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Vollversammlung der Erziehungswissenschaft

07. Juli 2020 admin Keine Kommentare

Liebe Kommiliton*innen,
für das Treffen in Präsenz kommt gerne zu Raum 206 im VMP8.
Für den digitalen Zugang findet Ihr die Daten zum Zoom hier:
Ihr könnt die Chatfunktion verwenden, diese haben wir im Blick!

Thema: Zoom-Meeting von FSRe
Uhrzeit: 7.Jul.2020 02:00 PM Paris
Zoom-Meeting beitreten:
https://uni-hamburg.zoom.us/j/95088763983?pwd=TnAvTmJkbXQ0ZVFoNE1pMlFWZzRidz09
Meeting-ID: 950 8876 3983
Passwort: 66534057
Schnelleinwahl mobil
+493056795800,,95088763983#,,#,66534057# Deutschland
+496950502596,,95088763983#,,#,66534057# Deutschland
Einwahl nach aktuellem Standort
+49 30 5679 5800 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland

Meeting-ID: 950 8876 3983
Passwort: 66534057
Ortseinwahl suchen: https://uni-hamburg.zoom.us/u/aAJ2GnudI

Hier noch einmal die Einladung zu heute:
Liebe Kommiliton*innen,
wir – die FSRe Erzwiss und Lehramt – laden Euch zur Vollversammlung der Erziehungswissenschaft am 07.07.20 (Dienstag) von 14 bis 16 Uhr ein. Der Ort wird aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung kurzfristig über unsere Homepage (https://fsr-erzwiss.blogs.uni-hamburg.de/) und Aushänge am VMP8 bekanntgegeben.
Ausgehend von dem Konflikt um das Sommersemester als ein prüfungsfixiertes und rein auf formalen Qualifikationserwerb orientierendes Digitalsemester oder als ein inhaltliches Solidarsemester wollen wir mit Euch diskutieren, was wir für das kommende Wintersemester wollen und welche künftige Ausrichtung von Lehre und Wissenschaft wir für richtig halten.
Nach vielen Auseinandersetzungen und guten Beschlüssen in den Fakultätsräten und im Akademischen Senat sieht die neue Eindämmungsverordnung der Freien und Hansestadt Hamburg die Schließung der Universität nicht mehr vor. Dennoch scheint nicht entschieden, dass die Präsenzlehre im Wintersemester der „Normalfall“ ist und dass sie sich mit den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzt. Hier sind wir gefordert.
Lasst uns also gemeinsam diskutieren, beraten und Lösungen entwerfen für unseren Umgang mit dem Wintersemester.
Wenn ihr nicht in Präsenz an der Vollversammlung teilnehmen könnt, gibt es die Möglichkeit der Veranstaltung über einen Stream zu folgen. Ihr könnt Euch dann zwar nicht mit Redebeiträgen beteiligen, aber dennoch die Diskussion mitverfolgen. Die Zugangsdaten dazu findet Ihr ebenfalls kurzfristig auf unserer Homepage (https://fsr-erzwiss.blogs.uni-hamburg.de/)
Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass am Mittwoch, den 08.07.20, der Fakultätsrat digital tagen wird. Wer interessiert ist daran teilzunehmen, melde sich bei uns.
Unter folgendem Link findet Ihr die Broschüre, in denen alle Redebeiträge zur Wiederöffnung der Universität (aus der Erziehungswissenschaft, Medizin, Sozialökonomie,…) am 03.06. dokumentiert sind: https://fsr-erzwiss.blogs.uni-hamburg.de/broschuere-der-kungebung-zur-wiederoeffnung-der-uniersitaet/
Wir wünschen anregende Lektüre! (Die Redebeiträge findet Ihr außerdem als Video bei Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=OoW6228cGAA&list=PLZ_of-XbQAk4tmXeHBrbmyPlGi91pWwoz)
Bis dahin!
Beste Grüße,
FSRe Erziehungswissenschaft und Lehramt

Heiß auf einen heißen Herbst?! – Erzwiss.-VV + Grillen&Chillen am 18.10.

