfungsbetreuung er übernehmen wollte. .

Es ist darüber hinaus nicht hinnehmbar, dass in der Fakultät Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg vorerst kein (Vertretungs-)Professor für den Bereich Medienpädagogik mehr vorhanden sein soll. Nicht zuletzt für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer, die an der Universität Hamburg studieren, ist die kritische Auseinandersetzung mit Digitalisierung und der Erwerb von souveräner Handlungsfähigkeit in diesem Bereich von großer Bedeutung. – gerade in dem aktuellen Konflikt um die die Digitalisierung der Universität. 

Die Arbeitsbedingungen der Lehrenden an der Universität sind infolge der langjährigen strukturellen Unterfinanzierung, verschärft durch die Schuldenbremsen-Politik, die eine (bedarfsorientierte) Planung für alle Mitglieder der Universität erschwert bis verunmöglicht, sowie einer zunehmenden Finanzierung über sogenannte „Exzellenzmittel“ aus „Exzellenzstrategien“ prekärer und de facto wissenschaftsfeindlicher geworden. Die Situation der Lehrenden geht darüber hinaus einher mit von Forschung getrennter und vereinzelter Lehre.

 Dies trifft besonders hart die wissenschaftlichen Mitarbeiter, die sich mit auf ein oder zwei Jahre befristeten Verträgen oder mit sogenannten Kettenverträgen herumschlagen müssen.
Die Entwicklung von kontinuierlichen Arbeitszusammenhängen, damit einhergehend kooperativer Lehre auf entwickeltem Niveau sowie die demokratische Selbstverwaltung werden dadurch massiv behindert.

Dies trifft die Vertretungsprofessoren noch stärker. Sie hangeln sich von Semester zu Semester, oftmals ohne die Möglichkeit der Planung (da Berufungsprozesse überraschende Wendungen und damit mehrere Semester in Anspruch nehmen können) und mancherorts auch ohne Verträge.
Ein Vertretungsprofessor vertritt eine vakante Stelle in der Regel solange bis sie wieder besetzt ist. Anders bei Marc-Fabian Buck.

Der Hintergrund ist, dass die Stelle in der Medienpädagogik aktuell nicht ausgeschrieben ist und es daher aus juristischen Gründen keine Vertretung für die Stelle geben kann. Dies spielt sich vor dem Hintergrund ab, dass die Stelle schon seit 2016 vakant ist.

Wir fordern Dekanat und Präsidium dazu auf, gemeinsam eine Lösung zu finden, wie die Gastprofessur zügig wiederbesetzt werden kann, um den Lehrbedarf qualifiziert zu decken. Wo ein Wille ist, da sollte auch ein Weg zu finden sein! Für Marc Fabian Buck freuen wir uns, dass er inzwischen eine neue Anstellung an einer anderen Universität erhalten hat, auch wenn er uns damit leider für Hamburg abhandengekommen ist.

Gerade in der aktuellen Lage gibt es Konflikte um die Ausrichtung der Stelle mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung“. Soll sie „digitalaffirmativ“ – also: Hauptsache Digitalisierung, weil das modern und angesagt ist – oder mit einer kritischen Position zur Digitalisierung ausgerichtet sein?

Wir setzen uns dafür ein, dass die Stelle mit einer Person besetzt wird, die ein kritisches Verständnis von Digitalisierung hat und die die Notwendigkeit von Präsenz für die demokratische Teilnahme und Teilhabe in der Gesellschaft, der Stadt und der Uni ins Verhältnis setzen kann mit Möglichkeiten und Erweiterungen von ergänzender Digitalisierung, die nicht mit Vereinzelung einhergeht.

Wer dabei mitmischen möchte, ist herzlich eingeladen zur FSR-Sitzung (immer mittwochs, ab 16 Uhr, Raum 035a/VMP 8).

