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Dies Academicus findet diese Woche statt

21. Juni 2016 admin Keine Kommentare

Der Auftaktvortrag zum Dies Academicus von Prof. Dr. Christopf Türcke fällt morgen krankheitsbedingt aus. Er wird jedoch zu einem Späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Der Dies Academicus “Prüfungen auf dem Prüfstand – Sinn und Unsinn von Prüfungen und Noten” findet wie geplant an diesem Donnerstag 23.6. statt und beginnt mit dem Auftaktvortrag von Prof. Dr. Thomas Höhne um 12:00 Uhr. Kommt alle vorbei und erarbeitet mit uns die Grundlage für ein neues Prüfungssystem!

Sport und Patriotismus

15. Juni 2016 admin Keine Kommentare

Dass (große) internationale Sportereignisse die patriotischen Herzen höher schlagen lassen, sehen wir an all den Fähnchen an Autos und Balkonen, jubelnden Mengen beim public viewing und daran, dass niemand darum herum kommt, die UEFA Europameisterschaft der Herren 2016 mitzuverfolgen.

Der internationale Sport in konkurrenzarteigem Rahmen (wie einem Turnier) öffnet dem Nationalismus Tür und Tor. Denn “natürlich sind wir für unser Land”. Und an diesem Satz lässt sich schon sehr gut sehen, dass hier niedrigschwellig ein “Wir” geschaffen wird, dass ganz harmlos im Gewand des Sports auftritt, aber dabei natürlich trotzdem gleichzeitig ein “Die” einführt, von dem sich das “Wir” abgrenzt. “Patriotismus und Nationalismus werden hoffähig und die ablehnenden und rassistischen Äußerungen gegenüber den Menschen, die den Ländern der gegnerischen Mannschaften zugeordnet werden, werden zur Alltagssprache” (AStA uhh)

Kritisch mit der EM der Herren 2016 setzt sich der AStA auseinander und hat ein buntes alternativprogramm aufgestellt, dass ihr hier findet.

 

Film- und Diskussionsabend mit dem Film “alphabet”

14. Juni 2016 admin Keine Kommentare

Morgen (14.6.) um 19 Uhr im Raum 05 veranstaltet der FSR Erziehungswissenschaft als Auftakt zur Noten- und Prüfungskonferenz einen Filmabend und zeigt den Film “alphabet”, den neuesten Film des “we feed the world”-Regisseurs Erwin Wagenhofers. Hier der Ankündigungstext:

Bildung, das ist bestenfalls und sinnvoll das solidarische Lernen für die Entwicklung mündiger Persönlichkeiten, für demokratische Teilhabe und gesellschaftlich verantwortungsvolle Handlungsfähigkeit. Dem stehen in den Bildungsinstitutionen formale „Leistungs“ideologie und entsprechende Strukturen entgegen. Die Fakultät für Erziehungswissenschaft veranstaltet am 22. und 23. Juni 2016 einen Dies Academicus unter dem Titel „Prüfungen auf dem Prüfstand – Sinn und Unsinn von Prüfungen und Noten“. Dieser hat seinen Ausgangspunkt in unserem dauerhaften Bestreben, in der Studienreform emanzipatorische Bildung und Wissenschaft gegen den Leistungs-Fetisch zu erkämpfen. Doch nicht nur in der Hochschule ist Bildung umkämpft zwischen menschlichen Entfaltungsansprüchen und Unterwerfung aller unter Verwertungszwang. Der Dokumentations-Film „alphabet“ befasst sich mit der Entwicklung der Bildungssysteme verschiedener Länder (u.a. China, Frankreich, Deutschland) hin zu Leistungsdruck, Konkurrenz und Normativität, beginnend in der Kleinkind-Erziehung bis zur Erwachsenenbildung. Der Film problematisiert „die einseitige Ausrichtung auf technokratische Lernziele und auf die fehlerfreie Wiedergabe isolierter Wissensinhalte“ die „spielerische Kreativität verkümmern“ lässt, zeigt gesellschaftliche Zusammenhänge und Konsequenzen auf und fragt nach Lösungen. Der FSR Erziehungswissenschaft lädt alle Studierenden zur gemeinsamen Filmschau ein, sowie zur anschließenden Diskussion mit allen Interessierten. Knabbereien werden auch am Start sein.

