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VV zur geplanten Masterstudienordnung – 17.6. 18:00 @ Audimax II

11. Juni 2009 admin Keine Kommentare

Liebe Bachelorstudierende,

auf der Informations-Veranstaltung zum ISP am Mittwoch, den 10. Juni wurde angegeben, dass eine BA-Note von mindestens 3,0 im Teilstudiengang Erziehungswissenschaft Voraussetzung für den Übergang zum Masterstudium (Lehramt) sei. Diese Aussage führte zu erheblichem Unmut und Aufregung.

Bereits auf der studentischen Vollversammlung am Vortag, zu der insbesondere zum Thema BA-Studium und aktueller Stand der Master-Studienordnungen eingeladen war, wurde dieser Aspekt der Übergangsquote sowohl bei den Lehramts- als auch bei den grundständigen Studiengängen kritisch diskutiert.

Die dort anwesenden Studierenden problematisierten wachsende Angst wegen Schwierigkeiten mit den BA-Fristen, zunehmenden Frust und den Wunsch, so schnell wie möglich aus der Uni weg zu kommen, Desinteresse der Mitstudierenden in den Lehrveranstaltungen und insbesondere einen gesteigerten Konkurrenzkampf unter den KommilitonInnen, der zu Vereinzelung führt. Gerade der letzte Aspekt wird durch die Behauptung über die Übergangsnote noch einmal forciert.

Zur Klarstellung: Die Übergangsnote 3,0 ist bisher lediglich ein Zwischenstand bei der Erarbeitung der Masterstudienordnung und noch nicht beschlossen. Wir haben also gerade jetzt noch die Chance, daran etwas zu ändern! Dafür ist erforderlich, dass wir uns als Bachelorstudierende solidarisch organisieren und gemeinsam mit den anderen Studierenden für Veränderungen kämpfen.

Zu diesem Zweck laden die FSRe Erziehungswissenschaft für Mittwoch, den 17. Juni um 18 Uhr im Audimax 2 zu einer Vollversammlung der erziehungswissenschaftlichen Bachelorstudierenden ein. Hier wollen wir wie schon am vergangenen Dienstag noch einmal den Stand bei der Erarbeitung der Masterstudienordnungen vorstellen, die aktuelle Lage diskutieren, Überlegungen zum weiteren Vorgehen anstellen und wenn möglich eine Resolution mit unseren Forderungen verabschieden.

Die FSRe Erziehungswissenschaft

Aufruf zur VV am 09.06.09 zu BA-/MA-Studium und Bildungsstreik

29. Mai 2009 admin Keine Kommentare

Di. 09.06.2009, 14 – 17h @ Anna-Siemsen-Hörsaal (Vorläufiges Programm siehe unten)

! Die Studierenden sind für die Teilnahme an der Vollversammlung von anderen Veranstaltungen freigestellt !

Aufruf zur VV (pdf)
Erklärung der Bachelor-VV vom 26.11.2007 (pdf)

Die Bachelor-Studiengänge laufen an unserem Fachbereich jetzt schon seit dem Wintersemester 2007/08. Damit hat sich das Studieren grundlegend verändert. Es ist eine Zunahme von Prüfungsdruck und Arbeitsbelastung bzw. -überlastung festzustellen, aber auch eine inhaltliche Einengung des Studiums. Die letzte studentische Vollversammlung zu diesem Thema hatte Anfang letzten Jahres stattgefunden. In deren Verlauf wurde eine Resolution verabschiedet, in der u.a. gefordert wurde,

  • den Pflichtanteil im Studium zu verringern und
  • das Lehrangebot zu erweitern um eine größere Wahlfreiheit möglich zu machen,
  • die Semesterwochenstundenzahl / den Workload auf 20 SWS zu reduzieren,
  • die starre Modulstruktur aufzulockern,
  • die Anwesenheit bei Veranstaltungen der Verantwortung der Studiernden zu überlassen
  • und Masterplätze für jede und jeden zu garantieren.

Der Master für die Lehramtsstudiengänge sowie für das Bildungs- und Erziehungswissenschaft-Studium wird zur Zeit in den Ausschüssen und anderen Gremien kreiert. Daran sind auch Studierende unserer Fakultät beteiligt, die versuchen, die studentischen Interessen in diesem Rahmen zu vertreten.