11. Oktober 2012 admin Keine Kommentare

ErzWiss-Vollversammlung – Do., d. 18. 10. 2012, 16 Uhr in Raum 05 (VMP 8)

Grillen & Chillen – Do., d. 18.10.2012, ab 18 Uhr im Subkultur-Paranoia

Auf studentische Initiative wurde im Jahr 2011 die Kampagne „Kampf um die Zukunft“ ins Leben gerufen, um in Kooperation mit anderen Einrichtungen im sozialen und kulturellen Bereich u.a. für eine bedarfsdeckende Finanzierung der Hochschulen zu kämpfen. Die dann im August 2011 von Uni-Präsident Dieter Lenzen unterzeichnete Hochschulvereinbarung mit der Wissenschaftsbehörde gab zwar Planungssicherheit (die es vorher nicht gab), aufgrund von Inflation und Tariferhöhungen wird der Uni-Etat jedoch real sinken, würden die Hochschulvereinbarungen umgesetzt und eingehalten werden. Hier spiegelt sich für die Hochschulen das, was in der gesamten Stadt ein zentrales Problem ist: Vom Hamburger Senat wurde eine Schuldenbremse verabschiedet.

Sie bedeutet eine Aufrechterhaltung und Verschärfung der erheblichen Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich, von denen die Stadt schon seit Jahren betroffen ist. Deshalb wollen wir den Kampf um die Zukunft wieder aufgreifen und weiterentwickeln.

In der Hochschulvereinbarung ist erfreulicherweise versprochen, dass es Masterplätze für Alle geben soll. (Dies ist vor dem Hintergrund der Schuldenbremsen-Politik und der nach wie vor bestehenden Unterfinanzierung der Uni allerdings schwer umzusetzen.) Die Forderung nach Masterplätzen für Alle ist nur eine von vielen für eine wirkliche Reform des Bachelor- Master-Systems. Ein ganzer Katalog von Reformmaßnahmen um das Studium wieder wissenschaftlicher und offener für die eigenständige Gestaltung zu machen, ist Ergebnis der Auseinandersetzung auf dem Dies Academicus im April 2012 und steht nun vor der Umsetzung. Das aktive Engagement einer größeren Zahl von Studierenden ist entscheidend dafür, dass die geplanten Veränderungen auch zügig Wirklichkeit werden.

Es gibt also genug Gründe für einen heißen Herbst, den aktive studentische Gruppen, der AStA und die Landes-ASten-Konferenz angekündigt haben.

Lasst uns die Ausrichtung der Uni selbst in die Hand nehmen!

Um unseren Teil zu einem heißen Herbst beizutragen, wollen wir das Semester gemeinsam und aktiv einläuten.

So wollen wir mit Euch am 18.10. (Donnerstag) um 16 Uhr mit einer Vollversammlung in Raum 05 starten, auf der die weitere Perspektive gegen die Kürzungen und für die Studienreform diskutieren wollen. (… so wie weiteres, was Euch unter den Nägeln brennt.)

Darüber hinaus wollen wir auf Initiative einiger Fachschaftsaktiver mit Euch im Subkultur-Paranoia (VMP8, im Souterrain unter dem schwarzen Theaterwürfel) grillen, Bier trinken…eben feiern und schnacken.

Leitet die Einladung gerne an weitere Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der Erziehungswissenschaft weiter! Wir freuen uns auf Euch!

Euer FSR Erzwiss und Fachschaftsaktive

„Für eine konsequente Studienreform“ – Resolution der studentischen Vollversammlung am 23.05.2012

30. Mai 2012 admin 1 Kommentar

Auf der studentischen Vollversammlung am 23. Mai wurde folgende  Resolution „Für eine konsequente Studienreform“ nach intensiver Diskussion mehrheitlich beschlossen. Wir dokumentieren sie hier:

Für eine konsequente Studienreform
Die Studierendenschaft der Universität Hamburg tritt für eine verantwortungsvolle Wissenschaft ein, die auf die Bildung kritisch-mündiger Bürger*Innen und das gesellschaftliche Eingreifen für die Entwicklung von Frieden und allgemeiner Wohlfahrt gerichtet ist. Sie wendet sich damit klar gegen Bildung als „employablity“ (Arbeitsverwendbarkeit) und „just-in-time“ Wissenschaft zur Lieferung unmittelbar profitabler Forschungsergebnisse. Mit diesen Maßstäben für die Entwicklung von Bildung und Wissenschaft haben die Mitglieder der Universität im vergangenen Jahr den „Kampf um die Zukunft“ für die Ausfinanzierung der Hochschule geführt. Sie haben damit auch Einfluß genommen auf das Wissenschaftsverständnis in der Auseinandersetzung um den weiteren Bologna-Prozess. So mußte auf Initiative aus Hamburg die Konferenz der europäischen Minister*Innen für Wissenschaften in Bukarest ihr bisher betriebenes rein marktorientiertes Wissenschaftsverständnis durch die Aufnahme folgender Formulierung relativieren:

„Higher education should be an open process in which students develop intellectual independence and personal self-assuredness alongside disciplinary knowledge and skills. Through the pursuit of academic learning and research, students should acquire the ability confidently to assess situations and ground their actions in critical thought.“

Mit der emanzipatorischen Bildungsabsicht ist es auch an der Uni gelungen, beim „dies academicus“ vom 17. April 2012 Ansprüche für eine weitgehende Revision des Bachelor-Master-Systems für die gesamte Uni zu verallgemeinern. Diese Hervorbringungen wollen wir weiter vorantreiben. Verantwortungsvolle Wissenschaft für Frieden und soziale Gerechtigkeit und ein entsprechendes Studium sind nur möglich,

  • wenn sie befreit werden von den Fristen für Studienverlauf und Prüfungen einschließlich der Regelstudienzeit als Verhaltensnorm für Studierende,
  • wenn die Prüfungen in Zahl und Umfang massiv reduziert werden, damit es um kooperative Erkenntnisentwicklung statt angstgeprägte Abfragerei geht,
  • wenn jedE*r Studierende die Wahl hat in welcher Form sie ihr Prüfungsleistung erbringt (ob Klausur, Referat, Hausarbeit oder andere),
  • wenn die starre Modularisierung zu Gunsten von Wissenschaft im Prozeß überwunden wird,
  • wenn der stete Entwicklungscharakter der Wissenschaft auch Ausdruck findet in der erheblichen Reduzierung des Anteils der Pflichtveranstaltungen (Vorlesungen, Praktika, Seminare, etc), zu Gunsten eigenständiger studentischer Studiengestaltung einschließlich des praktischen Vollzug der Abschaffung von Anwesenheitspflicht,
  • wenn inhaltsfreies Softskillpauken im ABK durch exemplarisch vertiefendes Projektstudium abgelöst wird,
  • wenn es keine Stufungen im Studium (Ba/Ma) mehr gibt, die auf Selektion und Panikmache gerichtet sind,
  • wenn durch BaföG für Alle als Vollzuschuß und die Abschaffung aller Studiengebühren die Bildungssubjekte ohne soziale Bedrängungen handeln können,
  • wenn die Mitglieder der Uni als Subjekte von Bildung und Wissenschaft aus den Erkenntnisprozessen der kritischen Auseinandersetzung mit der Welt heraus auch die volle demokratische Gestaltungshoheit über die Studiengänge haben,
  • wenn die künstliche Trennung der Wissenschaften untereinander in den Fakultäten durch interdisziplinäre Forschung und Lehre überwunden wird,
  • wenn die Hochschulen sozial geöffnet werden durch die Überwindung von Zugangsbeschränkungen.

Von Bürgerschaft, Senat und Wissenschaftsbehörde erwarten wir daher,

  • die Aufhebung aller gesetzlichen Detailvorgaben für die Studiengestaltung,
  • die Abschaffung der privatrechtlichen Akkreditierung zugunsten demokratischer Hochschulstrukturen,
  • die Abschaffung sämtlicher Studiengebühren und ihre volle staatliche Kompensation,
  • die Ausfinanzierung einer verantwortungsvollen Wissenschaft.

Diese hier formulierten Ziele und Neuorientierung von Bildung und Wissenschaft werden wir durch Aufklärungsarbeit und Aktionen auf dem Campus, bei Fakultätsräten, in Bürgerschaft und gegenüber der Behörde solidarisch engagiert verfolgen.

