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Kundgebung zur Wiederöffnung der Universität

28. Mai 2020 Helen Keine Kommentare

Liebe KommilitonInnen, liebe KollegInnen, liebe Interessierte,
am 03.06. (Mittwoch), von 14 bis 16 Uhr haben wir auf dem Allendeplatz unter den geltenden Bestimmungen, die einen sorgfältigen Umgang miteinander beinhalten, eine Kundgebung zur Wiederöffnung der Universität angemeldet. Wir rufen Euch dazu auf, an der Kundgebung teilzunehmen und damit über und für die Öffnung und eine neue Qualität von öffentlich engagierter Wissenschaft zu diskutieren und zu streiten.

Film-Premiere: „Aufbruch – Die 68er-Revolte an der Uni Hamburg“ (14.01.2020 – 19 Uhr)

03. Januar 2020 admin Keine Kommentare

Das Projektstudium „Uni in gesellschaftlicher Verantwortung“ präsentiert die Premiere des Dokumentarfilms „Aufbruch – Die 68er-Revolte an der Uni Hamburg“

Mit 1968 und der Studierendenbewegung ist – 50 Jahre nach Gründung der Universität Hamburg – ein demokratischer Aufbruch verbunden gewesen, der weitreichende Auswirkungen hatte.

Die offensive Auseinandersetzung mit dem Faschismus und den autoritären Strukturen der Nachkriegszeit, mit dem Vietnam-Krieg und der spießbürgerlichen kulturellen Enge ermöglichte die (tendenzielle) Demokratisierung vieler gesellschaftlicher Bereiche sowie eine kulturelle Emanzipation.

Im Rahmen des dreisemestrigen Projektstudiums „Universität in gesellschaftlicher Verantwortung“ zum Thema „Die Revolte von 1968/69 an der Uni Hamburg – Kontinuitäten, Konsequenzen und Schlussfolgerungen für heute“ haben wir uns seit Oktober 2018 mit den Fragen auseinandergesetzt: Wie kam es zu den Umwälzungen rund um ’68? Welche Bedeutung hatten sie für die Beteiligten, die Universität und die Gesellschaft insgesamt? Und braucht es heute – vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen – erneut einen solchen Aufbruch?

Zu diesen und anderen Fragen wurden Interviews geführt, u.a. mit dem ehemaligen Uni-Präsidenten Peter Fischer-Appelt, den damals im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) Aktiven Arwed Milz, Thomas Thielemann, Angelika Ebbinghaus, Karl-Heinz Roth und Julia Carmesin sowie Timm Kunstreich, Helmut Richter und heute aktiven Studierenden an der Universität Hamburg.

Die Interviews wurdeb in Kombination mit den Ergebnissen unserer Archivrecherchen zu einem 90-minütigen Dokumentar-Film verarbeitet, der am 14.01.2020 im Anna-Siemsen-Hörsaal uraufgeführt wird. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion des Gesehenen mit den Filmemacher*innen sowie einigen der Interviewpartner*innen.

Das Projektstudium „Universität in gesellschaftlicher Verantwortung“: „Die Revolte von 1968/69 an der Uni Hamburg – Kontinuitäten, Konsequenzen und Schlussfolgerungen für heute“ (WiSe 2018/19-WiSe 2019/20) wurde gefördert mit Mitteln aus dem Studierendenfonds zum 100-jährigen Jubiläum der Univerität Hamburg.

Der Flyer kann über folgende URL heruntergeladen werden: https://fsr-erzwiss.blogs.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Flyer_Aufbruch_14.01.20.pdf

Siemsen, nicht Siemens!

23. Oktober 2019 admin Keine Kommentare

„Der Mensch lebt, um Gemeinschaft zu verwirklichen und sich in ihr. Er lebt deshalb für und durch die Gemeinschaft, und jede Erziehung kann nur in ihr, für und durch sie geschehen. Erziehung und Politik fallen vollständig zusammen. Es gibt außerhalb der Politik keine Erziehung, ja nicht einmal die Möglichkeit der Erziehung.“
(Anna Siemsen: Die gesellschaftlichen Grundlagen der Erziehung, 1948, S.12)

„Durch die Dichtung den Kindern den Zugang in die Wirklichkeit zu öffnen […] Darstellungen der Dinge, die heute für uns im Vordergrund stehen sollten: der Kämpfe um Recht, um Freiheit und Frieden, damit die Kinder und Jugendlichen lernen, über die Grenzen ihrer Heimat, ihres Staates, ihrer Klasse hinaus zu sehen und zu erkennen, wie sehr wir heute in Europa ja wohl auf der ganzen Erde in einer ganz entscheidenden Phase des Kampfes stehen um eine übernationale, wahrhaft soziale und wahrhaft demokratische Ordnung.“
(Anna Siemsen in: Schola, Monatsschrift für Erziehung und Bildung, 1947, S. 299)

Download Flugblatt als PDF

Der Hörsaal unserer Fakultät ist seit 2005 nach Anna Siemsen benannt. Doch wer war Anna Siemsen überhaupt und was können wir von ihr lernen?

