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Resolution der uniweiten studentischen Vollversammlung vom 11.11.10

11. November 2010 admin 1 Kommentar

Für sozialen Fortschritt und kulturelle Entwicklungsmöglichkeiten für alle statt Konsolidierung der Standortpolitik

Die Haushaltspolitik des aktuellen Hamburger Senats ist Umverteilungspolitik:

  • für das private Tamm-Museum zur Verherrlichung der Kriegsschifffahrt und gegen das Altonaer Museum mit seinem Fischerei-Schwerpunkt,
  • für den Kommerztempel „Elbphilharmonie“ und gegen die allgemeinbildenden öffentlichen Bücherhallen,
  • für einen überteuerten und unzweckmäßigen Repräsentativ-Bau einer „Hafen City University“ und gegen das Studierendenwerk als Grundversorgungsinstitution,
  • für eine satte Millionenabfindung des HSH-Bank-Chefs Nonnenmacher und gegen die Unterkunftskosten von HartzIV-BezieherInnen.

Die Finanzentscheidungen folgen der politischen Maßgabe, dass die Mehrheit der Menschen sozial und kulturell verzichten soll zu Gunsten von Glanz und Gloria für den Standort und sonnige Unternehmensbilanzen.

Die studentische Vollversammlung der Universität Hamburg lehnt diesen Kurs kategorisch ab. Die so betriebene Verschärfung sozialer Widersprüche ist bevölkerungsfeindlich und genau die Politik, die erst kürzlich global in eine Entwicklungskrise führte. Stattdessen ist ein grundlegender Richtungswechsel erforderlich. Die Sozialpolitik muß darauf gerichtet sein, dass Art. 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ materielle Wirklichkeit wird.
Kulturpolitik muß Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für alle schaffen.
Bildungspolitik muß die allgemeine Qualifizierung für die gemeinsame bewusste Gestaltung der Lebensverhältnisse ermöglichen.
Eine neue Steuerpolitik muß für diese Perspektive den vorhandenen gesellschaftlichen Reichtum nutzbar machen.
Wir wollen uns nicht spalten lassen, weder innerhalb der Stadt zwischen den Beteiligten in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen noch international zwischen sogenannten Standorten. Emanzipation muß für alle
Menschen gelingen. Aus aktuellem Anlaß senden wir deshalb den protestierenden Studierenden in England unsere solidarischen Grüße für ihren Kampf gegen die Erhöhung und für die Abschaffung der Studiengebühren.

Die Vollversammlung wendet sich in diesem Rahmen nachdrücklich gegen die geplanten Kürzungen im Wissenschaftsbereich. Der Senat beabsichtigt unter anderem die Streichung der Zuschüsse an das Studierendenwerk, die Streichung staatlicher Stipendien für ausländische Studierende, die Streichung der staatlichen Kompensationen von Studiengebührenmindereinnahmen und die Finanzierung der Zinsen und weiteren Bankkosten für die Gebührenstundungen aus den Studiengebühren selbst.
Diese Vorhaben sind unsozial, wirken der Völkerverständigung und einer internationalen Solidarität entgegen und schanzen der Bank Geschäfte auf Kosten der Allgemeinheit zu.
Diesen direkten Griff in die Taschen der Studierenden werden wir bekämpfen und uns stattdessen für die soziale Öffnung der Hochschule und eine inhaltliche Neuorientierung an dem Zweck des Beitrags zu einer humanen
Welt einsetzen.

Die Vollversammlung schließt sich daher dem einstimmigen Beschluss „Bedarfsgerechte öffentliche Hochschulfinanzierung: Im Dienst der Menschen“ des Akademischen Senats vom 9. September 2010 an:

„ […]Im Leitbild der Universität sind als Maßstäbe einer gesellschaftlich notwendigen Entwicklung die Kooperation zwischen den Fächern und die Förderung der Internationalität, die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre, die Bildung mündiger Menschen, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Zuwendung der Wissenschaften zu gesellschaftlichen Aufgaben formuliert.

