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Die Universität als Ort der kritischen Bildung – Ein Abgesang auf das Hohelied des Standorts

18. April 2012 admin Keine Kommentare

Rede zum Dies Academicus „Bologna 2.0 – Wie wollen wir in Hamburg studieren?“ an der Universität Hamburg am 17.04.2012 von Sinah Mielich (Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft, Uni Hamburg)

Einleitung
„Die Universität sind wir, hier und jetzt. Denn es gibt keine Universität ohne eine Verantwortung, hier und jetzt, in Bezug auf das, was kommt. Und wenn wir hier sind, dann weil wir uns, wie mir scheint, Sorgen darüber machen, was heute mit der Universität geschieht, um ihre Zukunft und ihre Verantwortung in Bezug auf das, was kommt.“[1]

So hat Plinio Prado vor zwei Jahren sein Referat auf der Konferenz „Schöne neue Bildung?“ an der Fakultät EPB begonnen. Ich unterstelle uns, euch, Ihnen, dass dies auch auf uns am heutigen Tag zutrifft.
Die Universität als demokratisch verfasste Institution mit gesellschaftlicher Verantwortung und dem Anspruch, Ort der Kritik und des öffentlichen Gebrauchs der Vernunft zu sein, steht aktuell vor einer Vielzahl von Schwierigkeiten.

Stellungnahme der FSRe zum Täuschungsmanöver der sog. EPB-Liste

15. Dezember 2010 admin 1 Kommentar

–> download als PDF

Not in our Name – Über das Täuschungsmanöver der sogenannten „EPB-Liste“

Fakultätslisten? – Nein Danke!!

Jedes Jahr lässt sich anlässlich der Wahlen zum Studierendenparlament ein ärgerliches Phänomen beobachten: Die Fakultätslisten treten in Erscheinung. Namentlich: „Juraliste“, „Mediziner-Liste“, „GeiWi-Liste“, „wiwi-Liste“ und die „EPB-Liste“.

Neuer „Historix“ erschienen

12. Oktober 2010 admin Keine Kommentare

Die neue – sehr lesenswerte – 20-seitige Ausgabe des HIStORIX – der studentischen Zeitschrift der HistorikerInnen (WiSe 2010/11) – ist gerade erschienen.

Sie beinhaltet u.a. Artikel zu folgenden Themen:

  • Auswirkungen des Sparpakets des Senats auf die Uni,
  • Wo aktiv werden?,
  • Zur Studienreform,
  • 68 – Ein Resumée der Veranstaltungsreihe des FSR,
  • Promotion Bolognese,
  • Kein Comeback für studentische Verbindungen,
  • Altonaer Museum erhalten.

Gedruckt findet ihr sie bei den Historikern im 9.Stock des Phil-Turm. Als PDF-Dokument ist sie über die Homepage des FSR Geschichte verfügbar: DOWNLOAD

Antwort des HHer Senats auf Kleine Anfrage der SPD zum Auslaufen der „alten“ Studiengänge

08. Oktober 2010 admin Keine Kommentare

Interessant für alle Studierenden in den „alten“ Studiengängen (Diplom, Magister, Staatsexamen) – derzeit noch immer über 7.500 der Uni-Studierenden – dürfte die Antwort des Hamburger Senats auf diese Kleine Anfrage des Abgeordneten Philipp-Sebastian Kühn (SPD) zu ihrem „Auslaufen“ vom 19.08.10 sein.

In den Semesterunterlagen, die mit der Rückmeldung zum Wintersemester verschickt wurden, schreibt die Uni-Verwaltung, man möge sich – sofern man in einem Diplom-, Magister- oder Lehramtsstudiengang (Staatsexamen)  eingeschrieben ist – „unbedingt über den für Ihren Studiengang festgelegten Endtermin“ informieren.

Das klingt nach „Alles muss raus“ und soll wohl auch den Eindruck erwecken, für Studierende in den nicht durch Ba/Ma deformierten Studiengängen würde irgendwann endgültig die Klappe fallen.
Das ist jedoch irreführend. Durch die Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion an den Senat, erfahren wir Folgendes:

Frage: Bis wann müssen sich diese Studierenden spätenstens zu den Abschlußprüfungen angemeldet haben?
Antwort des Senats: Für die Prüfungsansprüche im Rahmen der auslaufenden Studiengängen besteht keine zeitliche Einschränkung.