Kundgebung und Petitionsübergabe 23.09. um 16 Uhr am Gänsemarkt

19. September 2020 admin Keine Kommentare

Die Petition „Für Präsenz und ein Solidarsemester an den Hamburger Hochschulen“ wurde mittlerweile von über 1500 Menschen durch ihre Unterschrift mit Nachdruck versehen. Mit der Kundgebung am 23.09.2020 um 16 Uhr auf dem Gänsemarkt, sollen die Petition bekräftigt, ihre Forderungen öffentlich argumentiert und die Unterschriften an Vertreter*innen des Hamburgischen Senats und der Hamburgischen Hochschulen übergeben werden. Dazu wollen wir die Forderungen der Petition auf der Kundgebung mit Redebeiträgen aus u. a. medizinischer, sozialer, sozialökonomischer und internationalistischer Perspektive beleuchten und vertiefen. Kommt dazu!

An den Hamburger Hochschulen wird aktuell unterschiedlich weitreichend mit Präsenzlehre im Wintersemester 2020/21 geplant. Zum aktuellen Stand soll aber der Großteil digital stattfinden. Dieser fortgesetzte Lockdown ist unverantwortlich und schädlich. Kritische Wissenschaft und emanzipatorischen Bildung zur perspektivgebenden Bearbeitung der Krise benötigen aufmerksame Präsenz und soziale Grundlage.

Aufgrund des bisherigen Drucks musste die Hamburgische Bürgerschaft Anfang September die Verlängerung der Regelstudienzeit für BAföG-Bezug um ein Semester für alle Studierenden Hamburgs beschließen. Die soziale Not von Studierenden soll jedoch weiterhin durch ein völlig unzureichendes Darlehen nur aufgeschoben, nicht aufgehoben werden. Es kommt auf uns an! Wir lassen uns nicht aufs Sofa vor den Laptop verbannen, sondern nehmen uns die Möglichkeit der öffentlichen Diskussion. Soziale Bildung braucht soziales Miteinander!

Zur Mobilisierung für die Kundgebung findet ihr Flyer und Plakat in digitaler Form sowie Hintergrundinfos unter: fsrk.de/solidarsemester
Gedruckte Exemplare zum Aufhängen und Verteilen bekommt ihr im Raum „Syntagma“ an der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 5/Durchgang Fröbelstraße, neben Haspa-Café)
Und hier die facebook-Veranstaltung zum Verbreiten:
www.facebook.com/events/318590096041668

Neues zu: „Aufbruch – Die 68er-Revolte an der Uni Hamburg“

06. September 2020 admin Keine Kommentare

Ahoi,

seit heute ist der Film „Aufbruch – Die 68er-Revolte an der Uni Hamburg“ in voller Länge (96 Min.) unter folgender Adresse bei Youtube abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=2REN7ZybInE
Der Trailer, der gerne für Ankündigungszwecke verwendet werden kann, ist hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=vHEyU7-TaX0

Zudem ist ab heute ebenfalls die Homepage des Historischen Arbeitskreises SDS/APO Hamburg 1968 mit vielen Zeitzeugenberichten, Zeitungsartikeln, Biografien, Fotos und Filmen über „1968“ in Hamburg freigeschaltet: https://sds-apo68hh.de

In der aktuell zugespitzten Krise sind beide Dokumente sehr aufschlussreich – ging es doch 1968 um ein gesamtgesellschaftliches Eingreifen in Sachen Frieden, soziale Gerechtigkeit und Demokratisierung. Alles Themen, die heute wieder auf der Tagesordnung stehen.

Viel Freude bei der Weiterleitung, der Filmschau und dem Stöbern auf der Homepage!

-> https://aufbruch.blogs.uni-hamburg.de/
-> https://sds-apo68hh.de

Weitere Aktivitäten zur Petition: Einladung zum Aktiventreffen

16. August 2020 admin Keine Kommentare

Liebe Mitstreiter*innen,

kritische Wissenschaft und emanzpatorische Bildung sind zur Lösung der aktuell tiefgreifenden Krise dringend erforderlich. Doch das Online-Semester und die gesteigerte soziale Prekarität schränken seit mehreren Monaten diese Wissenschaft und Bildung zum Allgemeinwohl erheblich ein. Deswegen haben wir aus verschiedenen Fachschaftsräten der Uni Hamburg die Petition „Für Präsenz und ein Solidarsemester in den Hamburger Hochschulen“ gestartet, mit der wir für die Öffnung der Hamburgischen Hochschulen zur Arbeit für eine zivile, soziale, demokratische, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und erhebliche soziale Verbesserungen eintreten.