Die Universität will damit einen Beitrag zur zivilen, ökologisch nachhaltigen, sozial verantwortlichen und demokratischen Entwicklung der Gesellschaft leisten. Dafür müssen Bildung und Wissenschaft bedarfsgerecht und öffentlich finanziert werden. Das schließt die Gebührenfreiheit des Studiums ein und eine entsprechende Kompensation der entfallenden Einnahmen durch öffentliche Mittel ein.“

Auf dieser Grundlage beschließt die Vollversammlung:

  • die Durchführung einer Demonstration am 16.12.2010 anlässlich der Haushaltsdebatte in der Bürgerschaft,
  • die Absicht zur Konstituierung eines Bündnisses mit VertreterInnen aus dem Sozial-, Kultur- und Bildungsbereich für die Organisierung von gemeinsam Protesten zu den Haushaltsberatungen im Winter,
  • die Einberufung einer weiteren Vollversammlung für den 24. November zur Zwischenberichterstattung und weiteren Vertiefung der Positionen und Handlungsperspektive,
  • die Einrichtung einer offenen Arbeitsgruppe zur Verwirklichung dieser Vorhaben.

download Beschluss als PDF

download Unterschriftenliste für Einberufung einer weiteren VV am 24.11.2010

Mo.16.11. – 10:00 – Erzwiss.-Vollversammlung

13. November 2009 admin Keine Kommentare

Derzeit sind in mehr als 50 Universitäten in Deutschland Hörsäle besetzt.
Auch an der Uni Hamburg wurde Mittwochnachmittag das Audimax besetzt und u.a. ein Forderungskatalog erarbeitet, der sich an die einzelnen Fachbereiche und Fakultäten, den Hamburger Senat und die Bundesregierung richtet. Für den 17. November sind bundesweit Demonstrationen gegen die aktuelle Bildungspolitik unter dem Motto „Education ist not for sale“ geplant.
Diese anhaltenden Proteste zeigen, dass grundlegende Veränderungen an den Universitäten, in Hamburg, an unserer Fakultät und an unserem Fachbereich dringend geboten sind! Doch in welche Richtung sollen diese Veränderungen gehen? Was macht ein Studium aus? Wie können konkrete, zeitnahe Verbesserungen aussehen? Wie könnten die Rahmenbedingungen des Studiums verbessert werden?

Am vergangenen Mittwoch fand eine Vollversammlung der Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaft statt, auf der über die aktuelle Studiensituation und die internationalen Bildungsproteste informiert und diskutiert wurde.
Dabei wurde jedoch deutlich, dass eine fundierte Auseinandersetzung über die „Re-Reform“ des Bachelor-/Master-Systems an unserer Fakultät mehr Zeit und Raum benötigt. Daher wurde ein erneutes Treffen beschlossen. Dieses soll am Montag, dem 16.11. von 10-12h im Anna-Siemsen-Hörsaal stattfinden.  (Die Raumfrage ist noch nicht abschließend geklärt.)

Wir möchten die Vorbereitung der „Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems“ an der Fakultät anstoßen, deren Ausrichtung am 22.07.09 vom Fakultätsrat EPB einstimmig beschlossen wurde. (http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=491)

Um eine möglichst breite Beteiligung aller Mitglieder der Fakultät zu ermöglichen, schlagen wir die Vorbereitung der Konferenz in Arbeitsgruppen vor, in denen sich Lehrende und Studierende zu bestimmten Themen zusammenfinden und gemeinsam Inhalte erarbeiten, die Grundlage für die Gestaltung der Konferenz sind.
Vorschläge für solche Themen könnten sein:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Gestaltung von Studienordnungen
  • Darstellung des Status Quo und der aktuellen Probleme
  • Die Rolle von StiNE im BAMA-System
  • Entstehungsgeschichte der Bologna-Erklärung und die Entwicklung des Umsetzungsprozesses
  • Unsere Vorstellungen von einem besseren Studium
  • Gestaltung und Rahmenbedingungen des Lehramt-Studiums
  • Sinn und Unsinn der Messung von Leistung
  • Gestaltung der Konferenz

Wir möchten alle Interessierten zu der Versammlung am kommenden Montag einladen.