Frage: Ist sichergestellt, dass bis dahin die notwendigen Veranstaltungen in dem notwendigen Umfang angeboten werden, damit die betroffenen Studierenden noch alle notwendigen Scheine machen können?
Antwort des Senats: Ja. Die Studierenden nehmen an den äquivalenten Lehrveranstaltungen der Bachelor- und Masterstudiengänge teil.

Frage: Ist sichergestellt, dass die benötigte Prüfungskapazität bei den Lehrenden zur Verfügung steht, um die anstehende Welle der Abschlussprüfungen zu bewältigen?
Antwort des Senats: Ja. Vor dem Hintergrund, dass die Abschlussprüfungen auch noch nach den Auslaufterminen für die einzelnen Studiengänge absolviert werden können und die Studierenden auf verschiedene Fachsemester verteilt sind, ist von einer gleichmäßigen Verteilung der noch ausstehenden Prüfungen auszugehen.

Es gibt von daher keinen Grund, (sich) Druck zum zügigen Studienabschluss (-oder Abbruch) zu machen.

–> Download Kleine Anfrage + Antwort (PDF, 8 MB)

via FSRK-Mailingliste

Kritische Lehrer_innen. Kein Handbuch.

15. September 2010 admin 1 Kommentar

Wir empfehlen ein im Juli 2010 neu erschienenes Buch, für alle die an kritischer Bildung und Organisierung interessiert sind: „Kritische Lehrer_innen. Kein Handbuch.“ Ein Reader der Kritischen Lehrer_innen Berlin (KriLe) zu Schul- und Gesellschaftskritik, emanzipatorischer Bildung und politischer Selbstorganisation (nicht nur von Lehrer_innen).

Als eBook kann es über die Homepage des AStA der TU Berlin heruntergeladen werden: Download PDF

In gedruckter Form ist der Reader kostenlos im AStA der TU und der FU Berlin und im AStA der Uni Bremen erhältlich. Bestellt werden kann er für 4 € per Mail an kritischelehrerInnen[at]web.de oder im Buchhandel (ISBN: 978-3-86747-042-1).

Zur Inhaltsübersicht:

Nach dem Bologna-Gipfel: Bund und Ländern Beine machen!

21. Mai 2010 admin Keine Kommentare

Anlässlich der so genannten „Nationalen Bologna-Konferenz“ am vergangenen Montag dokumentieren wir folgende Erklärung des Leiters des Vorstandsbereiches Hochschule und Forschung der GEW, Andreas Keller:

„Schavan-Show“, „Alibiveranstaltung“, „Tagungstheater“ – selten war sich die öffentliche Meinung so einig: Der gestrige „Bologna-Gipfel“, zu dem Bundesbildungsministerin Annette Schavan eingeladen hatte, war nicht mal ein Maulwurfshügel, sondern, um im Bild zu bleiben, eher eine Grube – aus vier Gründen:

1. Die Ministerin wiederholte zwar ihre Ankündigung, einen „Qualitätspakt Lehre“ als dritte Säule des Hochschulpakts vorzulegen (http://www.bmbf.de/press/2858.php), aber ein Konzept für den neuen Pakt legte sie nicht auf den Tisch. Die Eckpunkte des neuen Pakts werden daher nicht mit Hochschulen, Studierenden, Lehrenden und Gewerkschaften verhandelt, sondern unter Ausschluss der Öffentlichkeit von einer Bund-Länder-Staatssekretäre-Arbeitsgruppe. Alles läuft darauf hinaus, dass die vom Bund in Aussicht gestellten 200 Millionen Euro nicht in der Fläche die Qualität der Lehre und die Betreuung der Studierenden verbessern, sondern nach der Logik der Exzellenzinitiative nur wenigen Eliteuniversitäten zu gute kommen werden.

2. In einer Nacht- und Nebelaktion hatte auch die Kultusministerkonferenz lange vor dem Bologna-Gipfel die Überarbeitung ihrer Strukturvorgaben für Bachelor- und Masterstudiengänge beraten und beschlossen. Zu einer wirklichen Lockerung der strengen Vorgaben, zu einer Rückführung der Prüfungsdichte, zu einem Abbau des übermäßigen Workloads für Studierende und Lehrende und zu einer Öffnung des Masterstudiums für alle Bachelor-Absolventinnen und Absolventen, die weiter studieren möchten, kam es nicht. Die Überarbeitung der Strukturvorgaben stand nicht auf der Tagesordnung des „Bologna-Gipfels“.

