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Ein kurzer Bericht und Videomitschnitte vom Dies Academicus am 17.04.

19. April 2012 admin Keine Kommentare

http://www.uni-hamburg.de/UHH/DiesAcademicus2012/120417_DiesAcademicus_AbschlussEvent_086c5.jpg[Video-Mitschnitte aktualisiert, 25.04.2012] Am 17.04.2012 hat der uniweite Dies Academicus zum Thema „Bologna 2.0 – Wie wollen wir in Hamburg studieren?“ stattgefunden. Bemerkenswert ist, dass dies seit Beginn des Bologna-Prozesses an der Uni Hamburg der erste Dies Academicus war, auf dem sich mit der Frage der Studienreform beschäftigt wurde.

Die Veranstaltung wurde mit drei Referaten eröffnet: Der Uni-Präsident Dieter Lenzen sprach in seinem Referat zur Frage der „akademischen Freiheit“  und stellte die acht Workshops vor. (zum Skript seiner Rede)

Die Universität als Ort der kritischen Bildung – Ein Abgesang auf das Hohelied des Standorts

18. April 2012 admin Keine Kommentare

Rede zum Dies Academicus „Bologna 2.0 – Wie wollen wir in Hamburg studieren?“ an der Universität Hamburg am 17.04.2012 von Sinah Mielich (Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft, Uni Hamburg)

Einleitung
„Die Universität sind wir, hier und jetzt. Denn es gibt keine Universität ohne eine Verantwortung, hier und jetzt, in Bezug auf das, was kommt. Und wenn wir hier sind, dann weil wir uns, wie mir scheint, Sorgen darüber machen, was heute mit der Universität geschieht, um ihre Zukunft und ihre Verantwortung in Bezug auf das, was kommt.“[1]

So hat Plinio Prado vor zwei Jahren sein Referat auf der Konferenz „Schöne neue Bildung?“ an der Fakultät EPB begonnen. Ich unterstelle uns, euch, Ihnen, dass dies auch auf uns am heutigen Tag zutrifft.
Die Universität als demokratisch verfasste Institution mit gesellschaftlicher Verantwortung und dem Anspruch, Ort der Kritik und des öffentlichen Gebrauchs der Vernunft zu sein, steht aktuell vor einer Vielzahl von Schwierigkeiten.

Veranstaltung: ‚Bildungsstreik in Chile‘

10. Januar 2012 admin Keine Kommentare

31.01.2012 / 19:00 Uhr / ESA 1 / Hörsaal A

Auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung berichten die Sprecherinnen der chilenischen Studierenden und ein Vertreter des Gewerkschaftsdachverbandes CUT in Deutschland über die Bildungsproteste in Chile.

Von April bis Oktober 2011 fanden in Chile breite Proteste für gesellschaftliche Veränderungen statt (Vgl. z.B. hier). Im Mittelpunkt stand eine Bewegung von Schüler_innen und Studierenden, die etwa 600 Schulen und Universitäten des Landes besetzten. Durch die Beteiligung der Lehrkräfte und Hochschulmitarbeiter_innen, aber auch anderer zivilgesellschaftlicher Gruppen, entwickelten sich die Proteste zu einer breiten kritischen Diskussion über die grundlegende Ausrichtung der Gesellschaft. Im August und September unterstützte Chiles Gewerkschaftsdachverband CUT die Studierendenproteste mit zwei Generalstreiks.

Mit Camila Vallejo Dowling, Presidenta de la Federación de Estudiantes de la Universidad de Chile; Jorge Andres Murúa Saavedra, Consejero Nacional de la CUT und Karol Aida Cariola Oliva, Ex-Presidenta de la Federaciòn de Estudiantes de la Univ. de Concepción