Entwurf des Wissenschaftsförderungsgesetzes online + Vollversammlung

27. Mai 2009 admin Keine Kommentare

Die Auseinandersetzung über den Gesetzentwurf eines neuen Hamburger Hochschulgesetzes (WissenschaftsförderungsG) hat gerade begonnen. In der taz sind mehrere Artikel von Kaija Kutter zum Thema erschienen,  die die GAL unter Druck setzen. („Abschied von der Hochschuldemokratie“ + Kommentar „Freiheit und Demokratie für alle“ (11.05.09)) In der Frankfurter Rundschau wird jetzt auch Präsidentin Auweter-Kurtz angegriffen („Meuterei an der Uni Hamburg“ (22.05.09)).

Der bisherige Entwurf des neuen Hamburger Hochschulgesetzes (Stand 15.04.2009) kann hier heruntergeladen werden:

Unter der Überschrift „Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit an den Hamburger Hochschulen“ ist auf der Homepage der Linksfraktion Hamburg ein lesenswerter Artikel von Bela Rogalla zu diesem Thema erschienen.

Demokratie statt Monikultur

Demokratie statt Monikultur

Der Bildungsstreik vom 15.-19. Juni ist eine gute Gelegenheit das Thema Hochschulgesetz aufzugreifen, die Diskussion mit dem Verwaltungspersonal, den  Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und ProfessorInnen zu vertiefen, um für eine Demokratisierung der Hochschulen zu streiten. Vor dem  Hintergrund, dass der Fakultätsrat Geisteswissenschaften den Dekan  Gutmann einstimmig gewählt hat und die Präsidentin ihn jetzt nicht im Amt bestätigen will (siehe taz vom 09.05.09), lassen sich die Themen Hochschulgesetz und Demokratie aktuell und praxisnah behandeln…

Zu den Themen Bildungsstreik, Studieren im Bachelorsystem, Stand der Einführung des Masters am Fachbereich findet am Dienstag, d. 09.06. im Anna-Siemsen-Hörsaal von 14-17h eine Vollversammlung der Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaft statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Das Programm folgt in Kürze…

Vollversammlung zur Wahl der FSRe – 3.12. – 16h – Anna-Siemsen-Hörsaal

02. Dezember 2008 admin Keine Kommentare

Wir laden am Mittwoch, d. 3.12. von 16-18h zu einer Vollversammlung der Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaft im Anna-Siemsen-Hörsaal ein. 

Wesentlicher Tagungsordnungspunkt ist der Rechenschaftsbericht der Fachschaftsräte für die vergangenen beiden Semester und die Vorstellung und Diskussion des neuen FSR-Programms. Kommt alle und diskutiert mit! Unser Programm ist über folgenden Link abrufbar: http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/FSR-Programm_0809.pdf (Die Reihenfolge der Seiten ist S.4, S.1, S.2, S.3)

Im Anschluss an die Vollversammlung findet von 18-20h und am folgenden Tag von 10-12h die Wahl der kandidierenden Listen an den Wahlurnen statt.

Uni-Präsidentin verliert die Fassung und droht mit „Strafkürzungen“ (PE)

09. November 2008 admin Keine Kommentare

Vollversammlung 5.11.2008 Am vergangenen Mittwoch, den 5. November, versammelten sich ca. 250 Mitglieder des Fachbereichs Erziehungswissenschaft erneut zu einer Vollversammlung, um zu diskutieren, wie die unbegründeten Sparauflagen der Universitätspräsidentin Auweter-Kurtz zurückzuweisen sind.
Gegenstand der Debatten waren unter anderem Äußerungen der Präsidentin bei einem Termin mit einer studentischen Delegation des Fachbereichs in der vorangegangenen Woche. In dem weitgehend sachlichen Gespräch, in dem die Studierenden auch mit Zahlen die Ungerechtigkeit der Sparauflagen belegen konnten, verlor Frau Professor Auweter-Kurtz schließlich die Beherrschung und beendete das Gespräch mit der Drohung: „Ich habe bisher aus der Fakultät EPB nur 9% Mittel herausgezogen. Wenn sie noch weiter laut schreien, dann wird sich das noch verändern, aber nicht in die Richtung in die sie das wollen.“
Damit offenbarte die Präsidentin, dass ihre inneruniversitäre Finanzpolitik von allem anderem als strategischer Entwicklungsplanung bestimmt ist. Die von ihr gewollten Kürzungen sind offenkundig von der Absicht getrieben, eine unliebsame, weil gesellschaftskritische Fakultät abzustrafen. So hatte sie bereits kürzlich den Fakultätsrat der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft für seine Unterstützung der Volksinitiative „Eine Schule für alle“ gerügt. Die Amts-Auffassung von Frau Prof. Auweter-Kurtz, wonach eine Universitäts-Präsidentin willkürlich irgendwo Geld „herausziehen“ oder wie in der Vergangenheit „Maulkörbe“ verpassen könne, ist vorbürgerlich und anti-demokratisch.
Der Glaube, mit der zitierten Drohung sei Gehorsam zu erzwingen, verdeutlicht zugleich, welch autoritäres Menschenbild ihre Verachtung für die Erziehungswissenschaft begründet.