Dies Academicus: Prüfungen auf dem Prüfstand – Sinn und Unsinn von Prüfungen und Noten

admin 2 Kommentare

Dies Academicus: Konferenz Prüfungen auf dem Prüfstand – Sinn und Unsinn von Prüfungen und Noten am 22./23.6 “Prüfungen auf dem Prüfstand” – unter diesem Titel veranstaltet die Fakultät für Erziehungswissenschaft – an der Planung und Durchführung war/ist auch der FSR Erziehungswissenschaft beteiligt – am 22./23.06.2016 einen Dies Academicus.

Den Auftaktvortrag hält Prof. Dr. Thomas Höhne (HSU Hamburg): „Die Illusion der Prüfungsgerechtigkeit“.
Am Vorabend um 18:30 Uhr gibt es den Gastvortrag von Prof. Dr. Christoph Türcke (Uni Leipzig): „Notenwahn? Entsolidarisierungstendenzen im Prüfungsbetrieb“
Nach zwei Vorträgen soll soll in Workshops diskutiert werden, wie wir Prüfungen im Studium einzuschätzen haben und was getan werden kann, die von vielen Empfundene Belastung durch Prüfungen zu verringern. Mehr Informationen und das Workshop-Programm findet ihr hier: https://www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/aktuell/16-06-06-dies.html

Alle Veranstaltungen an der Fakultät für Erziehungswissenschaften fallen am 23.6. ab 12 Uhr aus.

Probleme mit unserer Homepage

admin Keine Kommentare

Hallo!

Wir melden uns wieder zurück, nachdem wir einige Probleme mit unserer Homepage hatten. Daher konnten wir einige Wochen nicht auf wichtige Ereignisse hinweisen und das ist ärgerlich. Doch jetzt ist alles auf dem aktuellen Stand und wir sind bereit, diese Seite mit Informationen aus dem studentischen Leben zu bestücken. In diesem Sinne wünschen wir viel Spaß und Erkenntnisgewinn auf unserer Homepage,

Der FSR Erziehungswissenschaften

Referent*innen – Wahl des RBCS

30. März 2016 admin Keine Kommentare

Am 19.4. findet die Wahl des Referats für behinderte und chronisch kranke Studierende statt.

um 18°° geht es los, dann soll ein_e Referent_in gewählt werden.
Hier ist die Einladung

Mindestlohn in der Bildungsarbeit

25. März 2016 admin Keine Kommentare

Herzlich Wilkommen im Sommersemester 2016!

Zum Auftakt soll es um einen Artikel der Taz gehen. Der behandelt die Situation von Angestellten bei Gewerkschaften, die weit weniger als den Mindestlohn (8,50) verdienen. Auch, wenn es nicht um Lehrbeauftragte der Uni geht, sei darauf hingewiesen, dass diese durch kurze Beschäftigungsverähltnisse und geringe Bezahlung prekären Beschäftigungsverhältnissen nachegehen (müssen).

Hier ist der Link zum Taz-Artikel, möglichst angenehmes Lesen!

Bericht: Exzellenzinitiative

01. Februar 2016 admin Keine Kommentare

Aus der Tageszeitung “junge Welt” haben wir einen Artikel zur Exzellenzinitiative abgeschrieben, den ihr hier lesen könnt:

Kein bisschen ergebnisoffen

Imboden-Kommission stellt heute Bericht zur Exzellenzinitiative vor. Fest steht: Hochschulwettstreit um Geld und Ruhm geht weiter

Spannend geht anders. Wenn am heutigen Freitag die sogenannte Imboden-Kommission verkündet, wie sie es mit der »Exzellenzinitiative zur Förderung von Spitzenforschung« hält, wird es keine echte Überraschung geben. Eine andere Empfehlung als die, den Uniwettstreit um Extramillionen über das Jahr 2017 weiterzuführen, erscheint schlicht abwegig. Und selbst für den Fall des Undenkbaren hat die Politik vorgesorgt. Bund und Länder hatten bereits im Herbst 2014 eine Fortsetzung des Programms für die kommenden zehn Jahre per Grundsatzbeschluss festgemacht. Das war gerade einmal einen Monat nach der Berufung des internationalen Expertenteams um den Schweizer Umweltphysiker Dieter Imboden, dessen Auftrag lautete, das Projekt und seine Auswirkungen auf das Wissenschaftssystem zu begutachten.