Mit Infotischen, zahlreichen Gesprächen und Online-Verbreitung haben wir alle gemeinsam an unterschiedlicher Stelle für die Petition gewirkt. Inzwischen haben über 1000 Mitstreiter*innen analog und digital unterschrieben.

Um die bisherigen Erfahrungen der Aktionen zusammenzutragen, den aktuellen Stand der Petition zu bewerten, und weitere Schritte zur Durchsetzung der Petition zu beraten laden wir ein zum Präsenz-&Solidarsemester-Aktiventreffen am Donnerstag, den 20.08.2020, um 16 Uhr, im Syntagma (WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Durchgang Fröbelstraße, Neben dem Haspa-Café).

Neben der Reflektion des aktuellen Auseinandersetzungsstands und Berichte verschiedener Gespräche, können wir diskutieren, wie wir weitere Kommiliton*innen und Mitstreiter*innen ermutigen können, mit für die Petition zu wirken. Wir können dabei auch überlegen, wann und wie wir die Petition an Hochschulleitungen und Wissenschaftsbehörde bzw. -senatorin übergeben. Auch weitere Aktionen, wie Kundegbungen im öffentlichen Raum, zur Durchsetzung der Petition wollen wir beraten.

Kommt also dazu!
Zum Weiterverbreiten der Petition hier nochmal der Link: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-praesenz-und-ein-solidarsemester-an-den-hamburger-hochschulen

Petition: Für Präsenz und ein Solidarsemester an den Hamburger Hochschulen!

27. Juli 2020 admin Keine Kommentare

Für Präsenz und ein Solidarsemester an den Hamburger Hochschulen!

Das Online-Semester und die gesteigerte soziale Prekarität schränken seit mehreren Monaten Wissenschaft und Bildung mündiger Persönlichkeiten zur menschlichen Gestaltung der Welt erheblich ein. In der Vereinzelung gehalten, ohne Hochschule als Ort der sozialen weltbezogenen Perspektivbildung, soll sich zufrieden gegeben werden mit leichter Milderung der Einschränkungen und individueller Nachsicht bei gesteigertem Selektions- und Konkurrenzdruck in den Massenprüfungen. Das schadet allen. Die Hochschulen werden mit ihrer Arbeit für eine zivile, soziale, demokratische, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft jetzt erst recht gebraucht. Studium, Wissenschaft und Forschung können dafür, wie in den Schulen ohne formale Abstandsregeln, mit erhöhter Aufmerksamkeit Aller füreinander, in Präsenz stattfinden. Soziale Sicherheit ist dafür notwendig und kann geschaffen werden. Geld ist genug da. Es ist die Aufgabe der Hochschulen zu Friedensbildung, solidarischen internationalen Beziehungen, Demokratisierung, einem nachhaltigen Austausch mit der Umwelt und sozialer Gerechtigkeit beizutragen. Wissenschaftliche Erkenntnis braucht kritische persönliche Auseinandersetzung und Bezugnahme. Das gelingt am besten in Präsenz.

Daher fordern wir von Senat und Hochschulleitungen:

1) Soziale Grundlage sichern
Die Einrichtung einer angemessenen sozialen Unterstützung der Studierenden – restriktionsfrei 900 € monatlich als Vollzuschuss. Bislang besteht die Möglichkeit einer Überbrückungshilfe in Höhe von 500 € unter erheblichem bürokratischem Aufwand und zahlreichen Einschränkungen. Das geht an der sozialen Realität vorbei: Der studentische Durchschnittsbedarf beträgt laut Studierendenwerk 900 € monatlich. Wir Studierenden werden, wenn die gemeinsame Überwindung der Krise gelingt, hinterher nicht über größere Überschüsse verfügen. Der Hilfsfonds ist daher als Vollzuschuss einzurichten. Der Staat selber hat die Maßnahmen angeordnet, die nun zu den Verdienstausfällen und sozialen Härten führen. Es ist daher unnötig, dass die Studierenden diese auch noch nachweisen müssen. Der Zuschuss ist daher restriktionsfrei und unbürokratisch zu vergeben.
In diesem Sinne sind auch Gebühren durch Universität und Studierendenwerk zu erlassen: Keine Studierenden dürfen auf Grund des nicht gezahlten Semesterbeitrags zum SoSe 2020 exmatrikuliert werden. Das HVV-Ticket war praktisch nicht nutzbar, dennoch gibt es bisher keine Lösung für Shut-Down-bedingte Härtefälle. Allen Betroffenen ist auch jetzt noch kulant der gezahlte Betrag zurückzuerstatten.

2) Bildung braucht Präsenz
Erkennen Sie an: Digitale Lehre kann das gemeinsame Lernen in Präsenz und gegenseitige Begegnung nicht ersetzen. Es ist in der Hochschuldidaktik wissenschaftlich erkannt und auch unser aller praktische, derzeit intensive Erfahrung: Der Einsatz digitaler Medien kann – vernünftig und gezielt umgesetzt – Erkenntnisprozesse in Präsenzveranstaltungen unterstützen, er kann sie – allemal als Notnagel eingesetzt – nicht ersetzen. Wissenschaftliche Erkenntnis braucht kritische persönliche Auseinandersetzung und Bezugnahme, die nur in Präsenz gelingt. Die Konsequenz muss sein: Alle in diesem Semester erbrachten Studienleistungen müssen ohne Einschränkungen in einem regelhaften Semester wiederholt werden können. Wir alle haben das Recht auf Wissenschaft, Lehre, Studium und Bildung auf höchst möglichem Niveau und haben nicht verdient, mit einer ungenügenden Nachbildung abgespeist zu werden. In diesem Sinne sind alle Anstrengungen dafür zu unternehmen, dass das Wintersemester weitestgehend in Präsenz stattfindet – Seminare und andere Kleingruppenveranstaltungen sind dabei zu priorisieren gegenüber Massenvorlesungen, die ohnehin nicht diskursiv ausgelegt sind.

3) Mensen und Bibliotheken sind Grundlage für Wissenschaft
Die Öffnungszeiten der wissenschaftlichen Bibliotheken sowie der Mensen sind wieder dem Betrieb vor dem Shut-Down anzugleichen. Wissenschaft braucht Bücher und Universitätsmitglieder müssen essen. Studierende und Lehrende benötigen daher ausreichenden Zugang zu den Bibliotheken und Mensen. Hinzu kommt, die meisten Studierenden verfügen nicht über geeignete Arbeitsplätze, um ausschließlich von dort zu lernen, auch hierfür sind Räume wie die Bibliotheken notwendig und die Möglichkeiten müssen dafür ausgeweitet werden (z.B. in den Fachbibliotheken). Weil Bibliotheken, Mensen, etc. bereits jetzt unterfinanziert sind, sind großzügig Mittel bereit zu stellen, die allen entsprechenden Einrichtungen die Einstellung von ausreichend Personal auch unter den gegenwärtigen Bedingungen ermöglichen.

4) Restriktionen abschaffen
Wegen der sozialen Belastungen und der Einschränkungen im Studium kommt es unvermeidlich zu Verzögerungen im Studium. Diese Belastungen werden mit der Aufhebung der Eindämmungsmaßnahmen auch nicht sofort verschwinden und die Lehrveranstaltungsplanung ist häufig jahresweise angelegt. Es sind daher die Fristen im Studium und beim Studierendenwerk, für BAföG und Krankenkassen, bei Ämtern und der Ausländerbehörde, etc. für ein Jahr auszusetzen.
Obwohl es kaum möglich war, sich fachliche Inhalte vernünftig anzueignen, werden im Sommersemester 2020 Prüfungen durchgeführt. Diese erweisen sich damit noch einmal mehr als Mittel der Selektion ohne irgendeinen förderlichen Wert. Durch die mangelnde Zugänglichkeit von Bibliotheken sowie die drastischen Sicherheitsmaßnahmen entsteht zusätzlicher Stress. Viele Studierende melden sich nicht einmal zu Prüfungen an und werden dadurch zu einem Studienabbruch gedrängt. Daher braucht es eine Freischuss-Regelung für alle Prüfungen, was bedeutet, dass Studierende zwar Prüfungen schreiben können, diese jedoch auch nach der Benotung auf eigenen Willen wiederholen können, ohne, dass der Prüfungsversuch aus dem Sommersemester 2020 gezählt wird.