Wir werden auf der VV einen weiteren Termin festlegen, der allen Interessierten, die aufgrund der kurzfristigen Einladung nicht an der VV teilnehmen können, die Möglichkeit bietet, in den Prozess einzusteigen.

Bericht von der Vollversammlung + Beschlüsse

11. November 2009 admin Keine Kommentare

Heute Nachmittag fand die Vollversammlung der Studierenden am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Uni Hamburg statt, zu der die FSRe Erziehungswissenschaft gemeinsam mit der Offenen Gruppe am Fachbereich eingeladen hatten. Aufgrund von Missverständnissen bei der Raumplanung fand sie nicht im Anna-Siemsen-Hörsaal, sondern mit ca. 150 Kommiliton_innen in Hörsaal C des Phil-Turms statt.

Auf der VVwurde über die aktuelle Situation an unserer Fakultät und an der Uni als Ganzes informiert und diskutiert. Der Struktur- und Entwicklungsplan (STEP) mit der ihm zu Grunde liegenden Standort-Logik war genauso Thema wie die konkreten Auswirkungen der Studienstrukturreform auf den davon betroffenen Studierenden und Lehrenden. Es wurde zudem über die aktuellen Entwicklungen in Österreich (siehe http://unsereuni.at.) und damit zusammenhängende weltweite Solidaritätsaktionen an Unis in anderen Städte informiert.

Der Diskussionsprozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Wie wir konkret an unserer Fakultät die Forderungen und die Entwicklung einer Alternative zu der aktuellen Studienrealität vorantreiben wollen, soll am kommenden Montag um 10:00 voraussichtlich im Anna-Siemsen-Hörsaal diskutiert werden. Der Ort ist jedoch noch nicht klar und wird noch bekanntgegeben werden.

Vorerst ist die bereits im Juli dieses Jahres auf Antrag der studentischen Vertreter_innen im Fakultätsrat einstimmig beschlossene Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems ein unterstützenswertes und von Studierenden und Lehrenden gemeinsam zu entwickelndes Vorhaben…

  • 4. Die Fakultät EPB führt im Wintersemester 2009/10 eine Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems durch. Die Konferenz beschränkt sich nicht auf die Reform der Bachelor- und Masterstudiengänge, sondern diskutiert auch die Möglichkeiten und Voraussetzungen des Ausstiegs aus dem Bachelor- bzw. Mastersystem. (Beschluss des Fakultätsrats vom 22.07.09)

Die Solidaritätserklärung der VV mit den Studierenden in Österreich findet sich hier: download Soli-Erklärung.

Im Anschluss an die VV wurde entschieden, geschlossen zu der uniweiten Soli-Besetzung vor dem Audimaxum um 16 Uhr zu gehen.

Aktueller Stand (20 Uhr): Das Audimax ist nun von mehreren hundert Studierenden besetzt und es gibt einzelne Arbeitsgruppen zu den gemeinsamen Forderungen, Öffentlichkeitsarbeit, Mobilisierung, Infrastruktur, Moderation und Vokü. Ein gemeinsames Abendplenum wird in Kürze stattfinden. Der Plan ist es, die Besetzung mindestens über Nacht fortzusetzen.

Auf der VV am Nachmittag wurden zudem folgende Forderungen beschlossen:

Wir fordern die Lehrenden und den Fakultätsrat der Fakultät EPB dazu auf

  • die exzessive und entmündigende Überprüfung der Anwesenheit in Seminaren und Vorlesungen durch Anwesenheitslisten oder namentliches Aufrufen abzuschaffen.

