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Erziehung – Ästhetik – Antifaschismus

13. Dezember 2023 admin Keine Kommentare

Der FSR Erziehungswissenschaft & die kritischen Lehramtsstudierenden laden ein:
Veranstaltungsreihe zur Kritik an dem Film „Die Feuerzangenbowle”. Zum Weihnachtsritual gehört an diversen deutschen Hochschulen die zum Event stilisierte Vorführung des Films „Die Feuerzangenbowle“. Dieser Kult um den NS-Film aus der Zeit (1943) des „Totalen Kriegs“ und des nach der Wannsee-Konferenz verschärft verfolgten Holocaust ist mindestens gedankenlos. Bei näherer Hinsicht strotzt der Film nur so von faschistischer Propaganda: Kriegsverherrlichung, völkische Geschichtsklitterung, Verhöhnung reformpädagogischer und demokratischer Haltungen, Idealisierung autoritärer Erziehung und Durchhaltebotschaften an die Heimatfront.
Dies gewinnt zusätzlich an Brisanz, da die immer völkischer werdende AfD einen Kulturkampf von rechts führt und inzwischen bei Wahlumfragen bundesweit konstant Zustimmungswerte von über 20 Prozent hat. Als Ursache der gegenwärtigen Krise und sozialen Demütigungserfahrungen diffamiert sie soziale, demokratische und humanistische Errungenschaften als Pervertierung einer „natürlichen Ordnung“, die – statt sie auszubauen – beseitigt gehörten. Dagegen sind ein egalitäres Menschenbild und emanzipatorische Kultur auch für die Durchsetzung materieller Verbesserungen umso nachdrücklicher zur Geltung zu bringen.
Den Fachschaftsräten Erziehungswissenschaft und Lehramt sowie anderen Aktiven an der Uni Hamburg ist in den vergangenen Jahren eine wirksame Aufklärungskampagne gelungen. Unter anderem durch die Ausstellung und Broschüre „Eine Feuerzangenbowle hat es in sich“ ist der problematische historische Kontext und Inhalt des Films weithin bekannt. Mit sozial-kritischen Filmveranstaltungen von FSRen, Hochschulgruppen und insbesondere dem mitgliedergruppenübergreifend organisierten Filmseminar gegen Austerität ist eine wirksame aufklärerische Kino-Praxis hervorgebracht.
Diese Errungenschaften aufgreifend wollen wir weiter für die Überwindung der Verharmlosung von Nazi-Kultur als unterhaltsames Event arbeiten. So kann exemplarisch eine erweiterte Kritikfähigkeit gegen reaktionäre Irrationalität und neu souveränes Selbstbewusstsein für eine kämpferische egalitäre Haltung gebildet werden. Daraus können auch Ableitungen für die progressive Weiterentwicklung pädagogischer Praxis getroffen werden, die Nonkonformität begrüßt und befördert.

Dienstag, 12. Dezember, 18 Uhr, Raum 05, VMP 8:
„Das Fliegende Klassenzimmer”
Filmabend mit Einführung von Prof. Hans-Martin Gutmann

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuch von Erich Kästner aus dem Jahr 1933, dem Zeitpunkt, als die Nazis in Deutschland an die Macht gelangen. Die Figuren, ihre Handlungen und ihre Bezugnahme zueinander schaffen ein menschenfreundliches Gegenbild zur reaktionären Misanthropie der Faschisten. Die Mittelstufen-Schüler eines kleinstädtischen Internats ringen mit den Widrigkeiten für Jugendliche in der krisenhaften Weimarer Republik – Johnny ist elternlos, Martin lebt in Armut, der schmächtige Uli will nicht als feige gelten, der kräftige Matz nicht als tumb. Die positiven Erwachsenenfiguren treten dabei nicht als normierende Autoritäten in Erscheinung, sondern sind bemüht um das Erkennen der spezifischen Persönlichkeiten der Schüler, ihre positive Selbstwahrnehmung und die Entwicklung mündiger Persönlichkeiten. Auch sie sind dissident – der Hauslehrer „Justus“ Böth ist unverheiratet und lebt mit den Schülern im Internat, der Aussteiger Robert Utthof wohnt pfeiferauchend in einem Nichtraucherabteil eines ausrangierten Bahnwagons. Das übliche Hierarchieverhältnis wird aufgelöst, wenn die Schüler den Erwachsenen Hilfe bei der Klärung von Problemen und der Wiederentdeckung einer alten Freundschaft geben.
Solidarität, Egalität und Befreiung der Persönlichkeiten sind beispielgebend Leitmotive einer humanistischen Pädagogik, die heute neu gegen Individualisierung, Leistungsdruck und Normierung zur Geltung zu bringen sind.

