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15.12.2011 – 14-16 Uhr – Studentische VV der Erziehungswissenschaft + Wahl der FSRe

12. Dezember 2011 admin Keine Kommentare

Am 15.12. findet von 14 – 16 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal eine Vollversammlung der Studierenden der Erziehungswissenschaft statt.

Es wird 1. um den aktuellen Stand der Studienreform gehen und 2. um die Wahlen zu den Fachschaftsräten für Lehrämter der allgemeinbildenden Schulen und der grundständigen Erziehungswissenschafts-Studiengänge.

Hier das Programm der Liste „Für politisch engagierte und kritisch informierende Fachschaftsräte“:

Einleitung

Unser Anspruch ist die Universität als ein Ort, an dem den Studierenden eine eigenständige Gestaltung ihres Studiums möglich ist. Es muss Bedingungen geben für kritische Wissenschaften, die bewusst ihre gesellschaftliche Verantwor­tung für eine Humanisierung der Lebensbedingungen Aller wahrnehmen. Dazu müssen auch Entscheidungen demokratisch und nicht von oben herab, wie in ei­nem Konzern, getroffen werden.

Die Proteste des vergangenen Semesters im Rahmen des „Kampfs um die Zukunft“ haben eine solche emanzipatorische Perspektive gegen die politisch do­minante Linie der Verwertungsorientierung der vergangenen Jahre wieder in den Vordergrund gerückt. Die Studiengebühren werden abgeschafft, das restriktive und selektive Bachelor-/Master-System wird erheblich reformiert, die Redemokrati­sierung ist im Gange. Ob es lediglich bei Korrekturen bleibt oder aber die Rückeroberung der Universität als erfreulicher Lebens- und Bildungsort gelingt, hängt erheblich von weiterem studentischem Engagement ab.

An Fortführung und Ausbau einer solidarischen studentischen Bewegung für Verbesserungen möchten wir in den kommenden Semestern weiter arbeiten und geben uns dafür das folgende Programm:

Studienreformtag Bachelor/Master von FSRen und AStA der Uni Hamburg am 10.12.

01. Dezember 2011 admin Keine Kommentare

Am Samstag, d. 10.12. findet in VMP8 ein von Vertretern und Vertreterinnen des AStA und der Fachschaftsräte organisierter Konferenztag zum Thema „Bachelor/Master-Studiensystem“ statt, zu dem wir herzlich einladen. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr.

Hier die Einladung:

Im „Kampf um die Zu­kunft“ sind die An­sprü­che an Stu­di­um, Bil­dung und Wis­sen­schaft ge­mein­sam am­bi­tio­nier­ter ge­fasst. Die Uni­ver­si­tät Ham­burg will zu ei­ner zi­vi­len, öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen, so­zi­al ver­ant­wort­li­chen und de­mo­kra­ti­schen Ent­wick­lung der Ge­sell­schaft bei­tra­gen. Des­halb will sie nicht nur Be­ste­hen­des re­pro­du­zie­ren, son­dern Per­spek­ti­ven zum Ein­grei­fen in ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lung er­öff­nen. (An­ge­lehnt an [1])

Die Bo­lo­gna-Re­form und die Ba­che­lor/Mas­ter-Stu­di­en­gän­ge sind vor die­sem Hin­ter­grund in der Uni­ver­si­tät und ge­sell­schaft­lich im­mer stär­ker in der Kri­tik. Ei­ne grund­le­gen­de Re­form der „Re­form“ ist drin­gend er­for­der­lich.