Wir fordern:

  • mehr Wahlfreiheit innerhalb des Lehrangebots und dafür die Abschaffung aller Fristen und einer Modulstruktur, die dies verhindert,
  • Abschaffung der Credit Points, denn die Bemessung von Leistung in Credit Points ist einer Universität unwürdig,
  • eine Gestaltung der Studienordnung, die uns Studierenden ausreichend Muße für die Entwicklung eigenständiger wissenschaftlicher Positionen ermöglicht,
  • die Abschaffung von StiNE und anderen Kontrollinstrumenten gegenüber den Studierenden und die Etablierung einer unterstützenden offenen Kommunikationsplattform.
  • Wir fordern den gesamten Fachbereich – Studierende und Lehrende – dazu auf, gemeinsam Alternativen zu der aktuellen Studienstruktur und -ordnung, die die oben genannten Forderungen aufgreifen und realisieren, zu finden. Ein Ansatzpunkt dafür könnte die vom Fakultätsrat bereits für das Wintersemester beschlossene Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems bieten. Diese Konferenz sollte im möglichst breiten Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden vorbereitet werden.

Wir fordern den Senat der Stadt Hamburg dazu auf:

  • Der Anzahl der Studierenden angemessene finanzielle Mittel für die Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie, Bewegungswissenschaft bereitzustellen und die Politik des Ausblutens der Universität als Ganzer zu beenden.
  • In diesem Zusammenhang sind auch die Studiengebühren abzuschaffen.

(download Resolution)

Vollversammlung der ErziehungswissenschaftlerInnen

09. November 2009 admin Keine Kommentare

Finanzielle Kürzungen an unserer Fakultät von ca. 10% sind nunmehr beschlossene Sache. Der in den letzten Semestern vom Präsidium der Universität erstellte Struktur- und Entwicklungsplan (STEP) schreibt diese fest. Er wurde im Sommer vom Akademischen Senat beschlossen. Damit erwarten uns in den nächsten Semestern massive Stellenstreichungen (min. 20 Stellen), die die Studienbedingungen weiter verschlechtern. Glaubt die Unileitung wirklich, dass ein ganzer Fachbereich solche existenziellen Einschnitte widerstandslos hinnimmt? Die Studierenden des Fachbereichs haben im vergangenen Semester mit der Bestreikung der Erziehungswissenschaft in der Bildungsstreik-Woche gezeigt, dass sie in der Lage sind, sich gegen derartige Ungerechtigkeiten zu wehren. Auf der Vollversammlung sollen deshalb unter Anderem mögliche Aktionen diskutiert und beschlossen werden. Diese könnten sich auch direkt an die VV anschließen

Vollversammlung am 11.11.2009 um 14:00 im Anna-Siemsen-Hörsaal

  • Ablaufplan:
  • Ankündigungen
  • Infos über Kürzungen am Fachbereich
  • Infos über internationale Studierendenproteste (Proteste in Österreich, Global Week of Action „Education is not for sale!“)
  • Diskussion über Aktionen im Anschluss
  • ca. 15:30Uhr: Abstimmung über Aktionen

VV zur geplanten Masterstudienordnung – 17.6. 18:00 @ Audimax II

11. Juni 2009 admin Keine Kommentare

Liebe Bachelorstudierende,

auf der Informations-Veranstaltung zum ISP am Mittwoch, den 10. Juni wurde angegeben, dass eine BA-Note von mindestens 3,0 im Teilstudiengang Erziehungswissenschaft Voraussetzung für den Übergang zum Masterstudium (Lehramt) sei. Diese Aussage führte zu erheblichem Unmut und Aufregung.

Bereits auf der studentischen Vollversammlung am Vortag, zu der insbesondere zum Thema BA-Studium und aktueller Stand der Master-Studienordnungen eingeladen war, wurde dieser Aspekt der Übergangsquote sowohl bei den Lehramts- als auch bei den grundständigen Studiengängen kritisch diskutiert.

Die dort anwesenden Studierenden problematisierten wachsende Angst wegen Schwierigkeiten mit den BA-Fristen, zunehmenden Frust und den Wunsch, so schnell wie möglich aus der Uni weg zu kommen, Desinteresse der Mitstudierenden in den Lehrveranstaltungen und insbesondere einen gesteigerten Konkurrenzkampf unter den KommilitonInnen, der zu Vereinzelung führt. Gerade der letzte Aspekt wird durch die Behauptung über die Übergangsnote noch einmal forciert.