In Kooperation mit dem Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft und der GEW-Studierendengruppe; Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Bildungsstreik in Chile Auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung berichten die Sprecherinnen der chilenischen Studierenden und ein Vertreter des Gewerkschaftsdachverbandes CUT in Deutschland über die Bildungsproteste in Chile.  Von April bis Oktober 2011 fanden in Chile breite Proteste für gesellschaftliche Veränderungen statt. Im Mittelpunkt stand eine Bewegung von Schüler_innen und Studierenden, die etwa 600 Schulen und Universitäten des Landes besetzten. Durch die Beteiligung der Lehrkräfte und Hochschulmitarbeiter_innen, aber auch anderer zivilgesellschaftlicher Gruppen, entwickelten sich die Proteste zu einer breiten kritischen Diskussion über die grundlegende Ausrichtung der Gesellschaft. Im August und September unterstützte Chiles Gewerkschaftsdachverband CUT die Studierendenproteste mit zwei Generalstreiks. Kontakt  Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg Zimmerpforte 8 20099 Hamburg  Telefon: 040 29882435 Email: info@rls-hamburg.de Termindownload  Download im iCal-Format Besonderheiten  In Kooperation mit dem Fachschaftsrat Erziehungswissenschaft und der GEW-Studierendengruppe; Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg zur Übersicht Top Springe direkt zu: Textanfang Hauptmenü Suche Weitere Informationen Metanavigation Metanavigation Navigation      Aktuell     Über uns     Aktuelle Veranstaltungen     Texte und Publikationen  Meta Navigation      Kontakt     Impressum  Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg Zimmerpforte 8 20099 Hamburg  Telefon: 040 29882435 Email: info@rls-hamburg.de      Drucken     Seite empfehlen     RSS     Bookmark     Social Bookmarks         Twitter         Facebook         studiVZ, meinVZ, schülerVZ         MySpace         del.icio.us         digg.com         Folkd         google.com         LinkaARENA         Mister Wong         newsvine.com         Reddit         stumbleupon.com         YiggIt  Schriftgröße Schriftgröße: verkleinern vergrößern Suche Suchbegriff Weitere Informationen

Studienreformtag Bachelor/Master von FSRen und AStA der Uni Hamburg am 10.12.

01. Dezember 2011 admin Keine Kommentare

Am Samstag, d. 10.12. findet in VMP8 ein von Vertretern und Vertreterinnen des AStA und der Fachschaftsräte organisierter Konferenztag zum Thema „Bachelor/Master-Studiensystem“ statt, zu dem wir herzlich einladen. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr.

Hier die Einladung:

Im „Kampf um die Zu­kunft“ sind die An­sprü­che an Stu­di­um, Bil­dung und Wis­sen­schaft ge­mein­sam am­bi­tio­nier­ter ge­fasst. Die Uni­ver­si­tät Ham­burg will zu ei­ner zi­vi­len, öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen, so­zi­al ver­ant­wort­li­chen und de­mo­kra­ti­schen Ent­wick­lung der Ge­sell­schaft bei­tra­gen. Des­halb will sie nicht nur Be­ste­hen­des re­pro­du­zie­ren, son­dern Per­spek­ti­ven zum Ein­grei­fen in ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lung er­öff­nen. (An­ge­lehnt an [1])

Die Bo­lo­gna-Re­form und die Ba­che­lor/Mas­ter-Stu­di­en­gän­ge sind vor die­sem Hin­ter­grund in der Uni­ver­si­tät und ge­sell­schaft­lich im­mer stär­ker in der Kri­tik. Ei­ne grund­le­gen­de Re­form der „Re­form“ ist drin­gend er­for­der­lich.

Zu er­wäh­nen ist, dass stu­den­ti­scher­seits be­reits durch­ge­setzt wur­de, dass die An­we­sen­heits­pflicht für Vor­le­sun­gen in der ge­sam­ten Uni­ver­si­tät fällt, und ak­tu­ell gibt es in­ten­si­ve Be­mü­hun­gen in den Fa­kul­tä­ten EPB und MIN, sämt­li­che Fris­ten und ver­pflich­ten­de Prü­fungs­ter­mi­ne ab­zu­schaf­fen und die Zahl der Prü­fun­gen er­heb­lich zu sen­ken. Und die EPB-­Fa­kul­tät kämpft für die ge­mein­sa­me Zu­las­sung zu Ba­che­lor und Mas­ter. Doch es hakt. Um Nach­druck in die Aus­ein­an­der­set­zung um für Al­le ver­nünf­ti­ge Stu­di­en- und Wis­sen­schafts­be­din­gun­gen zu brin­gen, wol­len wir im Rah­men ei­nes Stu­di­en­re­form­tags dis­ku­tie­ren, was die Ge­schich­te und die Prä­mis­sen der Bo­lo­gna-Re­form sind, wel­ches Wis­sen­schafts­ver­ständ­nis da­mit ver­bun­den ist und wel­che An­sprü­che wir dem ent­ge­gen­set­zen. Vor die­sem Hin­ter­grund wol­len wir die der­zei­ti­ge Ba­che­l­or­pra­xis an der Uni Ham­burg kri­tisch re­flek­tie­ren, um zu ent­wi­ckeln, wel­che Än­de­run­gen wir wie vor­an­trei­ben wol­len.