Diese Maßnahmen, die darauf gerichtet sind, die aktuellen Härten zu lindern, sind nur ein Anfang, denn Bildung ist bedeutsam für die positive Entwicklung der Gesellschaft und Geld zu ihrer Finanzierung ist (gerade in einer reichen Stadt wie Hamburg) genug da. Nicht nur braucht es jetzt einen Zuschuss für Studierende, sondern die Universitäten müssen dauerhaft sozial durchlässig werden, wofür es u.a. ein für alle zugängliches BAföG als Vollzuschuss braucht. Nicht nur müssen Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden, sondern der wissenschaftliche Streit muss überall vertieft und konstruktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beispielsweise in mehrsemestrigen Projektstudien geführt werden. Nicht nur müssen die alten Öffnungszeiten der Mensen und Bibliotheken wiederhergestellt werden, sondern ausgeweitet. Nicht nur braucht es akut einen zusätzlichen Prüfungsversuch, sondern die konkurrenzschürende Prüfungslast muss dauerhaft drastisch reduziert werden. All dies trägt dazu bei, dass das Studium freudvoller wird und die Universität ihre Aufgaben wahrnehmen kann – unter dem Primat der Wissenschaftlichkeit anstatt des Konkurrenzdrucks.

Dafür streiten Aktive in den Fachschaftsräten, in Uni-Gremien und in stadtweiten Bündnissen. Jede:r kann Teil davon sein!

Und hier ist der Link zur Online-Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-praesenz-und-ein-solidarsemester-an-den-hamburger-hochschulen

Herzliche Einladung: Festliche Frischluft-Begegnung (29.07. | 16-20 Uhr)

24. Juli 2020 admin Keine Kommentare

29.07.2020 von 16-20 Uhr auf der Wiese hinter dem VMP 8
Getränke, Musik, Austausch
(unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen)

Liebe Kommiliton:innen der Erziehungswissenschaft,
die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 und der Großteil der Klausuren sind nun vorbei. Wir haben alle die unterschiedlichsten Erfahrungen mit dem digitalen Semester gemacht. Dabei wurde deutlich, dass vor allem das Soziale fehlt: Die Begegnungen im Café oder auf dem Flur, das Gespräch am Rande der Lehrveranstaltung und die Auseinandersetzung im Seminar, inhaltliche Bezugnahme und gemeinsames Erarbeiten von Theorie.

Wir, die FSRe Erziehungswissenschaft und Lehramt, möchten nun einen Anlass geben, an dem wir das ein wenig nachholen können. Wir möchten uns begegnen, gemeinsam reflektieren, das Semester auswerten, uns gemeinsam beraten und unsere Vorstellungen über das kommende Wintersemester teilen. Dabei soll auch die Möglichkeit bestehen, grundsätzliche Überlegungen zur Bedeutung und Verantwortung von Universität – auch über Krisenzeiten hinaus – anzustellen.

Das Ganze wird unter Einhaltung der Hygienevorgaben und auf Basis eines verantwortungs- und rücksichtsvollen Umgangs miteinander unter freiem Himmel – gemütlich von Bäumen beschattet – stattfinden. Am 29.07.2020 von 16-20 Uhr könnt ihr auf die Wiese hinter dem VMP 8 kommen. Euch erwarten dort Getränke und Musik in sommerlicher Atmosphäre und viel Raum für informelle Unterhaltung und Austausch. 

Wir freuen uns auf Euch!
FSR Erziehungswissenschaft & FSR Lehramt

Facebook: https://www.facebook.com/events/1530582683814466

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