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Versammlung zur Uni-Öffnung

27. August 2021 admin Keine Kommentare

„Glücklich, daß die Wissenschaften wie alles, was ein echtes reines Fundament hat, ebenso viel durch Streit als durch Einigkeit, ja oft mehr gewinnen! Aber auch der Streit ist Gemeinschaft, nicht Einsamkeit, und so werden wir selbst durch den Gegensatz hier auf den rechten Weg geführt. Wir verdanken daher dem Bücherdruck und der Freiheit desselben undenkbares Gute und einen unübersehbaren Nutzen; aber noch einen schönen Nutzen, der zugleich mit der größten Zufriedenheit verknüpft ist, danken wir dem lebendigen Umgang mit unterrichteten Menschen und der Freimütigkeit dieses Umgangs.“

(Johann Wolfgang v. Goethe, aus der Rede bei Eröffnung der „Freitagsgesellschaft“, 9.9.1791, zitiert in der FAZ am 28.8.2020 unter „Vorm Semester“.)

Liebe Kommiliton*innen, liebe Kolleg*innen,

Bildung, kulturelle Emanzipation und wissenschaftliche Kontroverse sind von zentraler Bedeutung für die Entwicklung hin zu einer zivilen, sozial gerechten, kulturell reichhaltigen Weltgemeinschaft. Nach drei Semestern beispiellosen Hochschul-Lockdowns wollen wir eine vorwärtsweisende Uni-Öffnung und eine neue Kultur des produktiven Streits und der solidarischen Bezugnahme realisieren und damit die Verantwortung für diese Entwicklung neu bewusst wahrnehmen. Diese gemeinsame Herausforderung gelingt durch hochschulöffentliche Debatte und Verständigung.

Wir laden Sie/euch daher zu einer mitgliedergruppenübergreifenden Versammlung zur Uni-Öffnung am Donnerstag, den 02.09. von 16 bis 18 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal, Von-Melle-Park 8, ein.

Geplant sind die Uraufführung einer kurzen satirischen Performance zur Verarbeitung der Online-Seminare und zwei kurze Inputs zur Motivation für Präsenzlehre und zur Einschätzung der politischen Kontroverse um die Frage der Uni-Öffnung von Lehrenden und Studierenden der Uni Hamburg. Im Anschluss wollen wir diskutieren, wie wir einen perspektivreichen Übergang zur Präsenzlehre gestalten und dadurch neue Maßstäbe für eine positive gesellschaftliche Entwicklung bilden. Ab 18 Uhr ist ein gemeinsamer Ausklang bei Snacks, Getränken und Musik geplant, bei dem es die Möglichkeit geben wird, sich im informellen Rahmen über das kommende Semester und weitere Aktivitäten auszutauschen. Für das Catering ist das Studierendenwerk angefragt.

Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung an kontakt@offene-hochschulen-hamburg.de gebeten.

Wir freuen uns auf eine produktive Diskussion!

Viele Grüße,

Aktive aus dem Zusammenschluss „Offene Hochschulen Hamburg“

Neue Sprechzeiten

23. August 2021 admin Keine Kommentare

Ab sofort findet die offene FSR-Sprechstunde wieder in Präsenz, und zwar montags von 16 – 18Uhr, im FSR-Raum (VMP8, Erdgeschoss) statt.

Kommt gerne einfach vorbei und schreibt uns am besten eine Mail, damit wir schon mal Bescheid wissen.

Infoveranstaltung Finanzlage und Studentische Vollversammlung in Präsenz

06. Juni 2021 admin Keine Kommentare

Am Mittwoch, den 9.6.2021, findet von 14:00-15:00 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Finanzlage der Fakultät Erziehungswissenschaft statt.
Die Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft und Lehramt organisieren eine kollektive Teilnahme auf dem Allende-Platz (gegenüber vom Pferdestall und dem Abaton) im Rahmen einer angemeldeten Versammlung unter freiem Himmel.
Im Anschluss daran wollen wir das Gehörte auf einer studentischen Vollversammlung ab 15 Uhr (ebenfalls auf dem Allende-Platz) gemeinsam beraten. Ihr seid ihr herzlich eingeladen!