Freitag, 15. Dezember, 18 Uhr, Raum 05, VMP 8:
Der unschuldige faschistische Unterhaltungsfilm?
Eine inhaltlich ästhetische Analyse der Propaganda in „Die Feuerzangenbowle“.
Vortrag von Thomas Tode mit anschließender Diskussion

In Abwehr progressiver Aufhebung von Entwicklungswidersprüchen (gesteigerte soziale Ungleichheit bei gleichzeitig fortgeschrittenem ökonomischem und kulturellem Reichtum) wird eine reaktionäre Scheinlösung geboten:
Die Wiederherstellung einer verklärten, vermeintlich heilen Welt, in der noch alles in Ordnung gewesen sei (ohne Demokratie, Gleichheitsansprüche, Fremde, Juden…). In Kriegszeiten wird das als Durchhalteparole und zugleich eskapistisches Unterhaltungsangebot verdichtet.
„Die Feuerzangenbowle“ langweilt durch erzählerische und ästhetische weitgehende Spannungslosigkeit. Sie steht damit auch in Gegnerschaft zu der Filmkunst eines Eisensteins oder der Weimarer Republik mit Lichtkontrasten, aussagekräftigen Kameraperspektiven, bewussten Spannungen zwischen Wort und Bild und scharfen Schnitten.
Der Filmemacher und Publizist Thomas Tode wird in seinem Vortrag dem reaktionären Gehalt des Films inhaltlich und ästhetisch nachspüren.
Mit der kritischen Vertiefung der beiden Aspekte in der Diskussion – inhaltliche reaktionäre Krisenverarbeitung und ihre ästhetische Form – lassen sich zugleich, auch mit Rückgriff auf positive historische Exempel, Maßstäbe für eine heutige progressive Krisenüberwindung bilden.
Dabei mag auch die Frage bewegen: Was ist eigentlich schön? Ein widerspruchfreies Idyll oder die dialektische Dynamik einer steten Entwicklung in Widersprüchen?

Montag, 18. Dezember, 18 Uhr, Raum 05, VMP8:
Der Pennäler-Film – Fantasien umgekehrter Hierarchien oder emanzipatorischer Gegenentwurf?
Diskussion mit Eric van der Beek/Andreas Hedrich (angefragt)

Die Roman-Verfilmung „Die Feuerzangenbowle“ gilt als prominenter Repräsentant der Gattung Pennäler-Film. Wie ist deren Beliebtheit zu erklären, auch und gerade unter Erwachsenen (und Studierenden)?
Schule ist mindestens seit der Zeit des preußischen Drills bis heute für Schüler:innen – trotz erfreulicher reformpädagogischer Errungenschaften, auch guten Erinnerungen und Freundschaften – bestimmt von Leistungsdruck, der Hierarchie zwischen Lehrpersonen und Schüler:innen und entsprechend einseitigen Abhängigkeitsverhältnissen.
Konservative Genre-Filme bieten eine Verarbeitung, indem sie eine von den Ursachen (insbesondere strukturelle Ungleichheit und Militarismus) enthobene Umkehr der Hierarchie anbieten: Nun dürfen endlich mal die Schüler:innen der Lehrer:innen quälen.
Progressive Varianten der Pennäler-Filme stellen einen kritischen sozialen Problembezug her und reflektieren eine emanzipatorische Alternative der egalitären Solidarität.
Gemeinsam mit Lehrenden aus der Medienpädagogik wollen wir die kritische Gegenüberstellung reaktionärer und progressiver Widerspruchbearbeitung vertiefen und so Positionen für fortschrittliche Beantwortung gegenwärtiger sozialer Demütigungserfahrungen ausbauen und entwickeln.