Vor­ge­schla­ge­ner Ter­min­plan:

11:00 Uhr Dis­kus­si­on: „Her­kunft und Be­wer­tung von Ba­che­lor/Mas­ter und un­ser An­spruch an Stu­di­um und Wis­sen­schaft“
13:00 Uhr Mit­tags­pau­se (für Ver­pfle­gung ist ge­sorgt)
14:00 Uhr Ar­beits­grup­pen
16:00 Uhr Kaf­fee­pau­se
16:30 Uhr Ab­schluss­ple­num: Zu­sam­men­fas­sung und Aus­blick

Als The­men für die Ar­beits­grup­pen sind bis jetzt die Fol­gen­den vor­ge­se­hen:

– Fris­ten, Re­gel­stu­di­en­zei­ten, Mo­du­la­ri­sie­rung
– Mo­bi­li­tät und In­ter­na­tio­na­li­sie­rung
– Prü­fun­gen: Stu­di­en­be­glei­ten­de Prü­fun­gen, Prü­fungs­dich­te, Wie­der­ho­lungs­re­ge­lun­gen, Bie­le­fel­der Mo­dell, An­we­sen­heits­pflicht
– Über­gang vom Ba­che­lor in den Mas­ter
– Mo­du­la­ri­sie­rung, in­halt­li­che Nor­mie­rung, ABK, Bei­spiel Lü­ne­burg: Stu­di­um Ge­ne­ra­le

Soll­ten Euch noch wei­te­re Ide­en für Ar­beits­grup­pen kom­men oder Ihr Lust habt, euch an der Vor­be­rei­tung ei­ner der schon ge­ge­be­nen zu be­tei­li­gen, seid Ihr herz­lich ein­ge­la­den Euch ein­zu­brin­gen.

Auf den Stu­di­en­re­form­tag soll ei­ne Po­di­ums­dis­kus­si­on fol­gen, in der wir die Er­geb­nis­se un­se­rer Ta­gung mit ei­nem Ver­tre­ter des Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE), Ver­tre­ter vom GEW und stu­den­ti­schen Ver­tre­ter*in­nen dis­ku­tie­ren. Der Stu­di­en­re­form­tag soll au­ßer­dem ei­ne grö­ße­re Stu­di­en­re­form­kon­fe­renz der Uni vor­be­rei­ten.

Wir freu­en uns über Rück­mel­dung.
Eu­re FSRe und Eu­er AStA

An­hän­ge:

[1] Stel­lung­nah­me des Aka­de­mi­schen Se­nats vom 08.09.2011, pdf

[2] Bo­lo­gna-Er­klä­rung, pdf

[3] Be­schluss des Aka­de­mi­schen Se­nats vom 12. Mai 2011: „An­for­de­run­gen der Uni­ver­si­tät an den neu­en Se­nat“, pdf

[4] Web­sei­te der BA-Kon­fe­renz: „Schö­ne neue Bil­dung“, html

[5] In­for­ma­ti­ons­bro­schü­re der Fach­schafts­rä­te­kon­fe­renz, Som­mer­se­mes­ter 2011 html, pdf

[6] Be­schluß des Fa­kul­täts­ra­tes EPB vom 16.11.2011, html

Mitschnitt der Diskussion „Schuldenbremse – Gebot oder Verbot der Vernunft?“ (29.10.2011)

16. November 2011 admin Keine Kommentare

Am 29.10.2011 diskutierten auf Einladung der Fachschaftsrätekonferenz Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann und Dr. Rainer Volkmann im Hauptgebäude der Uni zum Thema „Schuldenbremse – Gebot oder Verbot der Vernunft?“.

Karl-Werner Hansmann ist emeritierter Professor für Industriebetriebslehre, war Vize-Präsident der Uni Hamburg und kommentiert erhellend ökonomische Entwicklungen und Zusammenhänge im Hamburger Abendblatt. Rainer Volkmann ist Wissenschaftler am Department für Wirtschaft und Politik der Uni Hamburg (ehm. HWP) und Mitglied in der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, die jährlich das kritische „Memorandum“ zur wirtschaftlichen Entwicklung herausgibt.

Hier der Video-Mitschnitt der Veranstaltung zum Download: Download

„Schuldenbremse“ – Gebot oder Verbot der Vernunft?