Die Auseinandersetzung aller Mitglieder der Fakultät mit der aktuellen Finanzierungssituation ist insbesondere nötig vor dem Hintergrund der „Zukunftsverträge“, die die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) jüngst mit den Hamburger Hochschulleitungen ausgehandelt hat. Mit den „Zukunftsverträgen“ wird bis zum Jahr 2027 ein neues strukturelles Defizit der Hamburger Hochschulen von jährlich über 47 Mio. Euro und damit über 10 % des Gesamtetats aufgebaut werden. Dies ist nicht akzeptabel. Dies betrifft die Fakultät für Erziehungswissenschaft mit der Einführung der reformierten Lehramtsstudiengänge und der damit einhergehenden Stärkung der Inklusion sowie einer verbesserten Betreuungsrelation in besonderem Maße.

Die Corona-Krise hat nocheinmal mehr gezeigt, wie wichtig eine gesellschaftlich-eingreifende, inklusive Bildung und Wissenschaft ist, die sowohl eine bedarfsgerechte Finanzierung als auch offene Hochschulen benötigt. In der Vollversammlung wollen wir daher Konsequenzen aus dieser Entwicklung für die Lehre und die Wissenschaft ziehen und diskutieren, wie wir zu einer bedarfsgerechten Finanzierung kommen.

#stopthecuts

04. Juni 2021 admin Keine Kommentare

Wir rufen mit auf zur Demonstration STOP THE CUTS – Mehr statt weniger!
Kommt am Samstag, den 05.06.21 dazu. Es wird Redebeiträge aus den verschiedenen Fachbereichen geben. Auch wir sind mit einem Redebeitrag mit dabei und freuen uns Euch dort zu sehen!

„Auf den Spuren von Martha Muchow“

04. Mai 2021 admin Keine Kommentare

Filmvorführung im Rahmen der EW-Projektwoche zum 8. Mai

Am Montag Nachmittag wurde im Rahmen der Projektwoche zum 8. Mai der Fakultät Erziehungswissenschaft nach einer kurzen Einleitung in das Leben und Werk Martha Muchows im Rahmen einer Kundgebung zwischen Allende- und Joseph Carlebach-Platz die Dokumentation „Auf den Spuren von Martha Muchow“ gezeigt. Der Platz der Kundgebung lag genau zwischen der ehemaligen Wirkstätte Martha Muchows (im heutigen Allende-Platz 1) und der heute nach ihr benannten Bibliothek – im Rücken die Schatten der von den Nazis verwüsteten Bornplatz-Synagoge.
Die Diskussion im Anschluss hat deutlich gemacht, was von Martha Muchow gelernt werden kann und welche Aufgaben sich aus ihrem Erbe ergeben.

Die sehenswerte 45-minütige Dokumentation kann hier nachgeschaut werden: https://qualitative-forschung.de/film-muchow/

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Projektwoche der Fakultät EW sind hier zu finden: https://www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/aktuell-2021/21-04-28-projektwoche-8-mai.html

Weitere stadtweite Aktivitäten hin auf den 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Weltkrieg sind hier gelistet: https://8mai-hamburg.de/stadtweite-aktivitaeten-rund-um-den-8-mai/

Wir sehen uns spätestens auf der Festkundgebung auf dem Rathausmarkt und dem Weg des Widerstandes am Samstag, d. 8. Mai von 10-20 Uhr!

Soziale Bildung braucht soziales Miteinander – Für die Öffnung der Bildungseinrichtungen!

16. April 2021 admin Keine Kommentare

Wir beziehen uns auf den Offenen Brief für die Öffnung aller Hamburger Hochschulen in geschützter Präsenz, bekräftigen die folgenden Kernforderungen und fordern Sie/die Fakultät auf, die Umsetzung voranzutreiben. 

1) Präsenzlehre im Sommersemester muss ermöglicht werden.
2) Orientierungseinheiten müssen in Präsenz stattfinden dürfen.
3) Bibliotheken und Lernräume müssen sofort geöffnet werden.
4) Arbeitsinfrastruktur und soziale Infrastruktur müssen bereitgestellt werden.
5) Gremien müssen in Präsenz tagen können, Fachschaftsratsbüros sind zu öffnen.