Auf Erstaunen, insbesondere bei den Lehrenden der gesamten Universität, dürfte auch die im Gespräch vorgetragene Rechtfertigung der Präsidentin stoßen, dass durch die Kürzungen keine Lehre verloren ginge, da zum Ausgleich das Lehrdeputat aller ProfesorInnen von 8 auf 9 SWS angehoben worden sei. Eine längerfristige Erhöhung der Lehrdeputats für alle ProfessorInnen ist jedoch nach der Hamburger Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO, § 10) nicht rechtens.

An der Versammlung beteiligten sich neben ca. 250 Studierenden auch ein Dutzend Mitglieder des Lehrkörpers sowie Mitarbeiter vom Technischen-, Verwaltungs-, und Bibliothekspersonal. Zwei der Professoren brachten in ihren Redebeiträgen zum Ausdruck welche verheerende und inakzeptablen Wirkung die geplanten Kürzungen auf die Lehrsituation des Fachbereichs haben würden und riefen zur Unnachgiebigkeit bei den Protesten auf.
Beschlossen wurde die Durchführung eines „Dies academicus“ Anfang Dezember. An diesem Tag soll der reguläre Lehrbetrieb ersetzt werden durch eine Auseinandersetzung des gesamten Fachbereichs mit „den (hochschul-)politischen Bedingungen von Forschung, Lehre und Studium, mit ihren Entwicklungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten, sowie mit Handlungsperspektiven.“ Ziel des „Dies Academicus“ soll insbesondere sein, die Sparauflagen zurückzuweisen.
Desweiteren solidarisierte sich die Vollversammlung mit den aktuellen Schülerstreiks in Hamburg, da die schlechten Bedingungen an den Schulen ebenso wie die Kürzungspläne für den Fachbereich Erziehungswissenschaft „im Zusammenhang einer politischen Auseinandersetzung“ stehen, „in der das allgemeine Recht auf Bildung als Teil der Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung immer mehr in Frage gestellt wird.“

download Presseerklärung als pdf

Resolution – Für die Wertschätzung der Lehrerbildung

28. Oktober 2008 admin Keine Kommentare

Resolution Auf der Vollversammlung am 27.10.08, die mit ca. 200 Studierenden (und einigen Profs) (für den Anfang) sehr gut besucht war, wurde die Resolution unter der Überschrift „Für die Wertschätzung der Lehrerbildung – Die Erziehungswissenschaft darf nicht kaputt gespart werden!“ einstimmig beschlossen. Darin enthalten sind bereits einige Pläne und Ideen, die nun im Folgenden umgesetzt und noch ergänzt werden müssten um auch öffentlich deutlich zu machen, dass wir die Kürzungspläne so nicht hinnehmen werden. Es steht bereits der Termin für eine Anschluss-Vollversammlung. Diese wird am 5.11. (siehe unten) von 16-18h im Anna-Siemsen-Hörsaal stattfinden.
Darüberhinaus vereinbarten wir beim zweiten Teil der VV im Hauptgebäude der Uni, dass wir um die Aktivitäten gegen die geplanten Kürzungen an der Fakultät zu koordinieren und möglichst vielen, die Interesse daran haben diese zu unterstützen, auch die Gelegenheit dazu zu geben, einen Commsy-Raum gründen wollen. Das ist nun geschehen und er ist unter dem Namen „Rettet die Erziehungswissenschaft!“ im EduCommsy zu finden. (http://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php?cid=1476605)
In diesem Raum soll Gelegenheit dafür sein, Vorüberlegungen bezüglich der nötigen Arbeitsgruppen anzustellen und zu diskutieren, Verabredungen zu weiteren Treffen zu treffen, Ideen zu äußern etc…

VV + Besetzung des Raum 09 (VMP8)

08. April 2008 admin Keine Kommentare

An der Uni Hamburg wurde am 07.04. im Erdgeschoss des Pädagogischen Instituts (VMP8) ein Raum besetzt um der schon seit längerem bestehenden Forderung nach einem studentisch selbstverwalteten Raum Nachdruck zu verleihen. Es wurde untenstehender Antrag (pdf) an die VV von ca. 40 Anwesenden beschlossen.