Zu er­wäh­nen ist, dass stu­den­ti­scher­seits be­reits durch­ge­setzt wur­de, dass die An­we­sen­heits­pflicht für Vor­le­sun­gen in der ge­sam­ten Uni­ver­si­tät fällt, und ak­tu­ell gibt es in­ten­si­ve Be­mü­hun­gen in den Fa­kul­tä­ten EPB und MIN, sämt­li­che Fris­ten und ver­pflich­ten­de Prü­fungs­ter­mi­ne ab­zu­schaf­fen und die Zahl der Prü­fun­gen er­heb­lich zu sen­ken. Und die EPB-­Fa­kul­tät kämpft für die ge­mein­sa­me Zu­las­sung zu Ba­che­lor und Mas­ter. Doch es hakt. Um Nach­druck in die Aus­ein­an­der­set­zung um für Al­le ver­nünf­ti­ge Stu­di­en- und Wis­sen­schafts­be­din­gun­gen zu brin­gen, wol­len wir im Rah­men ei­nes Stu­di­en­re­form­tags dis­ku­tie­ren, was die Ge­schich­te und die Prä­mis­sen der Bo­lo­gna-Re­form sind, wel­ches Wis­sen­schafts­ver­ständ­nis da­mit ver­bun­den ist und wel­che An­sprü­che wir dem ent­ge­gen­set­zen. Vor die­sem Hin­ter­grund wol­len wir die der­zei­ti­ge Ba­che­l­or­pra­xis an der Uni Ham­burg kri­tisch re­flek­tie­ren, um zu ent­wi­ckeln, wel­che Än­de­run­gen wir wie vor­an­trei­ben wol­len.

Vor­ge­schla­ge­ner Ter­min­plan:

11:00 Uhr Dis­kus­si­on: „Her­kunft und Be­wer­tung von Ba­che­lor/Mas­ter und un­ser An­spruch an Stu­di­um und Wis­sen­schaft“
13:00 Uhr Mit­tags­pau­se (für Ver­pfle­gung ist ge­sorgt)
14:00 Uhr Ar­beits­grup­pen
16:00 Uhr Kaf­fee­pau­se
16:30 Uhr Ab­schluss­ple­num: Zu­sam­men­fas­sung und Aus­blick

Als The­men für die Ar­beits­grup­pen sind bis jetzt die Fol­gen­den vor­ge­se­hen:

– Fris­ten, Re­gel­stu­di­en­zei­ten, Mo­du­la­ri­sie­rung
– Mo­bi­li­tät und In­ter­na­tio­na­li­sie­rung
– Prü­fun­gen: Stu­di­en­be­glei­ten­de Prü­fun­gen, Prü­fungs­dich­te, Wie­der­ho­lungs­re­ge­lun­gen, Bie­le­fel­der Mo­dell, An­we­sen­heits­pflicht
– Über­gang vom Ba­che­lor in den Mas­ter
– Mo­du­la­ri­sie­rung, in­halt­li­che Nor­mie­rung, ABK, Bei­spiel Lü­ne­burg: Stu­di­um Ge­ne­ra­le

Soll­ten Euch noch wei­te­re Ide­en für Ar­beits­grup­pen kom­men oder Ihr Lust habt, euch an der Vor­be­rei­tung ei­ner der schon ge­ge­be­nen zu be­tei­li­gen, seid Ihr herz­lich ein­ge­la­den Euch ein­zu­brin­gen.

Auf den Stu­di­en­re­form­tag soll ei­ne Po­di­ums­dis­kus­si­on fol­gen, in der wir die Er­geb­nis­se un­se­rer Ta­gung mit ei­nem Ver­tre­ter des Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE), Ver­tre­ter vom GEW und stu­den­ti­schen Ver­tre­ter*in­nen dis­ku­tie­ren. Der Stu­di­en­re­form­tag soll au­ßer­dem ei­ne grö­ße­re Stu­di­en­re­form­kon­fe­renz der Uni vor­be­rei­ten.

Wir freu­en uns über Rück­mel­dung.
Eu­re FSRe und Eu­er AStA

An­hän­ge:

[1] Stel­lung­nah­me des Aka­de­mi­schen Se­nats vom 08.09.2011, pdf

[2] Bo­lo­gna-Er­klä­rung, pdf

[3] Be­schluss des Aka­de­mi­schen Se­nats vom 12. Mai 2011: „An­for­de­run­gen der Uni­ver­si­tät an den neu­en Se­nat“, pdf

[4] Web­sei­te der BA-Kon­fe­renz: „Schö­ne neue Bil­dung“, html

[5] In­for­ma­ti­ons­bro­schü­re der Fach­schafts­rä­te­kon­fe­renz, Som­mer­se­mes­ter 2011 html, pdf

[6] Be­schluß des Fa­kul­täts­ra­tes EPB vom 16.11.2011, html

Mitschnitt der Diskussion „Schuldenbremse – Gebot oder Verbot der Vernunft?“ (29.10.2011)

16. November 2011 admin Keine Kommentare

Am 29.10.2011 diskutierten auf Einladung der Fachschaftsrätekonferenz Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann und Dr. Rainer Volkmann im Hauptgebäude der Uni zum Thema „Schuldenbremse – Gebot oder Verbot der Vernunft?“.