Außerdem fordern wir Sie/die Fakultät auf die Hygienekonzepte transparent zu machen.
Darüber hinaus wollen wir aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive Folgendes ergänzen, Stellung beziehen, fordern:

Für die Universitätsöffnung bezogen auf die Fakultät für Erziehungswissenschaft

Geschützte Präsenzlehre, kulturelle Veranstaltungen und Campuskultur sind für den sozialen Austausch und damit auch für soziales Lernen notwendig. Aus diesem Grund müssen wir die Universität wieder kulturell beleben können. 
Wir Studierende haben eine besondere Rolle als nonkonforme Initiator:innen gesellschaftlichen Fortschritts. Dieser Aufgabe können wir nur gemeinsam, im Austausch und vor Ort gerecht werden.
Schon vor dem digitalen Studium haben Leistungspunkte-Gehechel und Individualisierung für Konkurrenz gesorgt und damit kooperative Lehr-Lern-Verhältnisse erschwert. Dieser Trend, verursacht durch Misstrauen und Kontrolle, wird durch die gesteigerten Leistungsanforderungen seit dem letzten Sommersemester verstärkt. Sozialer Austausch und Begegnung in Präsenz sind unabdingbar, damit sich ein gemeinsames Interesse entwickeln kann. Dies schließt sowohl Studierende als auch Lehrende mit ein. 

Die Erziehungswissenschaft spielt eine wichtige Rolle für die Erarbeitung von wissenschaftlichen Lösungen für gesellschaftliche Probleme sowie die Realisierung einer umfassenden Gesundheit für Alle. Unsere Fakultät muss die derzeitigen Herausforderungen der sozialen Einrichtungen wissenschaftlich untersuchen, begleiten und Bedingungen für gutes pädagogisches Arbeiten erstreiten. Auf diesem Weg kann und soll erziehungswissenschaftliches Arbeiten zur Persönlichkeitsbildung und kooperativer Entwicklung von aufgeklärten und mündigen Personen in Bildungseinrichtungen beitragen.

Um das zu ermöglichen, müssen gesellschaftlich relevante Themen zum Inhalt der Lehrveranstaltungen gemacht werden, d.h. auch die gesteigerte soziale Ungleichheit, die psychischen und gesellschaftlichen Folgen der Lockdown-Maßnahmen müssen erziehungswissenschaftlich aufgearbeitet und vor allem kritisch diskutiert werden, um so zur Bewältigung dieser Probleme beizutragen. 

Es muss dafür möglich sein, sich zu den Inhalten von Lehrveranstaltungen kritisch zu verhalten und entsprechend des forschenden Lernens aktiver Teil der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu werden. Dieser Diskurs wirkt sich im Sinne der Einheit von Forschung und Lehre direkt auf die Forschung aus. Er kann Initiator und Inspiration für neue Prozesse und Projekte sein und gleichzeitig kritische Instanz bereits entwickelter Thesen. Um sich eine solche Praxis des sozialen und forschenden Lernens anzueignen, brauchen wir Präsenz!

Für die Öffnung der Bildungseinrichtungen

Der Umgang mit der Covid19-Pandemie verschärft die soziale Ungleichheit insbesondere für Kinder und Jugendliche stark. Besonders betroffen sind dabei Kinder und Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen.
Durch die Schließung der Bildungseinrichtungen und die damit einhergehende Isolierung fehlt der soziale Raum der Schule und der Jugendarbeit, was zu Einsamkeit und Ängsten führt sowie eine mangelnde Versorgung und Entwicklungsmöglichkeiten hervorruft. 
Das ist hinreichend belegt durch UNICEF, COPSY, Barmer-Arztreport, DJI München, usw.

Die Funktion von Wissenschaft ist, das Bekannte in Frage zu stellen und eine neue Praxis zu schaffen. Mit der Orientierung an den Sustainable Development Goals hat die Universität die Möglichkeit und Verpflichtung, zu einer Verbesserung der Lebensqualität beizutragen. 