„Man wagt uns zu sagen, der Staat könne die Kosten dieser sozialen Errungenschaften nicht mehr tragen. Aber wie kann heute das Geld fehlen, da doch die Produktion seit der Befreiung beträchtlich gewachsen ist, während Europa damals in Trümmern lag? Das ist nur möglich, weil die von der Résistance bekämpfte Macht des Geldes niemals so groß, so anmaßend und egoistisch war wie heute und bis in die höchsten Ränge des Staates hinein über eigene Diener verfügt.“
Stéphane Hessel, „Empört Euch!“, nach: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Januar 2011.

In Jahrzehnten der rücksichtslosen Gewinnsteigerung wurde die soziale Ungleichheit gesellschaftlich erheblich verschärft. Die öffentlichen Kassen sind überstrapaziert. Die meisten Menschen sind es ebenfalls.
Für eine Erholung der Gesellschaft scheint eine Abkehr von der ewigen „Haushaltskonsolidierung“ erforderlich. Sie müßte der erweiterten Wiederherstellung sozialer Errungenschaften dienen. Aber der Hamburger Senat hat statt dessen jede Ausgabensteigerung für Bildung, Wissenschaft, Soziales und Kultur auf jährlich 0,88 Prozent des vorherigen Haushaltes begrenzt. Weil diese „Steigerung“ unterhalb der durchschnittlichen Preissteigerungsrate liegt, wird in allen Bereichen weiterhin real gekürzt.
Dies geschieht mit Verweis auf die „Schuldenbremse“. Sie ist seit 2009 im Grundgesetz verankert und besagt, daß der Bund ab 2016 nur noch maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) an strukturellen Schulden aufnehmen darf. Für die Bundesländer gilt ab dem Jahr 2020 sogar ein Schulden-Verbot.
Dies diene dem Abbau der Staatsschulden. Die Befürworter der Schuldenbremse argumentieren, daß die Staatsschulden eine horrende Belastung künftiger Generationen seien. Ihnen wird entgegnet, daß diesen Schulden auch Vermögen der Allgemeinheit gegenüber stehe. Investitionssenkungen bei Bildung, Sozialem und Kultur seien die eigentliche Belastung der Bevölkerung – und zwar in Gegenwart und Zukunft.

Was ist nun aber wahr?
Gefährden die Staatsschulden eine humane gesellschaftliche Entwicklung?
Oder steht gerade das Schuldenverbot dem Allgemeinwohl entgegen?
Kann die Universität ihre gesellschaftlichen Verbesserungsaufgaben trotz Schuldenbremse hinreichend erfüllen?
Gibt es sinnvolle Alternativen zur Schuldenbremse bzw. zu ihrer aktuellen Ausgestaltung?

Wir laden alle ein, diese und weitere Fragen zu diesem Thema zu diskutieren!

–> Flugblatt: html, pdf

Aufruf zum „Sternmarsch für die Zukunft“ (7.6. / 14 Uhr)

01. Juni 2011 admin Keine Kommentare

Gegen die vom Hamburger Senat kürzlich angekündigten Kürzungen im Hochschul- und Wissenschaftsbereich wird am 7.6. ein Sternmarsch zum Rathaus stattfinden. Dazu rufen die ASten aller staatlichen Hamburger Hochschulen sowie die Präsidien bzw. die Hochschulsenate der entsprechenden Institutionen auf. Parallel zur Demo findet ein „Dies Academicus“ statt, der reguläre Lehrbetrieb wird also ausgesetzt. Die Personalräte mehrerer Hochschulen haben parallel zu einer Personalversammlung zwischen Dammtor und Rathaus aufgerufen.

Der Aufruf kann ab heute Mittag als Flyer im AStA abgeholt werden. Ab Freitag wird es auch Plakate zur Mobilisierung geben. Mobilisiert mit, damit ein deutliches Zeichen gegen die zerstörerische Kürzungspolitik des Senats gesetzt werden kann.

Weitere Informationen zu den Protesten gegen die Kürzungen und für eine bedarfsdeckende Finanzierung der Hochschulen finden sich auf der Sonderseite der Universität Hamburg „Kampf um die Zukunft!“ und – etwas interaktiver – im gleichnamigen EduCommsy-Projektraum „Kampf um die Zukunft“. Auch auf der Seite der Fachschaftsrätekonferenz ist eine Übersicht über weitere Aktivitäten verfügbar.

Hier der Aufruf zum Sternmarsch (download als PDF):

Sternmarsch für die Zukunft: Aufbau statt Abbruch der Hamburger Hochschulen!