Hier ein erster Bericht:

Warum wird der Raum 09 besetzt? Warum soll er zu einem selbstverwalteten Aktionsraum werden?Warum brauchen wir selbstverwaltete studentische Räume?
Wir sind davon überzeugt, dass Bildung mehr ist, als sich in Seminaren über wissenschaftliche Theorien auseinanderzusetzen. Bildung beinhaltet auch, dass wir uns praktisch in demokratischen Strukturen bewegen, die wir selbst beeinflussen und mithilfe derer wir selbstverantwortlich konkrete Projekte realisieren können. Es geht dabei zum Einen darum, Raum zu schaffen für das Entwickeln einer gemeinsamen Position gegen die zunehmende Entdemokratisierung und Kommerzialisierung der Uni. Ein selbstverwalteter Raum ist wesentlich für politische Auseinandersetzung, die sonst im Studium kaum Platz findet. Zum Anderen geht es um die Schaffung eines Rückzugsraums, in dem es möglich ist, sich vom Unialltag zu erholen, sich mit anderen auszutauschen, zu informieren, Kontakte zu knüpfen, zu diskutieren und eine Perspektive jenseits von Vereinzelung und EinzelkämpferInnentum zu verwirklichen.Wir brauchen einen angemessenen selbstverwalteten Raum, so wie es ihn auch an anderen Fachbereichen (siehe z.B die T-Stube im Pferdestall oder das Café Knallhart im Gebäude der Ex-HWP) gibt.

Was bisher geschah…
Das selbstverwaltete Café Paranoia befand sich früher in dem Gebäudeteil in dem heute die Martha-Muchow-Bibliothek zu finden ist und verfügte über einen ca. 100m² großen Raum in dem gemütlich diskutiert, ausgeruht, gelesen und sich unterhalten werden konnte. Nach der Renovierung musste das Paranoia in das PI (VMP8) umziehen und wurde dort vorläufig im 36m² großen R016 eingerichtet. Obwohl seitens des Fachbereiches ein größerer Raum zugesichert worden war, hat sich an dieser „Vorläufigkeit“ bislang nichts geändert. Da dieser Zustand so nicht weiter hinzunehmen ist, haben die FSRe seit anderthalb Jahren mehrere Anträge auf einen weiteren studentisch selbstverwalteten Raum in VMP8 an das Dekanat der Fakultät und die Raumausschüsse gestellt. Wir haben uns dabei im Besonderen um den Raum 09 bemüht, da sich dieser in unmittelbarer Nähe zum Paranoia, zum FSR-Raum und zum Studierendenzentrum befindet. In der Sitzung des Raumausschusses vom 03.04. wurde uns erneut ein „Null-Angebot“ gemacht, das keinerlei Verbindlichkeit beinhaltete.

Was am Montag begann…
Die Vollversammlung der Studierenden im Fachbereich Erziehungswissenschaft hat als Reaktion auf dieses „Null-Angebot“ beschlossen, die Forderung Wirklichkeit werden zu lassen und den Raum 09 besetzt um die Verhandlungen mit mehr Nachdruck fortführen zu können und Entschlossenheit zu demonstrieren. Am Montag fanden mehrere Plenarsitzungen statt, um die seit 14.00 Uhr geführten Verhandlungen mit Dekanat und Geschäftsführung der Fakultät gemeinsam auszuwerten. Wir haben den Raum (vorläufig) umgestaltet indem wir Sofas hineintrugen, Transparente malten und in AGs arbeiteten. Außerdem wurde von Montag auf Dienstag in Raum 09 übernachtet.Die Aktion wurde uterstützt von der Volxküche der Roten Flora, dem Café Paranoia, sowie anderen Fachbereichen, dem Café Knallhart und der T-Stube. Vielen Dank dafür!