15.12.2011 – 14-16 Uhr – Studentische VV der Erziehungswissenschaft + Wahl der FSRe

12. Dezember 2011 admin Keine Kommentare

Am 15.12. findet von 14 – 16 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal eine Vollversammlung der Studierenden der Erziehungswissenschaft statt.

Es wird 1. um den aktuellen Stand der Studienreform gehen und 2. um die Wahlen zu den Fachschaftsräten für Lehrämter der allgemeinbildenden Schulen und der grundständigen Erziehungswissenschafts-Studiengänge.

Hier das Programm der Liste „Für politisch engagierte und kritisch informierende Fachschaftsräte“:

Einleitung

Unser Anspruch ist die Universität als ein Ort, an dem den Studierenden eine eigenständige Gestaltung ihres Studiums möglich ist. Es muss Bedingungen geben für kritische Wissenschaften, die bewusst ihre gesellschaftliche Verantwor­tung für eine Humanisierung der Lebensbedingungen Aller wahrnehmen. Dazu müssen auch Entscheidungen demokratisch und nicht von oben herab, wie in ei­nem Konzern, getroffen werden.

Die Proteste des vergangenen Semesters im Rahmen des „Kampfs um die Zukunft“ haben eine solche emanzipatorische Perspektive gegen die politisch do­minante Linie der Verwertungsorientierung der vergangenen Jahre wieder in den Vordergrund gerückt. Die Studiengebühren werden abgeschafft, das restriktive und selektive Bachelor-/Master-System wird erheblich reformiert, die Redemokrati­sierung ist im Gange. Ob es lediglich bei Korrekturen bleibt oder aber die Rückeroberung der Universität als erfreulicher Lebens- und Bildungsort gelingt, hängt erheblich von weiterem studentischem Engagement ab.

An Fortführung und Ausbau einer solidarischen studentischen Bewegung für Verbesserungen möchten wir in den kommenden Semestern weiter arbeiten und geben uns dafür das folgende Programm:

Ankündigung: Zwei studentische Vollversammlungen in der Woche vom 22.11.

21. November 2010 admin Keine Kommentare

In dieser Woche finden zwei studentische Vollversammlungen statt:

1. Die Vollversammlung am Fachbereich Erziehungswissenschaft. Sie wird am Donnerstag, d. 25.11. von 14 – 16 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal stattfinden. Dafür sind bisher folgende Themen vorgesehen:
1. Umgang mit der Masterübergangsproblematik
2. Umgang mit den vom Hamburger Senat angekündigten (aber noch nicht beschlossenen!) Kürzungen
3. Wahl der Fachschaftsräte für die Lehramtsstudierenden und die „grundständig“ Studierenden (inkl. Rechenschaftsbericht der aktuellen FSRe)

2. Die zweite uniweite Vollversammlung gegen die geplante Kürzungspolitik des Hamburger Senats. Sie findet am kommenden Mittwoch, d. 24.11. von 14 – 16 Uhr im Audimax statt. (–> zum Aufruf) Der Beschluss der letzten VV vom 11.11. findet sich hier.

Im Zusammenhang mit den Aktionen gegen die Kürzungen sind auch folgende Beschlüsse / Dokumente lesenswert:

  • Der Beschluss des Fakultätsrats EPB vom vergangenen Mittwoch (17.11.10). Er findet sich hier.
  • Der Beschluss des Akademischen Senats vom 11.11.10. Er ist hier nachzulesen.
  • Die Presseerklärung des Studierendenwerks vom 01.10.10, siehe hier.

Resolution der uniweiten studentischen Vollversammlung vom 11.11.10

11. November 2010 admin 1 Kommentar

Für sozialen Fortschritt und kulturelle Entwicklungsmöglichkeiten für alle statt Konsolidierung der Standortpolitik

Die Haushaltspolitik des aktuellen Hamburger Senats ist Umverteilungspolitik:

  • für das private Tamm-Museum zur Verherrlichung der Kriegsschifffahrt und gegen das Altonaer Museum mit seinem Fischerei-Schwerpunkt,
  • für den Kommerztempel „Elbphilharmonie“ und gegen die allgemeinbildenden öffentlichen Bücherhallen,
  • für einen überteuerten und unzweckmäßigen Repräsentativ-Bau einer „Hafen City University“ und gegen das Studierendenwerk als Grundversorgungsinstitution,
  • für eine satte Millionenabfindung des HSH-Bank-Chefs Nonnenmacher und gegen die Unterkunftskosten von HartzIV-BezieherInnen.