3. Anforderungen der beruflichen Praxis an die neuen Studienabschlüsse ließ die Bildungsministerin beim „Bologna-Gipfel“ von einem Arbeitgeber-Vertreter und Vertretern der Studierenverbände von CDU/CSU und FDP formulieren – die Gewerkschaften, die im Bologna-Prozess auf europäischer Ebene als Stimme der Hochschulbeschäftigten und der beruflichen Praxis selbstverständlich auf Augenhöhe beteiligt werden, waren nicht gefragt.

4. Das eigentliche Ziel des unter dem Eindruck der Bildungsproteste von 2009 angekündigten „Bologna-Gipfels“, gemeinsam mit allen an den Reformen beteiligten Akteuren – Bund und Länder, Hochschulen und Studierende, Gewerkschaften und Arbeitgeber – Eckpunkte eines Kurswechsel auszuhandeln, wurde folglich im Ansatz verfehlt. Die 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen ohne konkrete Ergebnisse auseinander. Das Resümee überließ die Bundesbildungsministerin dem Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner, der erst gegen Ende zur Konferenz dazu gestoßen war und ein vorbereitetes Referat verlas.

Mit Empörung haben daher die 400 Delegierten des 19. ordentliche Bundeskongresses des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), das „Parlament der Arbeit“, das seit 16. Mai in Berlin tagt, gestern Nachmittag meinen Bericht über den „Bologna-Gipfel“ zur Kenntnis genommen (alle Anträge und Tagesprotokoll unter
https://www.dgb.de/uber-uns/dgb-heute/bundeskongress/19-ordentlicher-bundeskongress-dokumentation/ ).

Dem DGB-Kongress liegt aus aktuellem Anlass ein Initiativantrag der DGB-Jugend und der Gewerkschaften IG Metall, IG BCE, ver.di und GEW vor, in dem unter dem Motto „Neuer Kurs für Bologna“ eine „Reform der Reform“ und ein „nationaler Aktionsplan“ für den Bologna-Prozess gefordert wird.

Der „Bologna-Gipfel“ hat gezeigt: Die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern lassen sich zum Jagen ganz offensichtlich nur tragen. Erst unter dem Eindruck der Bildungsproteste ließen sich Bund und Länder überhaupt auf Diskussionen über Kurskorrekturen ein. Studierende und Hochschulbeschäftigte, Lehrende und Lernende, die Bildungsgewerkschaft GEW und der DGB sind daher jetzt gefragt, den Politikerinnen und Politiker im Vorfeld des nächsten „Gipfels“, des „Bildungsgipfels“ der Regierungschefinnen und Regierungschefs des Bundes und der Länder am 10. Juni, Beine zu machen. „Deshalb unterstützen der DGB und die Mitgliedsgewerkschaften den Bildungsstreik“, heißt es im Antrag „Neuer Kurs für Bologna“, der dem DGB-Bundeskongress vorliegt und voraussichtlich am morgigen Kongresstag abgestimmt wird.

Material zum Studienreformtag am 5.2.

26. Februar 2010 admin Keine Kommentare

Das Referat  für ‚Qualität und Recht‘ (Referat 31) der Uni Hamburg hatte für den 05.02.2010 von 10:00 – 17:00 zu einem „Studienreformtag“ ins Audimax eingeladen:

Nachdem an der Universität Hamburg über einige Semester hinweg Erfahrungen mit Bachelor- und Masterstudiengängen gesammelt wurden, ist es nun an der Zeit, diese Erfahrungen systematisch auszuwerten. Die Einbindung der Studierenden ist dabei unverzichtbar, weil Sie als unmittelbar Betroffene viele positive und negative Erfahrungen in den Prozess der Weiterentwicklung der Studiengänge einbringen können. (aus dem Einladungstext)

So wurde eine der Forderungen der Audimax-Besetzer_innen des vergangenen Jahres an das Uni-Präsidium, nämlich die, nach der Durchführung einer „universitätsweiten und hochschulöffentlichen Studienreformkonferenz innerhalb des Wintersemesters“, immerhin ansatzweise erfüllt. Der Zeitpunkt am Ende der Klausurenphase am letzten Tag der Vorlesungszeit war allerdings nicht dazu angetan, besonders vielen Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen. So waren der Einladung auch insgesamt nur ca. 60 Personen gefolgt.