Für heute, den 8.4., 12 Uhr, wurde eine weitere Vollversammlung im Raum 009 (VMP8) einberufen um das bisher Erreichte und das weitere Vorgehen zu diskutieren. Bei dieser werden der Dekan Schuck und der Geschäftsführer Eckstein von der Fakultät Erziehungswissenschaft/ Psychologie/ Bewegungswissenschaft anwesend sein. Alle sind herzlich eingeladen!

Besetzt (Raum 09 - Außenansicht) Freiraum 009 (Außenansicht) Im PI-Foyer

Antrag an die Vollversammlung der Studierenden am Fachbereich – 07.04.2008

Die Vollversammlung der Studierenden am Fachbereich Erziehungswissenschaft möge beschließen:

Besetzung des Raums 09 und Umwandlung in einen studentisch selbstverwalteten Raum

Wir lehnen die Angebote des Raumausschuss des Fachbereichs, der am 03.04.2008 getagt hat, ab. Im Ausschuss wurde unser Antrag, in dem wir erneut einen studentisch selbstverwalteten Raum am Fachbereich beantragt hatten, behandelt. Drei Angebote wurden uns unverbindlich unterbreitet:

  1. eventuell einen Raum ohne Fenster im 4.Stock des WiWi-Bunkers (VMP 5) zu nutzen.

  2. einen Raum im Gebäude regelmäßig ab 18:00 Uhr für Veranstaltungen oder AGs zu nutzen.

  3. der Glaskasten im 2.Stock (R213) wird attraktiver gestaltet, aber weiterhin mehrfach genutzt werden (z.B. für Empfänge oder Ausschusssitzungen)

Zu 1.: Das Angebot eines Raumes im Wiwi-Bunker ist unzureichend. Obwohl der von uns beantragte Raum ein Fakultätsraum sein soll und wir die Vernetzung aller Studierender unterstützen, erneuern wir unsere Absicht, im PI (VMP8) einen weiteren studentisch verwalteten einzurichten, da er hier fehlt! Außerdem soll sich der neue Raum im Erdgeschoss, wo die Anbindung an bestehende Strukturen ohne weiteres möglich ist, befinden. Zur Erinnerung: Das studentisch verwaltete Cafe Paranoia hatte ursprünglich eine Größe von 100 m², nach der Renovierung ist die Fläche für das Cafe auf 35 m² reduziert worden.

Zu 2.: Bei dem studentischen Raum geht es nicht nur um die Planung von Veranstaltungen oder Durchführung von AG-Treffen, sondern um einen Raum, der durchgehend für jede/n offen steht um Vorstellungen bezüglich der Nutzung und Gestaltung einzubringen. Es ist bereits Usus, nicht selbstverwaltete Seminar-Räume und Hörsäle für abendliche Veranstaltungen zu reservieren.

Zu 3.: Der Glaskasten im 2. Stock hat den Charakter eines Seminarraums und nach zwei Jahren der Nutzung hat sich gezeigt, dass er aufgrund seiner räumlichen Lage nicht als studentisch selbstverwalteter Raum geeignet ist. Denn er ist zu weit entfernt vom Cafe Paranoia im Erdgeschoss und er soll aus Sicht des Raumausschusses weiterhin nicht ausschließlich in studentische Hand gegeben werden. Zudem bedeutet eine Mehrfachnutzung eine Einschränkung der Gestaltungsmöglichkeiten.

Wir sind davon überzeugt, dass Bildung mehr ist als sich in Seminaren über wissenschaftliche Theorien auseinanderzusetzen. Bildung beinhaltet auch, dass wir uns praktisch in demokratischen Strukturen bewegen, die wir selbst beeinflussen und mithilfe derer wir selbstverantwortlich konkrete Projekte realisieren können. Die Teilhabe und Teilnahme an demokratischen Meinungs- und Willensbildungsprozessen fällt nicht vom Himmel!

Dieser Fachbereich kann ohne einen angemessenen selbsverwalteten studentischen Raum nicht behaupten, demokratische Bildungsprozesse in dem Maße anzuregen wie es sich aus seinem erziehungswissenschaftlichen Selbstverständnis ergibt.

Die aktuellen Umstrukturierungen an den Universitäten, die Umstellung der Studiengänge in Bachelor und Master, führen zu einem massiven Abbau demokratischer Strukturen, wenn die Selbstbestimmung der Studierenden eingeschränkt wird. Ein selbstverwalteter Raum dagegen schafft eine Infrastruktur, um diesen Einschränkungen entgegenzutreten und Möglichkeiten zu artikulieren und umzusetzen. Wir fordern alle Mitglieder des Fachbereichs dazu auf, die momentane Situation mit zu überdenken und sich mit uns solidarisch zu zeigen!