Wir fordern die gemeinsame Öffnung aller Bildungseinrichtungen mit entsprechenden Hygienekonzepten und der Möglichkeit für digitale Teilnahme. Es darf dabei keine Konkurrenz mehr zwischen den öffentlichen Einrichtungen entstehen. Die bereits vollzogenen sowie die anstehenden Öffnungsschritte der Bildungseinrichtungen müssen durch unsere Fakultät wissenschaftlich begleitet werden. Ein besonderer Schwerpunkt muss dabei auf der Ermöglichung der Inklusion Aller liegen. Denn nur in einer inklusiven Gesellschaft kann nachhaltige Problemlösung und Weiterentwicklung stattfinden. Nur eine Öffnung der Bildungseinrichtungen ermöglicht die Bildung zu weltoffenen, sozial-verantwortlichen sowie mündigen Personen.

Einladung zum hochschulübergreifenden Austauschtreffen am 23.03.2021

22. März 2021 admin Keine Kommentare

Liebe Kommiliton*innen, liebe Fachschaftsräte,

Hiermit laden wir euch zu einem 2. hochschul- und studiengangsübergreifenden Austauschtreffen am Dienstag, den 23.03. um 15 Uhr in der Versammlungsstätte der HAW (Alexanderstraße 1) ein.

Bei unserem letzten Treffen vor einer Woche haben wir mit 45 Kommiliton*innen aus verschiedenen Studiengängen und Hochschulen diskutiert, warum die fortgesetzte Schließung der Hochschulen falsch ist und beendet werden muss. Dazu haben wir in einer Arbeitsgruppe ein Forderungspapier erarbeitet, das wir bei dem Treffen diskutieren können, um zu besprechen, wie wir uns in dieser Auseinandersetzung eine neue Offensivität erarbeiten. Dabei können wir uns auch an den Berliner Kommiliton*innen orientieren, die eine Initiative für Präsenz im Sommersemester gestartet haben (https://praesenzlehre-berlin.org/).

Außerdem wollen wir uns bei dem Treffen mit dem Problem der Hochschulfinanzierung beschäftigen. Auch hier sind die Hamburger Hochschulen nicht die einzigen, die von Kürzungen betroffen sind und auch hier regt sich Widerstand. In Bremen, bspw. soll der Wissenschaftsetat um 25 Prozent gekürzt werden, wogegen sich der dortige AStA in einer Stellungnahme äußert[1] und auch in Marburg regt sich Protest gegen die angekündigten Kürzungen im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften.[2] Zur Vorbereitung auf die Diskussion um die Frage der strukturellen Unterfinanzierung der Hochschulen können wir euch exemplarisch ein Erklärvideo zu den Kürzungen an der Uni Hamburg empfehlen: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/44369

Beide Fragen (Hochschulfinanzierung und Präsenz) hängen eng miteinander zusammen, da es bei beiden Fragen darum geht, ob wir uns von der Verzichtsideologie (wenn alle immer noch ein bisschen mehr zurückstecken ist alles in Ordnung) verabschieden und selbstbewusst die notwendigen Verbesserungen durchsetzen, damit es für alle besser wird. Wir haben also viel zu diskutieren und zu bewegen!

Das Treffen findet wieder in der HAW Versammlungsstätte (Alexanderstraße 1) statt. Wer sich digital dazuschalten möchte kann das über folgenden Link tun:  https://uni-hamburg.zoom.us/j/93801558477?pwd=Ri9tdjNZcWMycGlBWjViMVVFSFFFdz09 (ID: 938 0155 8477, Kenncode: 38369160)

Alle sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und auch weitere Kommiliton*innen anzusprechen und mitzubringen. Dafür, dass es besser wird spielen alle eine Rolle!