Das Programm des Tages wurde von Vizepräsident Holger Fischer eröffnet, der seine Kompetenzen im Schönreden demonstrierte. Anschließend referierten zwei Mitarbeiter_innen des Referats für ‚Qualität und Recht‘ über rechtliche Rahmenbedingungen und „Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Studiengänge an der UHH“. (Eine hilfreiche Übersicht über rechtliche Vorgaben, die im Zusammenhang der Studiengestaltung derzeit von Bedeutung sind, hat ein Mitarbeiter des Referats 31 zusammengestellt. Diese ist hier zu finden.) Anschließend wurde grundsätzliche Kritik an dem Zustandekommen und dem Ablauf der aktuellen „Studienreform“ geübt und von Vertreter_innen verschiedener Fachbereiche und Fachschaftsräte aus fachspezifischer Sicht die unterschiedliche Situation geschildert und diskutiert.Am Nachmittag referierte u.a. ein Mitglied des studentischen Akkreditierungspools über seine Tätigkeit bei der Akkreditierung von Studiengängen…

Es ist ein Video- und ein Audio-Mitschnitt der Vorträge und Diskussionen des Tages verfügbar, allerdings nur aus dem Uni-Netz (siehe Infos ganz unten):

  • Audio-Mitschnitt: download (117 MB, 285 Min., WAV, 56 Kbit/s)
  • Video-Mitschnitt (höhere Qualität): download (1,8 GB, 600 x 480 px, Flash-Video)
  • Video-Mitschnitt (niedrigere Qualität): download (1,1 GB, 600 x 480 px, Flash-Video)
    • (Der Mitschnitt des Nachmittagsprogramms beginnt in den Videos bei 1:35:30.)

Der Redebeitrag der Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft und Geschichte zum Studienreformtag findet sich hier: download (84 KB, PDF)

Von Interesse für diejenigen, die sich an der Auseinandersetzung um den Bologna-Prozess und die Bachelor-Master-Studiengänge weiterhin beteiligen möchten, dürfte die Veranstaltungsreihe „Forum Studienreform“ des Referats für ‚Qualität und Recht‘ sein, in der ab Februar 2010 an jedem dritten Donnerstag im Monat von 16-18h Vorträge und Diskussionen angeboten werden. Das Programm findet sich hier.

Die Mitschrift der im Laufe der Veranstaltung aufgeworfenen Punkte, die vom Referat ‚Qualität und Recht‘ am 23.02. an die Fachschaftsräte geschickt wurde, findet sich hier.

Die Auseinandersetzung geht weiter…

Vom 16. – 18. Juni wird an der Fakultät EPB als Fortsetzung der „Kleinen Kritischen Bachelor-Konferenz“ eine Konferenz unter dem Titel „Schöne neue Bildung“ – Konferenz zur kritischen Reflexion der gegenwärtigen Hochschulgestaltung und zur Entwicklung emanzipatorischer Alternativen stattfinden, die derzeit von einer Vorbereitungsgruppe mit Studierenden und Lehrenden vorbereitet wird. Wer nähere Informationen dazu wünscht, kann sich gerne per Mail an die FSRe Erziehungswissenschaft wenden.

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Infos zum Download aus dem Uni-Netz: Der Download funktioniert von jedem beliebigen Rechner innerhalb des Uni-Netzwerks, bspw. in einem PC-Pool. Er kann jedoch auch von zu Hause gestartet werden. Dafür sind nur zwei Dinge erforderlich:
  1. Die Installation eines VPN-Clients wie dem VPN-Client, der hier auf der Homepage des Rechenzentrums (RRZ) verfügbar ist und die Einwahl mit der persönlichen Kennung.
  2. Die Konfiguration der Proxy-Server-Einstellungen des eigenen Internet-Browsers. Wie das angestellt werden kann, wird vom RRZ für den Internet Explorer hier und Firefox hier erläutert.