Einladung zu Film&Diskussion

08. Februar 2022 admin Keine Kommentare

Wir beschäftigen uns zur Zeit aus gegebenem Anlass in und rund um den Fachschaftsrat mit Heimerziehung, geschlossener Unterbringung und den bisherigen Heimrevolten. Aus diesem Grund wollen wir mit Euch zusammen „Systemsprenger“ im Anna-Siemsen Hörsaal schauen. In einer anschließenden Diskussion wollen wir uns mit Problemen und Herausforderungen in der Jugendhilfe heute auseinandersetzen und beraten, wie wir dazu beitragen können, dass alle Kinder und Jugendlichen ohne Stigmatisierung von und miteinander lernen und gemeinsam leben können.

KULTUR ERÖFFNET!

10. Oktober 2021 admin Keine Kommentare

Liebe Kommiliton*innen, liebe Kolleg*innen,

es ist so weit: Kultur eröffnet! Wir möchten euch herzlich vom 11.-15.10.21 auf den Campus einladen!

Wir wollen die Universität zu einem Ort der engagierten und weltzugewandten Auseinandersetzung, der überraschenden und verändernden Begegnungen und der offenen und mutigen Infragestellung von Selbstverständlichkeiten machen. Mit der Kulturwoche, mit Tanz, Film, Musik und Theater wollen wir alle anregen, diese Möglichkeiten neu bewusst wahrzunehmen.

Dafür sind täglich ab 14 Uhr ein Bühnenprogramm auf dem Campus zwischen WiWi-Bunker und Philosophenturm und ein Abendprogramm im Audimax geplant. Das vollständige Programm findet ihr im Anhang und in Kürze auf der Website www.uni-hamburg.de/kulturwoche.

Nutzt den Website-Link gerne, um in FSRen, OE-Gruppen und in allen weiteren Kreisen zur Kulturwoche einzuladen! Im Anhang findet ihr auch das Plakatmotiv als Bilddatei zum Teilen in den digitalen Netzwerken.

Außerdem brauchen wir noch viele Helfer*innen, die sich am Gelingen der Kulturwoche beteiligen und Schichten zum Einlass, Auf- und Abbau, Erste-Hilfe-Verantwortung etc. übernehmen. Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr mittun wollt.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Kulturwoche und den Start in eine neue Präsenz!

Infoveranstaltung Finanzlage und Studentische Vollversammlung in Präsenz

06. Juni 2021 admin Keine Kommentare

Am Mittwoch, den 9.6.2021, findet von 14:00-15:00 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Finanzlage der Fakultät Erziehungswissenschaft statt.
Die Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft und Lehramt organisieren eine kollektive Teilnahme auf dem Allende-Platz (gegenüber vom Pferdestall und dem Abaton) im Rahmen einer angemeldeten Versammlung unter freiem Himmel.
Im Anschluss daran wollen wir das Gehörte auf einer studentischen Vollversammlung ab 15 Uhr (ebenfalls auf dem Allende-Platz) gemeinsam beraten. Ihr seid ihr herzlich eingeladen!

Die Auseinandersetzung aller Mitglieder der Fakultät mit der aktuellen Finanzierungssituation ist insbesondere nötig vor dem Hintergrund der „Zukunftsverträge“, die die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) jüngst mit den Hamburger Hochschulleitungen ausgehandelt hat. Mit den „Zukunftsverträgen“ wird bis zum Jahr 2027 ein neues strukturelles Defizit der Hamburger Hochschulen von jährlich über 47 Mio. Euro und damit über 10 % des Gesamtetats aufgebaut werden. Dies ist nicht akzeptabel. Dies betrifft die Fakultät für Erziehungswissenschaft mit der Einführung der reformierten Lehramtsstudiengänge und der damit einhergehenden Stärkung der Inklusion sowie einer verbesserten Betreuungsrelation in besonderem Maße.