Karl-Werner Hansmann ist emeritierter Professor für Industriebetriebslehre, war Vize-Präsident der Uni Hamburg und kommentiert erhellend ökonomische Entwicklungen und Zusammenhänge im Hamburger Abendblatt. Rainer Volkmann ist Wissenschaftler am Department für Wirtschaft und Politik der Uni Hamburg (ehm. HWP) und Mitglied in der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die jährlich das kritische „Memorandum“ zur wirtschaftlichen Entwicklung herausgibt.

Hier der Video-Mitschnitt der Veranstaltung zum Download: Download

„Schuldenbremse“ – Gebot oder Verbot der Vernunft?

„Man wagt uns zu sagen, der Staat könne die Kosten dieser sozialen Errungenschaften nicht mehr tragen. Aber wie kann heute das Geld fehlen, da doch die Produktion seit der Befreiung beträchtlich gewachsen ist, während Europa damals in Trümmern lag? Das ist nur möglich, weil die von der Résistance bekämpfte Macht des Geldes niemals so groß, so anmaßend und egoistisch war wie heute und bis in die höchsten Ränge des Staates hinein über eigene Diener verfügt.“
Stéphane Hessel, „Empört Euch!“, nach: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Januar 2011.

In Jahrzehnten der rücksichtslosen Gewinnsteigerung wurde die soziale Ungleichheit gesellschaftlich erheblich verschärft. Die öffentlichen Kassen sind überstrapaziert. Die meisten Menschen sind es ebenfalls.
Für eine Erholung der Gesellschaft scheint eine Abkehr von der ewigen „Haushaltskonsolidierung“ erforderlich. Sie müßte der erweiterten Wiederherstellung sozialer Errungenschaften dienen. Aber der Hamburger Senat hat statt dessen jede Ausgabensteigerung für Bildung, Wissenschaft, Soziales und Kultur auf jährlich 0,88 Prozent des vorherigen Haushaltes begrenzt. Weil diese „Steigerung“ unterhalb der durchschnittlichen Preissteigerungsrate liegt, wird in allen Bereichen weiterhin real gekürzt.
Dies geschieht mit Verweis auf die „Schuldenbremse“. Sie ist seit 2009 im Grundgesetz verankert und besagt, daß der Bund ab 2016 nur noch maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) an strukturellen Schulden aufnehmen darf. Für die Bundesländer gilt ab dem Jahr 2020 sogar ein Schulden-Verbot.
Dies diene dem Abbau der Staatsschulden. Die Befürworter der Schuldenbremse argumentieren, daß die Staatsschulden eine horrende Belastung künftiger Generationen seien. Ihnen wird entgegnet, daß diesen Schulden auch Vermögen der Allgemeinheit gegenüber stehe. Investitionssenkungen bei Bildung, Sozialem und Kultur seien die eigentliche Belastung der Bevölkerung – und zwar in Gegenwart und Zukunft.

Was ist nun aber wahr?
Gefährden die Staatsschulden eine humane gesellschaftliche Entwicklung?
Oder steht gerade das Schuldenverbot dem Allgemeinwohl entgegen?
Kann die Universität ihre gesellschaftlichen Verbesserungsaufgaben trotz Schuldenbremse hinreichend erfüllen?
Gibt es sinnvolle Alternativen zur Schuldenbremse bzw. zu ihrer aktuellen Ausgestaltung?

Wir laden alle ein, diese und weitere Fragen zu diesem Thema zu diskutieren!

–> Flugblatt: html, pdf

Studienreform im Labyrinth der Verantwortlichkeiten. Diskussions- und Arbeitsveranstaltung am 26.10.