Solidarische Grüße,

Johanna, AStA der HAW
Lutz, FSR Soziale Arbeit (HAW)
Hesam, FSR Medizin (UHH)
Ida, FSR Sozialökonomie (UHH)
Mena, FSR Sozialwissenschaften (UHH)
Sören, FSR Holzwirtschaft (UHH)
Lene, FSR Lehramt (UHH)
Alex, FSR Erziehungswissenschaft (UHH)


[1] https://www.asta.uni-bremen.de/pm-kaputtsparen-der-wissenschaftslandschaft-verhindern-bremens-hochschulen-retten/

[2] https://www.jungewelt.de/artikel/397909.%C3%B6konomisierung-der-hochschulen-sonst-steht-der-profit-noch-mehr-im-vordergrund.html

Einladung zur studentischen Vollversammlung am 26.03.21

admin Keine Kommentare


Wir laden euch herzlich zur studentischen Vollversammlung am 26.03.2020 um 14 Uhr ein.

Die Bildungseinrichtungen der Stadt sind entscheidende Orte für die Entwicklung eingreifender Persönlichkeiten im Sinne einer demokratischen und inklusiven Gesellschaft – das gilt für Schulen, Kindergärten und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Insbesondere gilt es für die Universität, die im besten Falle als Ort anregender und erfreulicher Begegnungen ein wichtiger Faktor gesellschaftlicher Veränderung zum Besseren ist.

Wir wollen vor allem diskutieren, wie wir für das kommende Sommersemester möglichst viel Präsenzlehre, die Nutzung von Arbeitsräumen am Campus einschließlich der Bibliotheken sowie die Öffnung der Mensen durchsetzen. Die Anmietung weiterer Räume, die Anschaffung von Lüftungsanlagen sowie der Einsatz von Schnelltests ermöglichen eine sofortige Wiederbelebung des Campus. So setzen wir auch Maßstäbe für die dringend notwendige Öffnung und Weiterentwicklung aller Bildungseinrichtungen.

Über diesen Zoom-Link könnt ihr euch online dazuschalten: https://uni-hamburg.zoom.us/j/92137137162?pwd=ZXJaVllvUEc4WDFWVU9CR1N1YTVpUT09
Meeting-ID: 921 3713 7162; Kenncode: 90086847

Bei Rückfragen oder wenn Ihr in Präsenz teilnehmen wollt, erreicht ihr uns per E-Mail unter fsr-erzwiss@gmx.de oder fsr.lehramt.uhh@gmx.de.



Listenvorstellung zur StuPa-Wahl (via zoom)

10. Dezember 2020 admin Keine Kommentare

Liebe Kommiliton*innen,

in den kommenden Wochen finden die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) und zum Akademischen Senat (AS), den beiden höchsten Gremien der Studentischen und Akademischen Selbstverwaltung der Universität, statt. Gerade angesichts der durch Isolation erschwerten Bedingungen für demokratische Wahlen kommt der kollektiven Gestaltung der Universität durch ihre Mitglieder aktuell besondere Bedeutung zu. Als Fachschaftsräte und Teil der studentischen Interessensvertretung wollen wir deshalb dazu beitragen, dass alle Studierenden eine informierte, aufgeklärte Wahlentscheidung treffen und damit ihrer politischen Auffassung bewusst Ausdruck verleihen können.

Deswegen laden wir euch zu einer Vorstellung der kandidierenden Listen bei den Wahlen zum Studierendenparlament ein, bei der diese ihre Programmatik vorstellen können und ihr die Möglichkeit habt, die Kandidierenden kennenzulernen und Nachfragen zu stellen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 15.12. um 18.00 Uhr via Zoom statt (den Einladungslink findet ihr unten).

Wissenschaft, Bildung und ihre Einrichtungen entwickeln sich ständig weiter – und daran wirken die Gremien der Akademischen und der Studentischen Selbstverwaltung maßgeblich mit. Im StuPa diskutieren 47 studentische Parlamentarier*innen verschiedener (weltanschaulicher) Fraktionen über alle Belange der verfassten Studierendenschaft (VS), u.a. über die soziale Lage, eine solidarische (Studien-)Kultur und den Haushalt der VS, mit dem über die inhaltliche Ausrichtung ihrer Arbeit entschieden wird. Zudem wird aus der Mitte des Parlaments jedes Jahr ein neuer AStA gewählt, der die studentischen Interessen auch über den Campus hinaus vertritt.