Die Corona-Krise hat nocheinmal mehr gezeigt, wie wichtig eine gesellschaftlich-eingreifende, inklusive Bildung und Wissenschaft ist, die sowohl eine bedarfsgerechte Finanzierung als auch offene Hochschulen benötigt. In der Vollversammlung wollen wir daher Konsequenzen aus dieser Entwicklung für die Lehre und die Wissenschaft ziehen und diskutieren, wie wir zu einer bedarfsgerechten Finanzierung kommen.

Einladung zum hochschulübergreifenden Austauschtreffen am 23.03.2021

22. März 2021 admin Keine Kommentare

Liebe Kommiliton*innen, liebe Fachschaftsräte,

Hiermit laden wir euch zu einem 2. hochschul- und studiengangsübergreifenden Austauschtreffen am Dienstag, den 23.03. um 15 Uhr in der Versammlungsstätte der HAW (Alexanderstraße 1) ein.

Bei unserem letzten Treffen vor einer Woche haben wir mit 45 Kommiliton*innen aus verschiedenen Studiengängen und Hochschulen diskutiert, warum die fortgesetzte Schließung der Hochschulen falsch ist und beendet werden muss. Dazu haben wir in einer Arbeitsgruppe ein Forderungspapier erarbeitet, das wir bei dem Treffen diskutieren können, um zu besprechen, wie wir uns in dieser Auseinandersetzung eine neue Offensivität erarbeiten. Dabei können wir uns auch an den Berliner Kommiliton*innen orientieren, die eine Initiative für Präsenz im Sommersemester gestartet haben (https://praesenzlehre-berlin.org/).

Außerdem wollen wir uns bei dem Treffen mit dem Problem der Hochschulfinanzierung beschäftigen. Auch hier sind die Hamburger Hochschulen nicht die einzigen, die von Kürzungen betroffen sind und auch hier regt sich Widerstand. In Bremen, bspw. soll der Wissenschaftsetat um 25 Prozent gekürzt werden, wogegen sich der dortige AStA in einer Stellungnahme äußert[1] und auch in Marburg regt sich Protest gegen die angekündigten Kürzungen im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften.[2] Zur Vorbereitung auf die Diskussion um die Frage der strukturellen Unterfinanzierung der Hochschulen können wir euch exemplarisch ein Erklärvideo zu den Kürzungen an der Uni Hamburg empfehlen: https://lecture2go.uni-hamburg.de/l2go/-/get/v/44369

Beide Fragen (Hochschulfinanzierung und Präsenz) hängen eng miteinander zusammen, da es bei beiden Fragen darum geht, ob wir uns von der Verzichtsideologie (wenn alle immer noch ein bisschen mehr zurückstecken ist alles in Ordnung) verabschieden und selbstbewusst die notwendigen Verbesserungen durchsetzen, damit es für alle besser wird. Wir haben also viel zu diskutieren und zu bewegen!

Das Treffen findet wieder in der HAW Versammlungsstätte (Alexanderstraße 1) statt. Wer sich digital dazuschalten möchte kann das über folgenden Link tun:  https://uni-hamburg.zoom.us/j/93801558477?pwd=Ri9tdjNZcWMycGlBWjViMVVFSFFFdz09 (ID: 938 0155 8477, Kenncode: 38369160)

Alle sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und auch weitere Kommiliton*innen anzusprechen und mitzubringen. Dafür, dass es besser wird spielen alle eine Rolle!

Solidarische Grüße,

Johanna, AStA der HAW
Lutz, FSR Soziale Arbeit (HAW)
Hesam, FSR Medizin (UHH)
Ida, FSR Sozialökonomie (UHH)
Mena, FSR Sozialwissenschaften (UHH)
Sören, FSR Holzwirtschaft (UHH)
Lene, FSR Lehramt (UHH)
Alex, FSR Erziehungswissenschaft (UHH)


[1] https://www.asta.uni-bremen.de/pm-kaputtsparen-der-wissenschaftslandschaft-verhindern-bremens-hochschulen-retten/

[2] https://www.jungewelt.de/artikel/397909.%C3%B6konomisierung-der-hochschulen-sonst-steht-der-profit-noch-mehr-im-vordergrund.html