Zur Klarstellung: Die Übergangsnote 3,0 ist bisher lediglich ein Zwischenstand bei der Erarbeitung der Masterstudienordnung und noch nicht beschlossen. Wir haben also gerade jetzt noch die Chance, daran etwas zu ändern! Dafür ist erforderlich, dass wir uns als Bachelorstudierende solidarisch organisieren und gemeinsam mit den anderen Studierenden für Veränderungen kämpfen.

Zu diesem Zweck laden die FSRe Erziehungswissenschaft für Mittwoch, den 17. Juni um 18 Uhr im Audimax 2 zu einer Vollversammlung der erziehungswissenschaftlichen Bachelorstudierenden ein. Hier wollen wir wie schon am vergangenen Dienstag noch einmal den Stand bei der Erarbeitung der Masterstudienordnungen vorstellen, die aktuelle Lage diskutieren, Überlegungen zum weiteren Vorgehen anstellen und wenn möglich eine Resolution mit unseren Forderungen verabschieden.

Die FSRe Erziehungswissenschaft

Aufruf zur VV am 09.06.09 zu BA-/MA-Studium und Bildungsstreik

29. Mai 2009 admin Keine Kommentare

Di. 09.06.2009, 14 – 17h @ Anna-Siemsen-Hörsaal (Vorläufiges Programm siehe unten)

! Die Studierenden sind für die Teilnahme an der Vollversammlung von anderen Veranstaltungen freigestellt !

Aufruf zur VV (pdf)
Erklärung der Bachelor-VV vom 26.11.2007 (pdf)

Die Bachelor-Studiengänge laufen an unserem Fachbereich jetzt schon seit dem Wintersemester 2007/08. Damit hat sich das Studieren grundlegend verändert. Es ist eine Zunahme von Prüfungsdruck und Arbeitsbelastung bzw. -überlastung festzustellen, aber auch eine inhaltliche Einengung des Studiums. Die letzte studentische Vollversammlung zu diesem Thema hatte Anfang letzten Jahres stattgefunden. In deren Verlauf wurde eine Resolution verabschiedet, in der u.a. gefordert wurde,

  • den Pflichtanteil im Studium zu verringern und
  • das Lehrangebot zu erweitern um eine größere Wahlfreiheit möglich zu machen,
  • die Semesterwochenstundenzahl / den Workload auf 20 SWS zu reduzieren,
  • die starre Modulstruktur aufzulockern,
  • die Anwesenheit bei Veranstaltungen der Verantwortung der Studiernden zu überlassen
  • und Masterplätze für jede und jeden zu garantieren.

Der Master für die Lehramtsstudiengänge sowie für das Bildungs- und Erziehungswissenschaft-Studium wird zur Zeit in den Ausschüssen und anderen Gremien kreiert. Daran sind auch Studierende unserer Fakultät beteiligt, die versuchen, die studentischen Interessen in diesem Rahmen zu vertreten.

Entwurf des Wissenschaftsförderungsgesetzes online + Vollversammlung

27. Mai 2009 admin Keine Kommentare

Die Auseinandersetzung über den Gesetzentwurf eines neuen Hamburger Hochschulgesetzes (WissenschaftsförderungsG) hat gerade begonnen. In der taz sind mehrere Artikel von Kaija Kutter zum Thema erschienen,  die die GAL unter Druck setzen. („Abschied von der Hochschuldemokratie“ + Kommentar „Freiheit und Demokratie für alle“ (11.05.09)) In der Frankfurter Rundschau wird jetzt auch Präsidentin Auweter-Kurtz angegriffen („Meuterei an der Uni Hamburg“ (22.05.09)).

Der bisherige Entwurf des neuen Hamburger Hochschulgesetzes (Stand 15.04.2009) kann hier heruntergeladen werden:

Unter der Überschrift „Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit an den Hamburger Hochschulen“ ist auf der Homepage der Linksfraktion Hamburg ein lesenswerter Artikel von Bela Rogalla zu diesem Thema erschienen.