20. Oktober 2011 admin Keine Kommentare

„Reform der Reform“. Dieses Schlagwort machte 2009 die Runde in der ganzen Republik. Nach den ersten Erfahrungen mit den wissenschaftshinderlichen Wirkungen der strengen Regularien des Bachelor-Master-Systems waren die Versprechen groß, die Proteste der Studierenden ernst zu nehmen und weitreichende Korrekturen am Studiensystem vorzunehmen.
Die EPB-Fakultät führte im Jahr 2010 eine mehrtägige Konferenz zum Thema „Schöne neue Bildung?“ durch, zu deren Ende ambitionierte Maßnahmen vereinbart wurden. Dazu gehörten: Größere Wahl- und Gestaltungsfreiheit im Studium, Lockerung der Fristen und Anwesenheitspflicht, erhebliche Reduzierung der Prüfungen und insbesondere der Benotungen.

Doch was ist seitdem geschehen?
In zuständigen Gremien sind erfreuliche Beschlüsse gefasst worden. Zum Beispiel wurde für sinnvoll erachtet, dass sämtliche Fristenvorgaben für das Studium fallen und um die Übergangshürde vom Bachelor zum Master zumindest für Lehramtsstudierende zu beseitigen, ist eine kombinierte Zulassung für beide Studienphasen ersonnen worden.
In der Studienrealität sind diese positiven Vorhaben bislang jedoch nicht angekommen. Die Studierenden pauken zu weitgehend den selben Bedingungen gegen die im Sommer 2009 europaweit gestreikt wurde. Die Streikenden von damals haben unter den fortgesetzt engen Zeitvorgaben des Ba/Ma-Systems kaum Hoffnung, die Früchte ihres Engagements noch vor Ende ihres Studiums zu genießen. Dem gegenüber eröffnet der „Kampf um die Zukunft“ auch für die Studienreform neue Perspektiven und Maßstäbe für eine größere Dynamik.

Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir daher mit Verantwortlichen der verschiedenen Entscheidungsebenen in der Universität diskutieren, welche Hindernisse einer zügigen sinnvollen Studienreform bislang im Wege standen und wie diese zu
überwinden sind.

Dafür sind eingeladen:

  • Holger Fischer (Vizepräsident der Uni Hamburg)
  • Andreas Körber (Prodekan für Studium und Lehre der Fakultät EPB)
  • Sinah Mielich (studentisches Mitglied Fakultätsausschuss für Studium, Lehre und Studienreform)
  • Lutz Peters (Referent für das Prüfungswesen der Fakultät EPB)
  • Golnar Sepehrnia (studentisches Mitglied im Ausschuss für Studium und Lehre des AS)
  • N.N. (Team für Qualitätssicherung und Studienreform, Präsidialverwaltung)

Mittwoch, den 26. Oktober 2011 – 12-14 Uhr, Von-Melle-Park 8, Raum wird noch bekannt gegeben

Aufruf zum „Sternmarsch für die Zukunft“ (7.6. / 14 Uhr)

01. Juni 2011 admin Keine Kommentare

Gegen die vom Hamburger Senat kürzlich angekündigten Kürzungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich wird am 7.6. ein Sternmarsch zum Rathaus stattfinden. Dazu rufen die ASten aller staatlichen Hamburger Hochschulen sowie die Präsidien bzw. die Hochschulsenate der entsprechenden Institutionen auf. Parallel zur Demo findet ein „Dies Academicus“ statt, der reguläre Lehrbetrieb wird also ausgesetzt. Die Personalräte mehrerer Hochschulen haben parallel zu einer Personalversammlung zwischen Dammtor und Rathaus aufgerufen.

Der Aufruf kann ab heute Mittag als Flyer im AStA abgeholt werden. Ab Freitag wird es auch Plakate zur Mobilisierung geben. Mobilisiert mit, damit ein deutliches Zeichen gegen die zerstörerische Kürzungspolitik des Senats gesetzt werden kann.

Weitere Informationen zu den Protesten gegen die Kürzungen und für eine bedarfsdeckende Finanzierung der Hochschulen finden sich auf der Sonderseite der Universität Hamburg „Kampf um die Zukunft!“ und – etwas interaktiver – im gleichnamigen EduCommsy-Projektraum „Kampf um die Zukunft“. Auch auf der Seite der Fachschaftsrätekonferenz ist eine Übersicht über weitere Aktivitäten verfügbar.

Hier der Aufruf zum Sternmarsch (download als PDF):

Sternmarsch für die Zukunft: Aufbau statt Abbruch der Hamburger Hochschulen!