Weitere Aktivitäten zur Petition: Einladung zum Aktiventreffen

16. August 2020 admin Keine Kommentare

Liebe Mitstreiter*innen,

kritische Wissenschaft und emanzpatorische Bildung sind zur Lösung der aktuell tiefgreifenden Krise dringend erforderlich. Doch das Online-Semester und die gesteigerte soziale Prekarität schränken seit mehreren Monaten diese Wissenschaft und Bildung zum Allgemeinwohl erheblich ein. Deswegen haben wir aus verschiedenen Fachschaftsräten der Uni Hamburg die Petition „Für Präsenz und ein Solidarsemester in den Hamburger Hochschulen“ gestartet, mit der wir für die Öffnung der Hamburgischen Hochschulen zur Arbeit für eine zivile, soziale, demokratische, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft und erhebliche soziale Verbesserungen eintreten.

Mit Infotischen, zahlreichen Gesprächen und Online-Verbreitung haben wir alle gemeinsam an unterschiedlicher Stelle für die Petition gewirkt. Inzwischen haben über 1000 Mitstreiter*innen analog und digital unterschrieben.

Um die bisherigen Erfahrungen der Aktionen zusammenzutragen, den aktuellen Stand der Petition zu bewerten, und weitere Schritte zur Durchsetzung der Petition zu beraten laden wir ein zum Präsenz-&Solidarsemester-Aktiventreffen am Donnerstag, den 20.08.2020, um 16 Uhr, im Syntagma (WiWi-Bunker, Von-Melle-Park 5, Durchgang Fröbelstraße, Neben dem Haspa-Café).

Neben der Reflektion des aktuellen Auseinandersetzungsstands und Berichte verschiedener Gespräche, können wir diskutieren, wie wir weitere Kommiliton*innen und Mitstreiter*innen ermutigen können, mit für die Petition zu wirken. Wir können dabei auch überlegen, wann und wie wir die Petition an Hochschulleitungen und Wissenschaftsbehörde bzw. -senatorin übergeben. Auch weitere Aktionen, wie Kundegbungen im öffentlichen Raum, zur Durchsetzung der Petition wollen wir beraten.

Kommt also dazu!
Zum Weiterverbreiten der Petition hier nochmal der Link: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-praesenz-und-ein-solidarsemester-an-den-hamburger-hochschulen

Herzliche Einladung: Festliche Frischluft-Begegnung (29.07. | 16-20 Uhr)

24. Juli 2020 admin Keine Kommentare

29.07.2020 von 16-20 Uhr auf der Wiese hinter dem VMP 8
Getränke, Musik, Austausch
(unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen)

Liebe Kommiliton:innen der Erziehungswissenschaft,
die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 und der Großteil der Klausuren sind nun vorbei. Wir haben alle die unterschiedlichsten Erfahrungen mit dem digitalen Semester gemacht. Dabei wurde deutlich, dass vor allem das Soziale fehlt: Die Begegnungen im Café oder auf dem Flur, das Gespräch am Rande der Lehrveranstaltung und die Auseinandersetzung im Seminar, inhaltliche Bezugnahme und gemeinsames Erarbeiten von Theorie.

Wir, die FSRe Erziehungswissenschaft und Lehramt, möchten nun einen Anlass geben, an dem wir das ein wenig nachholen können. Wir möchten uns begegnen, gemeinsam reflektieren, das Semester auswerten, uns gemeinsam beraten und unsere Vorstellungen über das kommende Wintersemester teilen. Dabei soll auch die Möglichkeit bestehen, grundsätzliche Überlegungen zur Bedeutung und Verantwortung von Universität – auch über Krisenzeiten hinaus – anzustellen.

Das Ganze wird unter Einhaltung der Hygienevorgaben und auf Basis eines verantwortungs- und rücksichtsvollen Umgangs miteinander unter freiem Himmel – gemütlich von Bäumen beschattet – stattfinden. Am 29.07.2020 von 16-20 Uhr könnt ihr auf die Wiese hinter dem VMP 8 kommen. Euch erwarten dort Getränke und Musik in sommerlicher Atmosphäre und viel Raum für informelle Unterhaltung und Austausch. 