Wir beschließen den Raum vorerst rund um die Uhr zu besetzen, da uns von den zuständigen Gremien keine befriedigende und in näherer Zukunft realisierbare Lösung präsentiert werden konnte!

Uns ist klar, dass dies zu Auseinandersetzungen führen wird. Wichtig ist uns zu betonen, dass diese Auseinandersetzung nicht auf dem Rücken der zuständigen Hausmeister ausgetragen werden soll. Wir werden alle für den Raum vorgesehenen Seminare vorerst auf den Raum 213 (Glaskasten) verweisen.

The Future Is Unwritten…

Studentischer Freiraum im PI + Semestereingangs-VV

31. März 2008 admin Keine Kommentare

VV-Flyer - DownloadLiebe Kommiltonen und Kommilitoninnen,
Hoffentlich habt ihr die vorlesungsfreie Zeit gut überstanden und startet gut in das neue Semester! Es gibt Neuigkeiten in puncto selbstverwalteter studentischer Freiraum im PI. Wir sind unserem Ziel, weitere einladende studentische Aufenthaltsmöglichkeiten am Fachbereich zu schaffen, ein Stück näher gekommen.

Was bisher geschah
Das Café Paranoia befand sich früher in dem Gebäudeteil in dem heute die Martha-Muchow-Bibliothek zu finden ist und verfügte über einen ca. 100m² großen Raum in dem gemütlich diskutiert, ausgeruht, gelesen und sich unterhalten werden konnte. Nach der Renovierung musste das Paranoia in das PI (VMP8) umziehen und wurde dort vorläufig in seinen jetzigen Räumlichkeiten im Erdgeschoss eingerichtet. Obwohl ein größerer Raum zugesichert worden war, hat sich an dieser „Vorläufigkeit“ nichts geändert. Das Paranoia ist nach wie vor in einem nicht einmal 40 m² großen Raum untergebracht, dessen Größe in keinem Verhältnis zur Anzahl der Studierenden am Fachbereich steht.
Da dieser Zustand so nicht weiter hinzunehmen ist, haben die FSRe seit Mitte 2007 mehrere Anträge auf einen weiteren studentisch selbstverwalteten Raum in VMP8 an das Dekanat des Fachbereichs und die Raumausschüsse gestellt. Wir haben uns dabei im Besonderen um den Raum 09 bemüht, da sich dieser in unmittelbarer Nähe zum Paranoia, zum FSR-Raum und zum Studierendenzentrum befindet. Die Anträge wurden bisher jedoch nicht abschließend bearbeitet. (Sie können hier nachgelesen werden:

Der letzte Antrag wurde von uns am 27.02.08 in den Raumausschuss des Fachbereichs eingebracht und von den anderen Fachschaftsräten der Fakultät – FSR Sport, FSR Sonderpädagogik und FSR Psychologie – mit unterstützt. Am Donnerstag, dem 03.04.08, findet die nächste Sitzung des Raumausschusses statt, auf der (hoffentlich) abschließend über den Antrag entschieden wird.

Wie geht‘s weiter?
Wir sind davon überzeugt, dass Bildung mehr ist als sich in Seminaren über wissenschaftliche Theorien auseinanderzusetzen. Bildung beinhaltet auch, dass wir uns praktisch in demokratischen Strukturen bewegen, die wir selbst beeinflussen und mithilfe derer wir selbstverantwortlich konkrete Projekte realisieren können. Die Teilhabe und Teilnahme an demokratischen Meinungs- und Willensbildungsprozessen fällt nicht vom Himmel! Konkret heißt das: Wir brauchen einen angemessenen selbstverwalteten Raum, so wie es ihn auch an anderen Fachbereichen (siehe z.B die T-Stube im Pferdestall oder das Café Knallhart im Gebäude der Ex-HWP) gibt.
Die Erfahrung mit den Gremien der Universität lässt uns jedoch vermuten, dass das Angebot, das uns am 03.04.08 gemacht werden wird, nicht dem entspricht, was aus unserer Sicht geboten ist. Daher möchten wir gemeinsam am Montag, dem 07.04. um 12:00 Uhr auf einer Vollversammlung aller studentischen Mitglieder des Fachbereichs das Angebot des Ausschusses bewerten und über notwendige Konsequenzen beraten.
Um das deutlich zu machen: Auch eine Raumbesetzung ist eine Handlungsoption!