Die Hamburger Hochschulen verstehen sich als Einrichtungen dieser Stadt für die Bevölkerung. Sie dienen mit Bildung, Wissenschaft und Künsten der ganzen Gesellschaft. Sie sind jedoch seit langem erheblich unterfinanziert. Jetzt will der Senat die Hochschuletats um weitere 6-10% kürzen. Entschieden weisen wir die Kürzungsvorhaben des Senats zurück. Sie gefährden die Hochschulen und damit die Bildung und Ausbildung der Hamburgerinnen und Hamburger substantiell, blockieren innovative Forschung und behindern den Erkenntnisfortschritt, der für eine zivile, ökologisch nachhaltige, sozial verantwortliche und demokratische Entwicklung der Gesellschaft nötig ist. Der Schaden der Hochschulen wäre ein Schaden der Allgemeinheit.

Wir fordern deshalb:

  • den Ausbau der Studienplätze an den öffentlichen Hochschulen entsprechend dem wachsenden Bedarf,
  • den Erhalt der Fächervielfalt,
  • die sofortige Abschaffung der Studiengebühren und den vollen Ausgleich durch staatliche Mittel,
  • alle Bachelor-Studierenden müssen die Möglichkeit haben, einen passenden Masterstudiengang zu belegen.

Dafür brauchen die Hochschulen:

  • Bedarfsgerechte staatliche Hochschulfinanzierung. Das erfordert einen schrittweisen Zuwachs der Zuschüsse der Stadt an die Hochschulen um 80 Mio. Euro in fünf Jahren.
  • Ausreichende Mittel für angemessen bezahltes Personal und eine Ausstattung der wissenschaftlichen Stellen auf internationalem Niveau.
  • Wirkliche Hochschulautonomie, durch finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen, in denen die Hochschulen sich eigenständig wissenschaftlich und künstlerisch entwickeln können.
  • Eine zügige Sanierung und den Ausbau der Hochschulgebäude.

Die „Sparpolitik“ bei Bildung und Wissenschaft ist ein Raubbau an der Zukunft der Stadt.
Schließen Sie sich deshalb den Protesten Ihrer Hochschulen an!
Treten Sie mit uns für die Zukunft der Freien und Hansestadt Hamburg ein!

Sternmarsch: Dienstag, den 7. Juni 2011, 14 Uhr
ab Bhf. Dammtor (Uni und HfMT) & Berliner Tor (HAW, HfBK, HCU und TU) zum Rathaus (Reesendammbrücke)

Zum Sternmarsch rufen auf :

AStA HAW Hamburg, AStA HCU, AStA HfBK, AStA HfMT, AStA TUHH, AStA UHH, Hochschulsenat HAW Hamburg, Hochschulsenat HfBK, Präsidium HCU, Präsidium HfMT, Präsidium TUHH, Präsidium Universität Hamburg

Info-Veranstaltung: „Studienreform – Es bewegt sich was!“ (Mi. 20.04. / 18:00 Uhr)

19. April 2011 admin Keine Kommentare

Studienreform – Es bewegt sich was!
Einladung zur Info- und Diskussionsveranstaltung zum Stand der Studienreform an der Fakultät EPB
Mi. 20.04.2011 – 18 Uhr, im Subkultur Paranoia / VMP 8 (Raum K57)

Der Bologna-Prozess und die Umstrukturierung der Studiengänge hin zu Bachelor- und Master-Studiengängen war in den vergangenen Jahren Gegenstand vielfältiger Proteste. An unserer Fakultät war daraus im vergangenen Jahr u.a. die Konferenz „Schöne neue Bildung?“ hervorgegangen, auf der eine kritische Auseinandersetzung mit dem Status Quo stattfand und die Notwendigkeit einer radikalen Reform des Bachelor- Master-Systems festgestellt wurde.

Der Fakultätsrat hat die Aufgabe, diese radikale Reform voranzutreiben, im Juli vergangenen Jahres dem Fakultäts-Ausschuss für Studium, Lehre und Studienreform übertragen, der sich im Januar 2011 konstituierte. In diesem Ausschuss sind auch Studierende aus den Fachschaftsräten aktiv. Anfang des Jahres wurde die Dringlichkeit einer grundlegenden Reform erneut von über 1.500 Studierenden der Fakultät EPB, die die Petition an den Fakultätsrat „Master-Plätze für alle“ unterzeichnet hatten, zum Ausdruck gebracht.
Themen, an denen im Rahmen des Ausschusses bisher gearbeitet wurde und noch gearbeitet wird, sind u.a. die Flexibilisierung der starren Modulstruktur und die Beendigung der Gängelung der Studierenden durch das euphemistisch ‚Studien-InformationsNetz‘ genannte Campus Management System STiNE.