Demokratie statt Monikultur

Demokratie statt Monikultur

Der Bildungsstreik vom 15.-19. Juni ist eine gute Gelegenheit das Thema Hochschulgesetz aufzugreifen, die Diskussion mit dem Verwaltungspersonal, den  Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und ProfessorInnen zu vertiefen, um für eine Demokratisierung der Hochschulen zu streiten. Vor dem  Hintergrund, dass der Fakultätsrat Geisteswissenschaften den Dekan  Gutmann einstimmig gewählt hat und die Präsidentin ihn jetzt nicht im Amt bestätigen will (siehe taz vom 09.05.09), lassen sich die Themen Hochschulgesetz und Demokratie aktuell und praxisnah behandeln…

Zu den Themen Bildungsstreik, Studieren im Bachelorsystem, Stand der Einführung des Masters am Fachbereich findet am Dienstag, d. 09.06. im Anna-Siemsen-Hörsaal von 14-17h eine Vollversammlung der Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaft statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Das Programm folgt in Kürze…

Vollversammlung zur Wahl der FSRe – 3.12. – 16h – Anna-Siemsen-Hörsaal

02. Dezember 2008 admin Keine Kommentare

Wir laden am Mittwoch, d. 3.12. von 16-18h zu einer Vollversammlung der Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaft im Anna-Siemsen-Hörsaal ein. 

Wesentlicher Tagungsordnungspunkt ist der Rechenschaftsbericht der Fachschaftsräte für die vergangenen beiden Semester und die Vorstellung und Diskussion des neuen FSR-Programms. Kommt alle und diskutiert mit! Unser Programm ist über folgenden Link abrufbar: http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/FSR-Programm_0809.pdf (Die Reihenfolge der Seiten ist S.4, S.1, S.2, S.3)

Im Anschluss an die Vollversammlung findet von 18-20h und am folgenden Tag von 10-12h die Wahl der kandidierenden Listen an den Wahlurnen statt.

Uni-Präsidentin verliert die Fassung und droht mit „Strafkürzungen“ (PE)

09. November 2008 admin Keine Kommentare

Vollversammlung 5.11.2008 Am vergangenen Mittwoch, den 5. November, versammelten sich ca. 250 Mitglieder des Fachbereichs Erziehungswissenschaft erneut zu einer Vollversammlung, um zu diskutieren, wie die unbegründeten Sparauflagen der Universitätspräsidentin Auweter-Kurtz zurückzuweisen sind.
Gegenstand der Debatten waren unter anderem Äußerungen der Präsidentin bei einem Termin mit einer studentischen Delegation des Fachbereichs in der vorangegangenen Woche. In dem weitgehend sachlichen Gespräch, in dem die Studierenden auch mit Zahlen die Ungerechtigkeit der Sparauflagen belegen konnten, verlor Frau Professor Auweter-Kurtz schließlich die Beherrschung und beendete das Gespräch mit der Drohung: „Ich habe bisher aus der Fakultät EPB nur 9% Mittel herausgezogen. Wenn sie noch weiter laut schreien, dann wird sich das noch verändern, aber nicht in die Richtung in die sie das wollen.“
Damit offenbarte die Präsidentin, dass ihre inneruniversitäre Finanzpolitik von allem anderem als strategischer Entwicklungsplanung bestimmt ist. Die von ihr gewollten Kürzungen sind offenkundig von der Absicht getrieben, eine unliebsame, weil gesellschaftskritische Fakultät abzustrafen. So hatte sie bereits kürzlich den Fakultätsrat der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft für seine Unterstützung der Volksinitiative „Eine Schule für alle“ gerügt. Die Amts-Auffassung von Frau Prof. Auweter-Kurtz, wonach eine Universitäts-Präsidentin willkürlich irgendwo Geld „herausziehen“ oder wie in der Vergangenheit „Maulkörbe“ verpassen könne, ist vorbürgerlich und anti-demokratisch.
Der Glaube, mit der zitierten Drohung sei Gehorsam zu erzwingen, verdeutlicht zugleich, welch autoritäres Menschenbild ihre Verachtung für die Erziehungswissenschaft begründet.