Aufzeichnung Morus Markard – „Aufstiegschancen für alle oder Emanzipation?“ (14.12.09)

06. Januar 2010 admin Keine Kommentare

Am 14.12.09 war Morus Markard auf Einladung der Fachschaftsrätekonferenz (FSRK) zu Gast im PI und hat dort ein Referat mit dem Titel „Aufstiegschancen für alle oder Emanzipation?“ gehalten. In seinen Ausführungen kritisierte er die derzeitigen Reformen des Bildungssystems und die Ökonomisierung der Bildung. Wir haben den Vortrag als Video dokumentiert und stellen ihn hier zur Verfügung.

Das zweiseitige Handout von Morus Markard findet sich hier als zweiseitiges PDF.

[flv:http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Morus_Markard_-_Aufstiegschancen_oder_Emanzipation_-_Alternative_zur_Humankapital-Bildung_(14.12.09).flv 320 240]

download Video (FLV) (Rechtsklick, Ziel speichern unter, Öffnen z.B. mit dem VLC Player)

“Jedes Semester ein Abitur“ – Interview mit der BA-Studentin Katrin

28. Juli 2009 admin Keine Kommentare

Interview mit Katrin B. zu Klausurenboykotts, dem Masterabschluss im Lehramt, dem Faktor Angst im Studium und die Perspektiven der Entwicklung der Studienreform

Katrin studiert im 4.Semester Lehramt an Gymnasien auf Bachelor mit den Unterrichtsfächern Englisch und Französisch. Sie gehört zur ersten Generation der Bachelorstudierenden an der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie, Bewegungswissenschaft der Uni Hamburg. Sie ist im Fachschaftsrat der Lehramtsstudierenden an allgemeinbildenden Schulen aktiv und arbeitet als studentische Vertreterin im Ausschuss für die Einführung der Masterstudienordnung im Lehramtsstudium mit.

Das Interview führte Florian M. am 6.7.2009

Ich habe gehört, dass du mit anderen KommilitonInnen und eurer kompletten Vorlesung in der vergangenen Woche die Abschlussklausur in der Englischdidaktik boykottiert hast. Wie seid ihr darauf gekommen?
Die Idee zu diesem „Boykott“ ist mit Kommilitonen entstanden, die im gleichen Semester sind und auch Englisch studieren. Wir sitzen zusammen in den Veranstaltungen des Moduls „Einführung in die Englischdidaktik“ und wir sind außerdem studentische Vertreter in dem Lehramtsausschuss für die Konzeption des Masters. Und da haben wir uns überlegt, dass man eigentlich auch schon auf einer konkreteren Ebene etwas gegen Prüfungsstress machen kann, als nur in den Fachspezifischen Bestimmungen.

Warum habt ihr die Klausur boykottiert?
Einerseits haben wir inhaltlich in dieser Vorlesung sehr viel darüber gesprochen, wie man eine günstige

Protesttag und Reader

21. Januar 2009 admin Keine Kommentare

ReaderIm Rahmen der Aktionen gegen die massiven Kürzungen an unserer Fakultät hat gestern, am 20.1.09, erneut ein Protesttag stattgefunden. An der Auftaktveranstaltung beteiligten sich ca. 150 Personen, die das Foyer des PI (VMP8) nahezu komplett füllten. Es sprachen Prof. Wocken, der am Fachbereich Sonderpädagogik lehrte und Klaus Bullan von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Im Laufe des Tages fanden mehrere Veranstaltungen und Workshops statt, die am Nachmittag mit einer Abschlussveranstaltung beschlossen wurden. Hier wurde die Fortsetzung der Proteste und Auseinandersetzungen für eine angemessene Finanzierung unserer Fakultät und der Universität generell etc. im kommenden Sommersemester in der dritten Aprilwoche beschlossen.

Zur Information über die Hintergründe der Aktionen und zur Dokumentation dessen, was bisher im Zusammenhang mit den Kürzungen geschehen ist, wurde gestern ein 24-seitiger Reader vorgestellt und in einer Auflage von 500 Stück verteilt. Er kann durch ein Klick auf das Motiv links auch heruntergeladen werden.

Alle weiteren Aktivitäten sollen im Folgenden über den EduCommSy-Raum „Rettet die Bildung!“ geplant werden, dessen öffentliche Homepage seit gestern aktiviert ist und von den Mitgliedern des Raumes gestaltet werden kann.

Über weitere Termine und Nachrichten in diesem Zusammenhang wird an dieser Stelle berichtet werden.

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