Ein zentrales Ziel unserer Arbeit im Ausschuss, das einen Angriff auf die Grundkonzeption des bestehenden Bachelor-Master-Systems darstellt, ist die Einführung des Master als Regelabschluss mit der Möglichkeit eines bachelor-qualifizierten Studienabbruchs bzw. Studienfachwechsels (z.B. um einen anderen Master zu studieren). Die Sinnlosigkeit eines zwangsweise in Bachelor- und Master-Studium geteilten Studiengangs wird unseres Erachtens bei den Lehramts-Studiengängen besonders deutlich, da die Zulassung zum Referendariat – sinnvollerweise – einen Master-Abschluss erfordert. Aus unserer Sicht läge daher die Abschaffung der künstlichen Trennung in Bachelor- und Master-Teil des Studiengangs in diesen Studiengängen besonders nahe.

Wir möchten gerne von unserer Arbeit im Ausschuss berichten, allen Interessierten vorstellen, was bezüglich der Studienreform bisher erreicht werden konnte und woran wir bzw. der Ausschuss derzeit arbeitet. Außerdem möchten wir mit euch erörtern, was für konkrete Punkte und Anliegen für euch bei der Reform der Reform wichtig sind und wie wir diese Ziele gemeinsam erreichen wollen.

Podiumsdiskussion zum AStA-Image-Film und Alltagsrassismus (11.03.11)

09. März 2011 admin Keine Kommentare

Die Jusos Barmbek-Dulsberg veranstalten am Freitag, d. 11.03.2011 um 19:30 Uhr im Stadtteilkulturzentrum ‚Zinnschmelze‘ (U/S Barmbek – gegenüber dem Museum der Arbeit) eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Alltagsrassismus in der Gesellschaft“, die auch für Studierende sehr interessant zu werden verspricht.

Ausgangspunkt der Veranstaltung ist nämlich der 10.000 € teure Image-Film des derzeitigen AStA der Uni Hamburg „Inside AStA – Anatomie einer nützlichen Einrichtung“. Er hatte vor, während und nach seiner Premiere im Januar für massive Kritik von Mitgliedern der Universität, aber auch darüber hinaus, gesorgt. Kritische Stellungnahmen zu dem Film wurden u.a. von der AG Queer Studies (hier und hier), dem Black Students Network, den GEW Studis, mittlerweile 13 Fachschaftsräten der Uni und einer Gruppe von Promotionsstudierenden veröffentlicht. Auch Mopo und taz berichteten.

Für die Podiumsdiskussion am Freitag ist u.a. die Teilnahme von Ralf Höschele, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-Jusos angekündigt, der unlängst auf dem Blog der Bundes-Jusos scharfe Kritik an dem Machwerk geäußert hatte: Es komme in dem Film „über weite Teile ein sarrazinsches, menschenverachtendes Gesellschafts- und Weltbild zum Ausdruck“, siehe seinen Artikel „Rassismus ‚Inside AStA'“.

Mit der Veranstaltung soll die Debatte um Alltagsrassismus und Sexismus am Beispiel des Image-Films „Inside AStA“ in die Öffentlichkeit gebracht und mit einer Diskussion der Aufgaben einer allgemeinen Studierendenvertretung in der heutigen Zeit verbunden werden. Brisanz erhält die Diskussion dadurch, dass der AStA der Uni, der für den Image-Film verantwortlich zeichnet, auch von der Hamburger Juso-Hochschulgruppe gestellt wird, die sich in diesem Zusammenhang erstaunlich kritikresistent gezeigt hat… Die Diskussionsveranstaltung wird also sicher spannend!