Auf Erstaunen, insbesondere bei den Lehrenden der gesamten Universität, dürfte auch die im Gespräch vorgetragene Rechtfertigung der Präsidentin stoßen, dass durch die Kürzungen keine Lehre verloren ginge, da zum Ausgleich das Lehrdeputat aller ProfesorInnen von 8 auf 9 SWS angehoben worden sei. Eine längerfristige Erhöhung der Lehrdeputats für alle ProfessorInnen ist jedoch nach der Hamburger Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO, § 10) nicht rechtens.

An der Versammlung beteiligten sich neben ca. 250 Studierenden auch ein Dutzend Mitglieder des Lehrkörpers sowie Mitarbeiter vom Technischen-, Verwaltungs-, und Bibliothekspersonal. Zwei der Professoren brachten in ihren Redebeiträgen zum Ausdruck welche verheerende und inakzeptablen Wirkung die geplanten Kürzungen auf die Lehrsituation des Fachbereichs haben würden und riefen zur Unnachgiebigkeit bei den Protesten auf.
Beschlossen wurde die Durchführung eines „Dies academicus“ Anfang Dezember. An diesem Tag soll der reguläre Lehrbetrieb ersetzt werden durch eine Auseinandersetzung des gesamten Fachbereichs mit „den (hochschul-)politischen Bedingungen von Forschung, Lehre und Studium, mit ihren Entwicklungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten, sowie mit Handlungsperspektiven.“ Ziel des „Dies Academicus“ soll insbesondere sein, die Sparauflagen zurückzuweisen.
Desweiteren solidarisierte sich die Vollversammlung mit den aktuellen Schülerstreiks in Hamburg, da die schlechten Bedingungen an den Schulen ebenso wie die Kürzungspläne für den Fachbereich Erziehungswissenschaft „im Zusammenhang einer politischen Auseinandersetzung“ stehen, „in der das allgemeine Recht auf Bildung als Teil der Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung immer mehr in Frage gestellt wird.“

download Presseerklärung als pdf

Resolution – Für die Wertschätzung der Lehrerbildung

28. Oktober 2008 admin Keine Kommentare

Resolution Auf der Vollversammlung am 27.10.08, die mit ca. 200 Studierenden (und einigen Profs) (für den Anfang) sehr gut besucht war, wurde die Resolution unter der Überschrift „Für die Wertschätzung der Lehrerbildung – Die Erziehungswissenschaft darf nicht kaputt gespart werden!“ einstimmig beschlossen. Darin enthalten sind bereits einige Pläne und Ideen, die nun im Folgenden umgesetzt und noch ergänzt werden müssten um auch öffentlich deutlich zu machen, dass wir die Kürzungspläne so nicht hinnehmen werden. Es steht bereits der Termin für eine Anschluss-Vollversammlung. Diese wird am 5.11. (siehe unten) von 16-18h im Anna-Siemsen-Hörsaal stattfinden.
Darüberhinaus vereinbarten wir beim zweiten Teil der VV im Hauptgebäude der Uni, dass wir um die Aktivitäten gegen die geplanten Kürzungen an der Fakultät zu koordinieren und möglichst vielen, die Interesse daran haben diese zu unterstützen, auch die Gelegenheit dazu zu geben, einen Commsy-Raum gründen wollen. Das ist nun geschehen und er ist unter dem Namen „Rettet die Erziehungswissenschaft!“ im EduCommsy zu finden. (http://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php?cid=1476605)
In diesem Raum soll Gelegenheit dafür sein, Vorüberlegungen bezüglich der nötigen Arbeitsgruppen anzustellen und zu diskutieren, Verabredungen zu weiteren Treffen zu treffen, Ideen zu äußern etc…

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