Weil nie der geringste Zweifel bestand, dass die Fachleute ihren Segen erteilen, musste man deren Votum auch nicht abwarten. Garant dafür war und ist an erster Stelle Oberprüfer Imboden, der so etwas wie Unabhängigkeit oder Distanz zum Untersuchungsgegenstand nicht einmal vorzugeben versucht. Bei seiner Inthronisierung outete er sich freiheraus als großer Fan der Exzellenzinitiative und schwärmte über einen »Leuchtturm in der Wissenschaftsgeschichte der letzten zehn Jahre«. Wie will so ein Mann ergebnisoffen evaluieren?

Der Schweizer ist selbst so etwas wie die Verkörperung des »Elitekonzepts«. Er lehrt an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich und damit an einer der prestigeträchtigsten Universitäten in Europa. Er ist dazu Aufsichtsratsvorsitzender des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF und stand bis 2012 dem Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) vor. Die private Stiftung macht in der Alpenrepublik das, was hierzulande die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat im Rahmen der Exzellenzinitiative erledigen: Sie verteilt Geld an Forschungsprojekte und -einrichtungen in staatlichem Auftrag.

Und so soll es weitergehen. Mindestens vier Milliarden Euro wollen Bund und Länder von 2018 bis 2028 in der dann dritten Runde für besonders »forschungsstarke« Hochschulen ausschütten. Eine Milliarde zusätzlich soll es für »bessere Karrierewege junger Wissenschaftler« geben. Darauf haben sich die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD bereits im April 2015 geeinigt. Differenzen bestehen noch darin, wie die Anschlussförderung konkret aussehen soll: Die SPD wünscht sich eine breitere Streuung der Gelder auf mehr Unis, mithin auch Fachhochschulen und plädiert zudem für eine Berücksichtigung der Hochschullehre. Die Union will die Mittel lieber so einsetzen, dass ein paar wenige exklusive Standorte ihre Ausnahmestellung weiter ausbauen können.

Derzeit tragen elf Hochschulen das Label »Eliteuniversität«, das sie sich mit einem »Zukunftskonzept«, also einer Art Masterplan für fünf Jahre, verdient haben. Aber es könnten gerne weniger und dann solche mit »Weltklasseniveau« sein, findet auch Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). »Ich bin für Leuchttürme in der Spitzenforschung. Es hat sich seit Beginn der Exzellenzinitiative bewährt, wirklich Exzellenz zu fördern«, hatte sie am Dienstag geäußert. Albert Rupprecht (CSU) liebäugelt gar mit nur »vier bis fünf Unis«, die jährlich 20 Millionen Euro extra einstreichen sollten. Der SPD schwebt dagegen die Prämierung mehrerer Hochschulen in Gestalt von regionalen Verbünden vor. Am Grundsatz einer hierarchischen Hochschullandschaft, in der einzelne Einrichtungen den großen Rest ins Abseits stellen, rütteln aber auch die Sozialdemokraten nicht.

Anders Die Linke im Bundestag. Deren hochschulpolitische Sprecherin Nicole Gohlke verlangte am Mittwoch in einer Erklärung eine »ehrliche und kritische Auseinandersetzung« mit den Ergebnissen der Imboden-Kommission und den Dialog mit denjenigen Institutionen, die bislang nicht profitiert hätten. Die Hochschulfinanzierung müsse der »Spaltung in strukturstarke und strukturschwache Regionen und dem Auseinanderdriften der Hochschullandschaft« entgegenwirken und langfristige Anreize setzen, »um exzellente Lehre und gute Beschäftigungsverhältnisse sicherzustellen«.

Für »Chefexperte« Imboden läuft so etwas unter politischer Einmischung. Die Politik solle zwar im Grundsatz die Weichen stellen, sich »aus den Gestaltungsdetails (…) dagegen nach Möglichkeit völlig heraushalten«, zitierte ihn am Dienstag die Mittelbayerische Zeitung. Ähnlich hatte ihn die Onlineausgabe der Wirtschaftswoche vom Montag wiedergegeben und das als Warnung vor einer »Verwässerung des Hochschulwettbewerbs« ausgelegt. Das könnte passen: Je weniger Wasser, desto höher die Konzentration.