Mitschnitt der Podiumsdiskussion zur Gebührenfreiheit am 12.01.11 online

14. Januar 2011 admin Keine Kommentare

Der Mitschnitt der von der Fachschaftsrätekonferenz organisierten Podiumsdiskussion zum Thema „Gebührenfreiheit, jetzt oder nie?“, die am Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 18 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal, Uni Hamburg, (Von-Melle-Park 8), stattfand, kann hier angeschauen werden. Auf dem Podium saßen:

  • Dr. Joachim Bischoff, Ökonom, Publizist und finanzpolitischer Sprecher für Die LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft,
  • Jens Kerstan, als Volkswirt selbständiger Berater und finanzpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion und
  • Dr. Peter Tschentscher, Arzt im UKE und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion,

Moderiert wurde die Veranstaltung von Golnar Sepehrnia und Till Petersen.

[flv:http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Podiumsdiskussion_Gebuehrenfreiheit,_jetzt_oder_nie_12.01.2011_320x240px.flv 320 240]

Download: Mitschnitt, AVI, 320x240px, 430 MB

Podiumsdiskussion: Gebührenfreiheit, jetzt oder nie? (12.01. – 18:00 Uhr)

09. Januar 2011 admin Keine Kommentare

Podiumsdiskussion: Gebührenfreiheit, jetzt oder nie? mit

  • Dr. Joachim Bischoff, Ökonom, Publizist und finanzpolitischer Sprecher für Die LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Jens Kerstan, als Volkswirt selbständiger Berater und finanzpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion
  • Dr. Peter Tschentscher, Arzt im UKE und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Mittwoch, den 12. Januar 2011, 18 Uhr
Anna-Siemsen-Hörsaal, Uni Hamburg, (Von-Melle-Park 8)

Programm zur Konferenz „Schöne neue Bildung?“ jetzt online

31. Mai 2010 admin Keine Kommentare

Vom 16. – 18.06. 2010 wird an der Fakultät EPB der Uni Hamburg eine Konferenz zur Transformation der Universität mit dem Titel „Schöne neue Bildung? – Konferenz zur kritischen Reflexion der gegenwärtigen Hochschulgestaltung und zur Entwicklung emanzipatorischer Alternativen“ stattfinden. Sie wird von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Student_innen, Professor_innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, organisiert. Das Programmheft steht mittlerweile als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung. Die Online-Version findet sich hier.

Dass es eine solche Konferenz geben wird, geht auf einen Antrag der studentischen Vertreter_innen im vergangenen Jahr in unserem Fakultätsrat zurück. Dort wurde einstimmig die Durchführung einer Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems beschlossen. Die Konferenz soll sich inhaltlich jedoch nicht auf die Reform der Bachelor- und Masterstudiengänge beschränken, sondern auch die Ursachen des Bachelor- bzw. Mastersystem und die Möglichkeiten und Voraussetzungen des Ausstiegs aus diesem System diskutieren.

Die drei Konferenz-Tage stehen jeweils unter Oberthemen, nämlich „Kritische Reflexion“ (Mittwoch), „Alternative Entwicklungen“ (Donnerstag) und „Schlussfolgerungen für die Fakultät“ (Freitag).

Für Mittwoch haben Ralf Ptak, Ingrid Lohmann und Klemens Himpele als Referent_innen zugesagt. Für Donnerstag tagsüber sind Vorträge, Diskussionen und Seminare mit Jan Masschelein, Wolf Dieter-Narr, Plinio Prado, Peter Fischer-Appelt, Michael Wimmer und Dora Heyenn geplant.

Am Abend wird, moderiert von Kaija Kutter (taz Hamburg), eine Podiumsdiskussion mit Peter Fischer-Appelt, Dieter Lenzen und Wolf-Dieter Narr zum Thema „Die Sinnfrage stellen: Die Universität zwischen Unternehmertum und kritischem Aufruhr“ im Anna-Siemsen-Hörsaal stattfinden.

Für den Freitag sind kurze Beiträge von Lehrenden und Studierenden zur aktuellen Situation geplant an die sich eine Diskussion im Spannungsfeld zwischen der Idee eines Komplettausstiegs aus dem bisherigen System, alternativen Entwicklungsmöglichkeiten und einzelnen konkreten Maßnahmen innerhalb der bestehenden Studienordnungen bewegen, anschließen soll.

Alle aktuellen Änderungen werden auf der Homepage www.schoene-neue-bildung.de zu finden sein.

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