Die Finanzentscheidungen folgen der politischen Maßgabe, dass die Mehrheit der Menschen sozial und kulturell verzichten soll zu Gunsten von Glanz und Gloria für den Standort und sonnige Unternehmensbilanzen.

Die studentische Vollversammlung der Universität Hamburg lehnt diesen Kurs kategorisch ab. Die so betriebene Verschärfung sozialer Widersprüche ist bevölkerungsfeindlich und genau die Politik, die erst kürzlich global in eine Entwicklungskrise führte. Stattdessen ist ein grundlegender Richtungswechsel erforderlich. Die Sozialpolitik muß darauf gerichtet sein, dass Art. 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ materielle Wirklichkeit wird.
Kulturpolitik muß Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für alle schaffen.
Bildungspolitik muß die allgemeine Qualifizierung für die gemeinsame bewusste Gestaltung der Lebensverhältnisse ermöglichen.
Eine neue Steuerpolitik muß für diese Perspektive den vorhandenen gesellschaftlichen Reichtum nutzbar machen.
Wir wollen uns nicht spalten lassen, weder innerhalb der Stadt zwischen den Beteiligten in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen noch international zwischen sogenannten Standorten. Emanzipation muß für alle
Menschen gelingen. Aus aktuellem Anlaß senden wir deshalb den protestierenden Studierenden in England unsere solidarischen Grüße für ihren Kampf gegen die Erhöhung und für die Abschaffung der Studiengebühren.

Die Vollversammlung wendet sich in diesem Rahmen nachdrücklich gegen die geplanten Kürzungen im Wissenschaftsbereich. Der Senat beabsichtigt unter anderem die Streichung der Zuschüsse an das Studierendenwerk, die Streichung staatlicher Stipendien für ausländische Studierende, die Streichung der staatlichen Kompensationen von Studiengebührenmindereinnahmen und die Finanzierung der Zinsen und weiteren Bankkosten für die Gebührenstundungen aus den Studiengebühren selbst.
Diese Vorhaben sind unsozial, wirken der Völkerverständigung und einer internationalen Solidarität entgegen und schanzen der Bank Geschäfte auf Kosten der Allgemeinheit zu.
Diesen direkten Griff in die Taschen der Studierenden werden wir bekämpfen und uns stattdessen für die soziale Öffnung der Hochschule und eine inhaltliche Neuorientierung an dem Zweck des Beitrags zu einer humanen
Welt einsetzen.

Die Vollversammlung schließt sich daher dem einstimmigen Beschluss „Bedarfsgerechte öffentliche Hochschulfinanzierung: Im Dienst der Menschen“ des Akademischen Senats vom 9. September 2010 an:

„ […]Im Leitbild der Universität sind als Maßstäbe einer gesellschaftlich notwendigen Entwicklung die Kooperation zwischen den Fächern und die Förderung der Internationalität, die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre, die Bildung mündiger Menschen, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Zuwendung der Wissenschaften zu gesellschaftlichen Aufgaben formuliert.

Die Universität will damit einen Beitrag zur zivilen, ökologisch nachhaltigen, sozial verantwortlichen und demokratischen Entwicklung der Gesellschaft leisten. Dafür müssen Bildung und Wissenschaft bedarfsgerecht und öffentlich finanziert werden. Das schließt die Gebührenfreiheit des Studiums ein und eine entsprechende Kompensation der entfallenden Einnahmen durch öffentliche Mittel ein.“

Auf dieser Grundlage beschließt die Vollversammlung:

  • die Durchführung einer Demonstration am 16.12.2010 anlässlich der Haushaltsdebatte in der Bürgerschaft,
  • die Absicht zur Konstituierung eines Bündnisses mit VertreterInnen aus dem Sozial-, Kultur- und Bildungsbereich für die Organisierung von gemeinsam Protesten zu den Haushaltsberatungen im Winter,
  • die Einberufung einer weiteren Vollversammlung für den 24. November zur Zwischenberichterstattung und weiteren Vertiefung der Positionen und Handlungsperspektive,
  • die Einrichtung einer offenen Arbeitsgruppe zur Verwirklichung dieser Vorhaben.

download Beschluss als PDF

download Unterschriftenliste für Einberufung einer weiteren VV am 24.11.2010

Mo.16.11. – 10:00 – Erzwiss.-Vollversammlung

13. November 2009 admin Keine Kommentare

Derzeit sind in mehr als 50 Universitäten in Deutschland Hörsäle besetzt.
Auch an der Uni Hamburg wurde Mittwochnachmittag das Audimax besetzt und u.a. ein Forderungskatalog erarbeitet, der sich an die einzelnen Fachbereiche und Fakultäten, den Hamburger Senat und die Bundesregierung richtet. Für den 17. November sind bundesweit Demonstrationen gegen die aktuelle Bildungspolitik unter dem Motto „Education ist not for sale“ geplant.
Diese anhaltenden Proteste zeigen, dass grundlegende Veränderungen an den Universitäten, in Hamburg, an unserer Fakultät und an unserem Fachbereich dringend geboten sind! Doch in welche Richtung sollen diese Veränderungen gehen? Was macht ein Studium aus? Wie können konkrete, zeitnahe Verbesserungen aussehen? Wie könnten die Rahmenbedingungen des Studiums verbessert werden?

Am vergangenen Mittwoch fand eine Vollversammlung der Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaft statt, auf der über die aktuelle Studiensituation und die internationalen Bildungsproteste informiert und diskutiert wurde.
Dabei wurde jedoch deutlich, dass eine fundierte Auseinandersetzung über die „Re-Reform“ des Bachelor-/Master-Systems an unserer Fakultät mehr Zeit und Raum benötigt. Daher wurde ein erneutes Treffen beschlossen. Dieses soll am Montag, dem 16.11. von 10-12h im Anna-Siemsen-Hörsaal stattfinden.  (Die Raumfrage ist noch nicht abschließend geklärt.)

Wir möchten die Vorbereitung der „Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems“ an der Fakultät anstoßen, deren Ausrichtung am 22.07.09 vom Fakultätsrat EPB einstimmig beschlossen wurde. (http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=491)

Um eine möglichst breite Beteiligung aller Mitglieder der Fakultät zu ermöglichen, schlagen wir die Vorbereitung der Konferenz in Arbeitsgruppen vor, in denen sich Lehrende und Studierende zu bestimmten Themen zusammenfinden und gemeinsam Inhalte erarbeiten, die Grundlage für die Gestaltung der Konferenz sind.
Vorschläge für solche Themen könnten sein:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Gestaltung von Studienordnungen
  • Darstellung des Status Quo und der aktuellen Probleme
  • Die Rolle von StiNE im BAMA-System
  • Entstehungsgeschichte der Bologna-Erklärung und die Entwicklung des Umsetzungsprozesses
  • Unsere Vorstellungen von einem besseren Studium
  • Gestaltung und Rahmenbedingungen des Lehramt-Studiums
  • Sinn und Unsinn der Messung von Leistung
  • Gestaltung der Konferenz

Wir möchten alle Interessierten zu der Versammlung am kommenden Montag einladen.

Wir werden auf der VV einen weiteren Termin festlegen, der allen Interessierten, die aufgrund der kurzfristigen Einladung nicht an der VV teilnehmen können, die Möglichkeit bietet, in den Prozess einzusteigen.

Bericht von der Vollversammlung + Beschlüsse

11. November 2009 admin Keine Kommentare

Heute Nachmittag fand die Vollversammlung der Studierenden am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Uni Hamburg statt, zu der die FSRe Erziehungswissenschaft gemeinsam mit der Offenen Gruppe am Fachbereich eingeladen hatten. Aufgrund von Missverständnissen bei der Raumplanung fand sie nicht im Anna-Siemsen-Hörsaal, sondern mit ca. 150 Kommiliton_innen in Hörsaal C des Phil-Turms statt.