Neuer PI-Rat (Nr. 15) erschienen

22. Oktober 2019 admin Keine Kommentare

Am Montag ist die neue Ausgabe des PI-Rat, der Zeitschrift des Fachschaftsrats (FSR) Erziehungswissenschaft, erschienen. Ihr findet sie in gedruckter Form beim Fachschaftsrat und zum online lesen hier:

Neuer PI-Rat (Nr. 14) erschienen

27. Juni 2019 admin 1 Kommentar

Am Montag ist die neue Ausgabe des PI-Rat, der Zeitschrift des Fachschaftsrats (FSR) Erziehungswissenschaft, erschienen.

Ihr findet sie in gedruckter Form beim Fachschaftsrat und zum online lesen hier:

Wahlen zum Fakultätsrat bis zum 5.7. um 14 Uhr – Beteiligt euch!

admin Keine Kommentare

Noch bis zum 5.7. laufen die Wahlen zum Fakultätsrat. Aktive aus dem Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft kandidieren mit Vertreter_innen aus anderen Fachschaftsräten auf einer gemeinsamen Liste und wir möchten die Arbeit auch in der kommenden Legislatur fortsetzen.
Unterstützt die studentische Interessenvertretung im Fakultätsrat mit eurer Stimme!

Was ist der Fakultätsrat?
Der Fakultätsrat ist das höchste, demokratisch gewählte Selbstverwaltungsgremium der Fakultät. Er trifft wichtige Richtungsentscheidungen über die Struktur und Entwicklung von Studium, Lehre, Forschung und Wissenschaftspolitik. Die Sitzungen des Fakultätsrates sind öffentlich für alle Mitglieder der Fakultät.
Im Fakultätsrat sind alle Mitgliedergruppen vertreten (Professor_innen, Akademisches Personal, Technisches- und Verwaltungspersonal/TVP und Studierende). Die Wahl ist eine Briefwahl. Wer noch keine Wahlunterlagen erhalten hat, kann sie sich bis zum 5.7.2019 beim Wahlamt, Mittelweg 177, 20148 Hamburg abholen. Auch alle Studierende ohne deutschen Pass sind wahlberechtigt. Die ausgefüllten Wahlunterlagen müssen bis spätestens zum 5.7.2019, um 14.00 Uhr beim Wahlamt eingegangen sein. Wer keine Unterlagen erhalten, kann sich dort unter Vorlage des Studierendenausweises neue aushändigen lassen. Es steht auch eine Wahlurne dort.

Faktencheck: Hochschulpolitik

16. Januar 2019 admin Keine Kommentare

von den Fachschaftsräten (FSR) Sozialökonomie, Biologie und Erziehungswissenschaft

Informationen anlässlich der Wahlen zum Studierendenparlament und zum Akademischem Senat der Uni Hamburg im Wintersemester 2018/19 

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“ (Bertolt Brecht)

Wir FSRe sind bedeutsamer Teil der Verfassten Studierendenschaft (VS) und setzen uns für die Interessen der Studierenden an den jeweiligen Fachbereichen ein. Das können wir allerdings nicht alleine und nicht mit einem isolierten Blick auf einen einzelnen Fachbereich/Studiengang. Progressiv-oppositionelles Handeln aus der Verfassten Studierendenschaft (VS) wirkt, wenn wir gemeinsam mit anderen FSRen und anderen Teilen der VS wie AStA und StuPa kämpfen – denn alle vermeintlich individuellen Problemlagen sind gesamtgesellschaftlich verwoben mit Sozialstaatsabbau, Austeritätspolitik („Schuldenbremse“), BaMa-System oder der Ökonomisierung der Hochschulen.

Wir konnten als studentische Bewegung in jüngerer Zeit viel erreichen und u.a. die Studiengebühren und studienbegleitende (Modul-)Fristen weitgehend abschaffen, inhaltlich in die Lehre und Lehrkonzeption eingreifen (Orientierung an „Uni in gesellschaftlicher Verantwortung“), wesentlich zum NEIN zum Kommerz-Olympia beitragen und den hoffnungsstiftenden Widerstand zu G20 mitgestalten. Aktuell geht es um ein Ende von Austeritätspolitik und Schuldenbremse für adäquate Bedingungen für kritische Wissenschaft und emanzipatorische Bildung. In diesem Sinne arbeitet bspw. die Kampagne „International Solidarisch – Schluss mit Austerität“, an der wir uns als FSRe beteiligen.