Wir freuen uns auf Euch!
FSR Erziehungswissenschaft & FSR Lehramt

Facebook: https://www.facebook.com/events/1530582683814466

Zur Wiederöffnung der Universität – Petition

16. Juni 2020 admin Keine Kommentare

Zum Ende der Kundgebung zur Wiederöffnung der Universität (am 03.06.20) wurde die folgende Petition/Resolution per Akklamation verabschiedet. Daraufhin fand eine weitere Kundgebung am Mittelweg statt, bei dem diese verlesen und dem Präsidium überreicht wurde. Unter dem folgenden Link, könnt Ihr sie runterladen:

2. Film: „Vincennes – die revolutionäre Uni“

10. Januar 2017 admin Keine Kommentare

Diesen Mittwoch (11.1.17) zeigen wir im Rahmen unserer Filmreihe den Film „Vincennes“. Es geht um eine Uni in den 1960ern, die versuchte, Universität anders zu gestalten. Weitere Informationen findet ihr hier.

Wir freuen uns auf euch, auf kühle Getränke und knusprige Snack!

Bis Mittwoch im Paranoia!

Am 3.11. startet die Ringvorlesung zu Flucht und Migration

01. November 2016 admin Keine Kommentare

Liebe KommilitonInnen,

wir möchten Euch herzlich einladen, an der Ringvorlesung „Erziehungs- und Bildungswissenschaft unter den Bedingungen von Flucht und Migration“ im Wintersemester 2016/17 teilzunehmen.
Die Sitzungen werden ab dem 03.11.16, donnerstags von 18:15 bis 19:45 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal (VMP 8) stattfinden.
Flucht und ihre Ursachen, Migration und Inklusion sind Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft und damit insbesondere auch für das Erziehungs- und Bildungswesen. Was können die verschiedenen Bereiche der Erziehungs- und Bildungswissenschaft dazu beitragen, dass eine Inklusion gelingt, die auf die gesellschaftliche Teilnahme und Teilhabe aller setzt und damit eine wechselseitige Integration ermöglicht? Wie und was kann die Erziehungs- und Bildungswissenschaft im Rahmen ihrer Fachlichkeit  dazu beitragen, dass Bedingungen geschaffen werden, unter denen niemand mehr flüchten muss?
Das Anliegen der Ringvorlesung ist es, die Arbeitsbereiche der Fakultät und ihre jeweiligen Perspektiven auf den gesellschaftlichen Umgang mit den genannten Herausforderungen im Sinne eines forschenden Lehrens und Lernens miteinander in die Diskussion zu bringen und gemeinsam Konsequenzen für Lehre, Studium und Studienreform zu ziehen. Wie können sich die jeweiligen Perspektiven ergänzen, was sollte in Zukunft vertieft werden, welche Bündnisse in Forschung und Lehre sind sinnvoll?
Konkrete Gegenstände der Ringvorlesung werden Friedensbildung, Migrationspädagogik, Spracharbeit, Demokratiebildung und Hochschuldidaktik sein.. Alle Lehrenden und Studierenden sind ausdrücklich dazu eingeladen, an der Ringvorlesung teilzunehmen und die Debatte mit weiteren Perspektiven in Bezug auf Flucht und Migration zu bereichern.

Der Vorlesung ist ein Begleitseminar angegliedert, das zur Hälfte von Lehramtsstudierenden im Rahmen des Moduls „Prioritäre Themen der Erziehungswissenschaft“ (Master Lehramt) und zur Hälfte von Studierenden der EBW im Rahmen des Wahlbereichs besucht werden kann.

Ziel des Seminars ist, Forschungslücken im Themenfeld zu identifizieren und erste Forschungsdesigns zu entwickeln. Organisiert wird die Ringvorlesung von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Lehrenden und Studierenden, anlässlich des „Themensemesters Flucht und Migration“. Die Koordination besteht aus Fabian Fritz, Anna Heudorfer, Prof. Dr. Telse Iwers- Stelljes, Alina Jürgens, Prof. Dr. Andreas Körber, Sinah Mielich, Alicia Picker, Moritz Schwerthelm.

Ihr Seid herzlich eingeladen!
Beste Grüße,
Sinah (FSR Erziehungswissenschaft)

Plakat zur Vorlesung mit allen Terminen:

2016 10 13 Plakat Ringvorlesung Flucht und Migration3

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