Kurzum: Eure Wahl hat Bedeutung! Verantwortungsvolle Wissenschaft und gute Lehre hängt nicht zuletzt auch davon ab, welche Relevanz alle Hochschulmitglieder ihrer demokratischen Selbstverwaltung beimessen. Wir rufen deswegen dazu auf: Informiert euch, zum Beispiel bei der Listenvorstellung, und nutzt euer Wahlrecht!

Eure Vertreter*innen für AS und StuPa könnt ihr per Brief wählen (AS bis zum 15.02., StuPa bis zum 02.01.) – für das StuPa könnt ihr auch an den Urnen am Campus in der Woche vom 11. – 15.01. wählen.

Auch für die Wahl zum Akademischen Senat soll es noch eine Listenvorstellung geben; weitere Informationen dazu, zur Wahl zum AS und zu den kandidieren Listen bekommt ihr im Januar.

Auf eine demokratische Wahl!

FSR Archäologie
FSR Bewegungs- und Gesundheitswissenschaft
FSR Chemie und Lebensmittelchemie
FSR Erziehungswissenschaft
FSR Holzwirtschaft
FSR Lehramt
FSR Medizin
FSR Sozialwissenschaften
FSR Sozialökonomie

https://uni-hamburg.zoom.us/j/92297161400?pwd=cDFmazJ5VVJ4OEVQa0lpMnBKMHdvdz09 (Webinar-ID: 922 9716 1400, Kenncode: 5.@=H?y)

Aufruf zur Vollversammlung Lehre am 25.11.20

23. November 2020 admin Keine Kommentare

Wir rufen euch herzlich zur Teilnahme an der fakultätsweiten, mitgliederübergreifenden (Studierende, Lehrende, TVP) Vollversammlung am 25.11.20, von 14 bis 16 Uhr per Zoom auf.

Die Einladung und der Zugangslink zur Zoom-Konferenz ist Euch über Stine zugegangen. Dort wollen wir gemeinsam in einen Austausch kommen, voneinander wissen und uns darüber verständigen, wie Lehre aktuell ist und sein sollte.

Die aktuelle „Corona-Krise“ hat auch starke Auswirkungen auf die verschiedenen Handlungsfelder der Erziehungswissenschaft. So verschärft sich die soziale Selektivität in den Schulen, die Jugendhilfe ist massiv unterfinanziert und wird in dieser Lage tendenziell auf (die notwendigsten) fürsorgerischen Aufgaben beschränkt. Dies gilt aber nicht nur für die Bildung. Drastisch wird die Krise im Gesundheitssystem (unterfinanziert und profitorientiert), in den sozialen Einrichtungen und im Kulturbereich deutlich. Das heißt: Die Probleme in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen werden größer. Die Eindämmungsverordnung macht es schwierig das zu realisieren, wofür die Wissenschaft und die Universität aber eigentlich da sein könnten: diese gesellschaftlichen Probleme zu bearbeiten und Lösungen zu finden.
Aktuell wird viel Anstrengung darauf verwendet, erst einmal die bestehende Lehre aufrechtzuerhalten, dafür zu sorgen, dass Seminare und Vorlesungen überhaupt stattfinden können. Dafür wurden sich – von Studierenden und Lehrenden – in den letzten Monaten viele digitale Plattformen und Methoden draufgeschafft, um die alten Inhalte weiter vermitteln zu können. Klar ist: Das ist nicht ideal. Verbreitet ist dabei aber auch die Haltung: Das ist gerade nicht zu ändern. Da müssten wir jetzt durch.
Diese Abwarteposition wird jedoch den aktuellen Problemen und damit auch der Möglichkeit von Wissenschaft diskursiv Lösungen zu finden und zu rationalisieren nicht gerecht.
Die Vollversammlung soll Gelegenheit dafür geben, sich gemeinsam mit den Lehrenden darüber zu verständigen, wie wir Bedingungen in der Lehre und darüber hinaus schaffen können, uns der gesellschaftlichen Aktualität zu widmen, miteinander und voneinander lernen und uns in der Lehre entwickeln zu können.

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