Auf der VVwurde über die aktuelle Situation an unserer Fakultät und an der Uni als Ganzes informiert und diskutiert. Der Struktur- und Entwicklungsplan (STEP) mit der ihm zu Grunde liegenden Standort-Logik war genauso Thema wie die konkreten Auswirkungen der Studienstrukturreform auf den davon betroffenen Studierenden und Lehrenden. Es wurde zudem über die aktuellen Entwicklungen in Österreich (siehe http://unsereuni.at.) und damit zusammenhängende weltweite Solidaritätsaktionen an Unis in anderen Städte informiert.

Der Diskussionsprozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Wie wir konkret an unserer Fakultät die Forderungen und die Entwicklung einer Alternative zu der aktuellen Studienrealität vorantreiben wollen, soll am kommenden Montag um 10:00 voraussichtlich im Anna-Siemsen-Hörsaal diskutiert werden. Der Ort ist jedoch noch nicht klar und wird noch bekanntgegeben werden.

Vorerst ist die bereits im Juli dieses Jahres auf Antrag der studentischen Vertreter_innen im Fakultätsrat einstimmig beschlossene Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems ein unterstützenswertes und von Studierenden und Lehrenden gemeinsam zu entwickelndes Vorhaben…

  • 4. Die Fakultät EPB führt im Wintersemester 2009/10 eine Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems durch. Die Konferenz beschränkt sich nicht auf die Reform der Bachelor- und Masterstudiengänge, sondern diskutiert auch die Möglichkeiten und Voraussetzungen des Ausstiegs aus dem Bachelor- bzw. Mastersystem. (Beschluss des Fakultätsrats vom 22.07.09)

Die Solidaritätserklärung der VV mit den Studierenden in Österreich findet sich hier: download Soli-Erklärung.

Im Anschluss an die VV wurde entschieden, geschlossen zu der uniweiten Soli-Besetzung vor dem Audimaxum um 16 Uhr zu gehen.

Aktueller Stand (20 Uhr): Das Audimax ist nun von mehreren hundert Studierenden besetzt und es gibt einzelne Arbeitsgruppen zu den gemeinsamen Forderungen, Öffentlichkeitsarbeit, Mobilisierung, Infrastruktur, Moderation und Vokü. Ein gemeinsames Abendplenum wird in Kürze stattfinden. Der Plan ist es, die Besetzung mindestens über Nacht fortzusetzen.

Auf der VV am Nachmittag wurden zudem folgende Forderungen beschlossen:

Wir fordern die Lehrenden und den Fakultätsrat der Fakultät EPB dazu auf

  • die exzessive und entmündigende Überprüfung der Anwesenheit in Seminaren und Vorlesungen durch Anwesenheitslisten oder namentliches Aufrufen abzuschaffen.

Wir fordern:

  • mehr Wahlfreiheit innerhalb des Lehrangebots und dafür die Abschaffung aller Fristen und einer Modulstruktur, die dies verhindert,
  • Abschaffung der Credit Points, denn die Bemessung von Leistung in Credit Points ist einer Universität unwürdig,
  • eine Gestaltung der Studienordnung, die uns Studierenden ausreichend Muße für die Entwicklung eigenständiger wissenschaftlicher Positionen ermöglicht,
  • die Abschaffung von StiNE und anderen Kontrollinstrumenten gegenüber den Studierenden und die Etablierung einer unterstützenden offenen Kommunikationsplattform.
  • Wir fordern den gesamten Fachbereich – Studierende und Lehrende – dazu auf, gemeinsam Alternativen zu der aktuellen Studienstruktur und -ordnung, die die oben genannten Forderungen aufgreifen und realisieren, zu finden. Ein Ansatzpunkt dafür könnte die vom Fakultätsrat bereits für das Wintersemester beschlossene Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems bieten. Diese Konferenz sollte im möglichst breiten Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden vorbereitet werden.

Wir fordern den Senat der Stadt Hamburg dazu auf:

  • Der Anzahl der Studierenden angemessene finanzielle Mittel für die Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie, Bewegungswissenschaft bereitzustellen und die Politik des Ausblutens der Universität als Ganzer zu beenden.
  • In diesem Zusammenhang sind auch die Studiengebühren abzuschaffen.