UNI FÜR ALLE statt EXZELLENZINITIATIVE

27. Januar 2016 admin Keine Kommentare

Einladung zum Interessierten- und Aktiven-Treffen
Do, 28.01, 16 Uhr
Raum B136 in der HWP (VMP 9):

UNI FÜR ALLE
statt
EXZELLENZINITIATIVE

 

Liebe Interessierte,

die Uni Hamburg gehört im Moment nicht zum Kreis der Exzellenten Unis, aber leider soll sich das ändern – in der 3. Runde der Exzellenzinitiative.

Die „Exzellenzinitiative“ (kurz: EI) taucht in der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal im Jahr 2005 auf, als zwischen Bund und Länder die Vereinbarung getroffen wurde, bis zum 31.12.2011 1,9 Milliarden € in sogenannte Spitzenforschungsbereiche zu stecken.  Die Vereinbarung wurde zwischenzeitlich erneuert und läuft bis 2017, derzeit wird verhandelt, die dritte Förderrunde ab 2017 einzuläuten. [1][2]

Die EI ist Elitenförderung und widerspricht unseren Vorstellungen einer integrativen Universität. Sie ist zudem Selbstreferenziell, sie belohnt nicht etwa (Spitzen-)Leistung, sondern sich selbst. Wer gefördert wird, bekommt Geld und wird dadurch exzellent, wodurch er wieder gefördert wird.

Das Geld, das hier umverteilt wird, fehlt den Universitäten in der Breite, in verwertungsfernen Fächern, in der Lehre allgemein und in heterodoxen Forschungsansätzen. Die EI soll Hochschulen und Wissenschaftler*Innen in Konkurrent treiben, statt dass diese kooperieren für wissenschaftlichen Fortschritt und für die gemeinsame Verbesserung ihrer finanziellen Arbeitsgrundlage. Damit schadet die EI auch ganz direkt uns allen, dem Erkenntnisfortschritt und damit der Gesellschaft.

Was können WIR in OE, Fakräten, Fachschaftsräten, in Aktionen, Demos, Gesprächen machen? Gibt es eigentlich noch andere, die die EI abwegig, unsinnig und falsch finden? [3][4]

Wir laden euch ein, gemeinsam zu überlegen, wie wir die UHH davon überzeugen, sich nicht auf die Mechanismen der EI einzulassen, und stattdessen den Senat zu überzeugen, eine bedarfsdeckende Grundfinanzierung bereitzustellen.

Do, 28.01.2016, 16 Uhr,
Treffen von Interessierten und Aktiven:
Uni für alle statt Exzellenzinitiative,
Raum B136 in der HWP (VMP 9),
neben dem Fachschaftsrat

Infos:
[1]: Wikipedia https://goo.gl/Bknwgm
[2]: DFG http://goo.gl/APNYIx
[3]: 11 Thesen der Erzwiss FSRe  http://goo.gl/RrRjcn
[4]: Beschluss des StuPa http://goo.gl/wWmFnk

SOLIDARITY HAS NO BORDERS!

26. Januar 2016 admin Keine Kommentare

(english below)

Einladung: Bundesweites Vernetzungstreffen für Supporter*innen, No border kitchens, Aktivist*innen, Individuals die auf der Balkanroute Menschen auf der Flucht unterstützen oder unterstützt haben.

13.- 14. Februar 2016 // OM10 // Göttingen

Wir möchten euch Unterstützer*innen auf der Balkanroute einladen an diesem Wochenende in Göttingen zusammenzukommen, zu erzählen,  Erfahrungen auszutauschen und zu reflektieren was in den letzten Monaten passiert ist, was die Menschen auf der Flucht geschafft haben, was wir geleistet haben, wie die Politik reagiert hat, was sich verändert hat…

Die Ganze Einladung könnt ihr lesen auf: openborder.noblogs.org

 

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English translation:

 

SOLIDARITY HAS NO BORDERS!

 

Invitation: Networkmeeting for supporters, no border kitchens, activists and individuals who support or have supported refugees along the balkan route

 

  1. 14.th of february 2016 // OM10 // Göttingen

 

We would like to invite you supporters on the balkan route to come together, tell your stories and experiences, reflect on what happened the last months, what refugees achieved, what we were able to do, how politics reacted, what changed…

You will find more infos in the next daysat: openborder.noblogs.org

 

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