Kommt zur studentischen Vollversammlung am Montag, dem 07.04. um 12:00 in Raum 09!

Bericht von der VV am 07.12.2006

09. Dezember 2006 admin Keine Kommentare

Am 07.12.2006 fand die Vollversammlung zu den Tops

– Studiengebühren –> Gebührenboykott
– STiNE – Alternativen und Perspektiven
– Besetzung der Fakultätsratssausschüsse

statt.

Es sprachen sich alle 40 Anwesenden für den Boykott der Studiengebühren aus und stimmten einstimmig für folgenden Beschluss:

„Für den Boykott der allgemeinen Studiengebühren“
Wir rufen alle Studierenden dazu auf, sich zum Sommersemester am Boykott der allgemeinen Studiengebühren zu beteiligen und die entsprechenden 550 Euro nicht an die Universität sondern auf ein Treuhandkonto zu überweisen. Wer sich am Boykott beteiligen will, aber aus politischen oder sozialen Gründen keine 500 Euro auf das Treuhandkonto überweisen will oder kann, zahlt 500 Cent. Der AStA ist aufgefordert, die notwendigen finanziellen Mittel zur Bekanntmachung des Boykotts durch Flugblätter und Plakate zur Verfügung zu stellen. Das Präsidium des Studierendenparlaments ist aufgefordert, in den Broschüren zur Wahl des Studierendenparlaments den Boykott anzukündigen und diesen Beschluss zu veröffentlichen.

Zum Thema „STiNE“ wurde zunächst folgender Werbefilm über STiNE von der Homepage der Software-Firma, die für die Umsetzung des Programms zuständig ist, gezeigt:
http://www.datenlotsen.de/index.php?se=576
Danach wurde folgender Beschluss mit 24:1:1 Stimmen abgestimmt:

Beschluss zum ‚Campus Management System’ STiNE

Die Vollversammlung der Erziehungswissenschaft vom 07.12.2006 lehnt die Einführung des ‚Campus Management System’ STiNE ab und fordert die Aussetzung der Implementierung der Software. Die damit einhergehenden Konsequenzen für die Studierenden sind nicht tragbar und das System wird den unterschiedlichen Eigenarten und Anforderungen der einzelnen Studiengänge in keiner Weise gerecht. Die Möglichkeiten der massiven Kontrolle und Überwachung schränken die Gestaltbarkeit eines an den individuellen Lebensumständen und Interessen ausgerichteten Studiums massiv ein.

Diese Entwicklung steht in diametralem Gegensatz zum Leitbild der Universität Hamburg, in dem die freie Entwicklung der Wissenschaft, die Freiheit der Forschung und die Verwirklichung des Rechtes auf wissenschaftliche Bildung verankert ist.

Die Vollversammlung kritisiert den untransparenten und undemokratischen Verlauf der Einführung von STiNE und lehnt das Gesamtprojekt, als elementaren Bestandteil der Entwicklung weg von der freien Universität und hin zu einem Dienstleistungsunternehmen mit Management und Aufsichtsrat, ab.

Wir fordern den Fakultätsrat der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft dazu auf sich dafür einzusetzen, dass STiNE in seiner jetzigen Form abgeschafft und durch ein System ersetzt wird, welches die Verwirklichung des Leitbildes der Universität Hamburg unterstützt, anstatt sie zu behindern.

Dann wurde noch über die durch Studierende zu besetzenden Stellen in den verschiedenen Ausschüssen der Fakultät informiert.

VV des Fachbereichs – 07.12.2006

05. Dezember 2006 admin Keine Kommentare

Vollversammlung am 07.12.2006 um 12h im Anna-Siemsen-Hörsaal

Diese Woche Donnerstag findet im Anna-Siemsen-Hörsaal des PI von 12:00-14:00 eine Vollversammlung des Fachbereichs statt. Geplante Themen werden sein:
  • Studiengebührenboykott (Warum? Wie? Wann? Wohin?)
  • STiNE (Ansichten + Perspektiven der Kritik des Campus Managment Systems)
  • Besetzung der Fakultätsratsausschüsse
  • Sonstiges (Offen für Ideen eurerseits)
Kommt zahlreich und bringt euch ein!
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