(download Resolution)

Vollversammlung der ErziehungswissenschaftlerInnen

09. November 2009 admin Keine Kommentare

Finanzielle Kürzungen an unserer Fakultät von ca. 10% sind nunmehr beschlossene Sache. Der in den letzten Semestern vom Präsidium der Universität erstellte Struktur- und Entwicklungsplan (STEP) schreibt diese fest. Er wurde im Sommer vom Akademischen Senat beschlossen. Damit erwarten uns in den nächsten Semestern massive Stellenstreichungen (min. 20 Stellen), die die Studienbedingungen weiter verschlechtern. Glaubt die Unileitung wirklich, dass ein ganzer Fachbereich solche existenziellen Einschnitte widerstandslos hinnimmt? Die Studierenden des Fachbereichs haben im vergangenen Semester mit der Bestreikung der Erziehungswissenschaft in der Bildungsstreik-Woche gezeigt, dass sie in der Lage sind, sich gegen derartige Ungerechtigkeiten zu wehren. Auf der Vollversammlung sollen deshalb unter Anderem mögliche Aktionen diskutiert und beschlossen werden. Diese könnten sich auch direkt an die VV anschließen

Vollversammlung am 11.11.2009 um 14:00 im Anna-Siemsen-Hörsaal

  • Ablaufplan:
  • Ankündigungen
  • Infos über Kürzungen am Fachbereich
  • Infos über internationale Studierendenproteste (Proteste in Österreich, Global Week of Action „Education is not for sale!“)
  • Diskussion über Aktionen im Anschluss
  • ca. 15:30Uhr: Abstimmung über Aktionen

VV zur geplanten Masterstudienordnung – 17.6. 18:00 @ Audimax II

11. Juni 2009 admin Keine Kommentare

Liebe Bachelorstudierende,

auf der Informations-Veranstaltung zum ISP am Mittwoch, den 10. Juni wurde angegeben, dass eine BA-Note von mindestens 3,0 im Teilstudiengang Erziehungswissenschaft Voraussetzung für den Übergang zum Masterstudium (Lehramt) sei. Diese Aussage führte zu erheblichem Unmut und Aufregung.

Bereits auf der studentischen Vollversammlung am Vortag, zu der insbesondere zum Thema BA-Studium und aktueller Stand der Master-Studienordnungen eingeladen war, wurde dieser Aspekt der Übergangsquote sowohl bei den Lehramts- als auch bei den grundständigen Studiengängen kritisch diskutiert.

Die dort anwesenden Studierenden problematisierten wachsende Angst wegen Schwierigkeiten mit den BA-Fristen, zunehmenden Frust und den Wunsch, so schnell wie möglich aus der Uni weg zu kommen, Desinteresse der Mitstudierenden in den Lehrveranstaltungen und insbesondere einen gesteigerten Konkurrenzkampf unter den KommilitonInnen, der zu Vereinzelung führt. Gerade der letzte Aspekt wird durch die Behauptung über die Übergangsnote noch einmal forciert.

Zur Klarstellung: Die Übergangsnote 3,0 ist bisher lediglich ein Zwischenstand bei der Erarbeitung der Masterstudienordnung und noch nicht beschlossen. Wir haben also gerade jetzt noch die Chance, daran etwas zu ändern! Dafür ist erforderlich, dass wir uns als Bachelorstudierende solidarisch organisieren und gemeinsam mit den anderen Studierenden für Veränderungen kämpfen.

Zu diesem Zweck laden die FSRe Erziehungswissenschaft für Mittwoch, den 17. Juni um 18 Uhr im Audimax 2 zu einer Vollversammlung der erziehungswissenschaftlichen Bachelorstudierenden ein. Hier wollen wir wie schon am vergangenen Dienstag noch einmal den Stand bei der Erarbeitung der Masterstudienordnungen vorstellen, die aktuelle Lage diskutieren, Überlegungen zum weiteren Vorgehen anstellen und wenn möglich eine Resolution mit unseren Forderungen verabschieden.

Die FSRe Erziehungswissenschaft

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