Diese Bedeutung der Verfassten Studierendenschaft und damit unsere Arbeit als progressive FSRe wird aktuell von einer Verhinderungsallianz, die zurzeit die Mehrheit im StuPa stellt (und damit AStA und StuPa-Präsidium), bekämpft. Sie besteht aus der CDU- und FDP-Hochschulgruppe, den Fakultätslisten Jura, WiWi, MIN, den Fake-Listen „CampusLINKE“ und „Die Grünen“ (jetzt: „Grüne Freunde“) sowie „Schöne Zeiten“, Unicorns, „Alternative Linke“ (AL) und Campus Cannabis (jetzt: CampusWiese). Ihnen geht es um die Bedienung von Klientelinteressen. Da die Studierendenschaft der Universität Hamburg überwiegend links eingestellt ist, liefern sich diese Listen einen Wettbewerb darin, irgendwie als progressiv zu erscheinen. Da Verwirrung und Entdemokratisierung (siehe Abschnitte zu „Fake/Faklisten“ und „Demokratie“) notwendigerweise zum Vorgehen der derzeitigen Mehrheit in AStA und StuPa-Präsidium gehören, ist die eigentliche Agenda der verschiedenen Listen oft schwer zu durchschauen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, euch bestmöglich bei einer informierten, souveränen Wahlentscheidung zu unterstützen und wollen Lust machen, sich in diesen aktuell zugespitzten Konflikt einzumischen!

ÜBERBLICK

  • Die derzeitigen Kräfteverhältnisse im StuPa 
  • Was ist das Stupa und warum die Demokratie dort von rechts abgeschafft werden soll 
  • Die Auseinandersetzung um die Kampagne “International Solidarisch – Schluss mit Austerität 
  • Der Konflikt um das Referat für internationale Studierende (RiS) im AStA 
  • Die geänderten politischen Prioritäten anhand der Änderungen im Haushalt der Verfassten Studierendenschaft 
  • Exkurs: Studentisches Festival oder Campus-open-Air 
  • Fakelisten 
  • Tarn- und Fakultätslisten  

Veranstaltungsreihe „Bildung, Erziehung und Gesellschaft ‚1968‘ – Rückblick und Ausblick“

14. Oktober 2018 admin Keine Kommentare


Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltungsreihe „Bildung, Erziehung und Gesellschaft ‚1968‘ – Rückblick und Ausblick“ eingeladen. Sie findet an ausgewählten Mittwoch-Terminen (vom 24. Oktober bis 19. Dezember) von 18 – 19:30 Uhr in Raum 05/Von-Melle-Park 8 (Gebäude der Erziehungswissenschaft) statt.

Die Veranstaltungsreihe verfolgt das Anliegen, 50 Jahre nach ‚1968‘ den mit dieser Chiffre verbundenen gesellschaftlichen Aufbruch und die daraus hervorgegangenen Veränderungen kritisch zu würdigen. Im
Mittelpunkt steht der Zusammenhang von Bildung, Erziehung und Gesellschaft Ende der 1960er und zu Beginn der 1970er Jahre, denn für das westdeutsche ‚1968‘ war im internationalen Vergleich charakteristisch, dass pädagogischen Fragen eine besondere Bedeutung zukam.

Alle Vorträge konzentrieren sich auf Entwicklungen in der Bundesrepublik und richten teilweise einen besonderen Fokus auf Hamburg. Im Einzelnen geht es um Comics als Teil der Protestkultur der ‚68er‘, um die ‚sexuelle Revolution‘ und die Sexualerziehung, um Heimerziehung und das Sozialpädagogische Zusatzstudium in Hamburg, um die Bildungsbeteiligung von Mädchen und den demokratischen Aufbruch an den Universitäten.
Dabei soll auch diskutiert werden, inwiefern die von ‚1968‘ ausgegangenen Impulse anregend für aktuelle Debatten sein können.

Flyer f

09. Juli 2007 admin Keine Kommentare

Freitag, 13.07. – Party

Am Freitag, dem 13.07. findet im PI (VMP8) die Semesterabschlussparty unter dem Motto "Der Kampf geht weiter" statt (denn nach dem Boykott ist vor dem Boykott… ;-). Los geht es um 20h mit der Vorführung des Films "The Corporation" in Raum 05. Danach, gegen 22h, startet dann die Party im Foyer mit allem was dazugehört… Kommt alle und bringt eure Freunde, Bekannte und Verwandte mit!

Semesterabschlussparty-Flyer