Die Hamburger Hochschulen verstehen sich als Einrichtungen dieser Stadt für die Bevölkerung. Sie dienen mit Bildung, Wissenschaft und Künsten der ganzen Gesellschaft. Sie sind jedoch seit langem erheblich unterfinanziert. Jetzt will der Senat die Hochschuletats um weitere 6-10% kürzen. Entschieden weisen wir die Kürzungsvorhaben des Senats zurück. Sie gefährden die Hochschulen und damit die Bildung und Ausbildung der Hamburgerinnen und Hamburger substantiell, blockieren innovative Forschung und behindern den Erkenntnisfortschritt, der für eine zivile, ökologisch nachhaltige, sozial verantwortliche und demokratische Entwicklung der Gesellschaft nötig ist. Der Schaden der Hochschulen wäre ein Schaden der Allgemeinheit.

Wir fordern deshalb:

  • den Ausbau der Studienplätze an den öffentlichen Hochschulen entsprechend dem wachsenden Bedarf,
  • den Erhalt der Fächervielfalt,
  • die sofortige Abschaffung der Studiengebühren und den vollen Ausgleich durch staatliche Mittel,
  • alle Bachelor-Studierenden müssen die Möglichkeit haben, einen passenden Masterstudiengang zu belegen.

Dafür brauchen die Hochschulen:

  • Bedarfsgerechte staatliche Hochschulfinanzierung. Das erfordert einen schrittweisen Zuwachs der Zuschüsse der Stadt an die Hochschulen um 80 Mio. Euro in fünf Jahren.
  • Ausreichende Mittel für angemessen bezahltes Personal und eine Ausstattung der wissenschaftlichen Stellen auf internationalem Niveau.
  • Wirkliche Hochschulautonomie, durch finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen, in denen die Hochschulen sich eigenständig wissenschaftlich und künstlerisch entwickeln können.
  • Eine zügige Sanierung und den Ausbau der Hochschulgebäude.

Die „Sparpolitik“ bei Bildung und Wissenschaft ist ein Raubbau an der Zukunft der Stadt.
Schließen Sie sich deshalb den Protesten Ihrer Hochschulen an!
Treten Sie mit uns für die Zukunft der Freien und Hansestadt Hamburg ein!

Sternmarsch: Dienstag, den 7. Juni 2011, 14 Uhr
ab Bhf. Dammtor (Uni und HfMT) & Berliner Tor (HAW, HfBK, HCU und TU) zum Rathaus (Reesendammbrücke)

Zum Sternmarsch rufen auf :

AStA HAW Hamburg, AStA HCU, AStA HfBK, AStA HfMT, AStA TUHH, AStA UHH, Hochschulsenat HAW Hamburg, Hochschulsenat HfBK, Präsidium HCU, Präsidium HfMT, Präsidium TUHH, Präsidium Universität Hamburg

Buch zur Konferenz „Schöne neue Bildung? Zur Kritik der Universität der Gegenwart“ bei [transcript] erschienen

12. Mai 2011 admin Keine Kommentare

In dieser Woche ist das Buch zur Konferenz – der Band „Schöne neue Bildung? Zur Kritik der Universität der Gegenwart“ – in der Reihe ‚Theorie Bilden‘ des [transcript]-Verlags erschienen.

In dem 240-seitigen Band sind insgesamt 14 Artikel versammelt, den Abschnitten ‚Schöne neue Bildung‘, ‚Kritische Analysen zum Struktur und Funktionswandel der Universität‘, ‚Reflexionen über Idee und Aufgabe der Universität‘ und ‚Bologna-Prozess: Umgangsweisen, Kritik und Perspektiven‘ zugeordnet.

Weitere Informationen zum Buch sind auf der Homepage des Verlags zu finden. Dort gibt es auch das gesamte Inhaltsverzeichnis und das Vorwort als Leseprobe.

Bestellt werden kann das Buch über den Verlag, den regulären Buchhandel, den Online-Buchhandel oder über uns, die Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft (Mail an fsr-erzwiss(at)gmx.de).

Info-Veranstaltung: „Studienreform – Es bewegt sich was!“ (Mi. 20.04. / 18:00 Uhr)

19. April 2011 admin Keine Kommentare

Studienreform – Es bewegt sich was!
Einladung zur Info- und Diskussionsveranstaltung zum Stand der Studienreform an der Fakultät EPB
Mi. 20.04.2011 – 18 Uhr, im Subkultur Paranoia / VMP 8 (Raum K57)

Der Bologna-Prozess und die Umstrukturierung der Studiengänge hin zu Bachelor- und Master-Studiengängen war in den vergangenen Jahren Gegenstand vielfältiger Proteste. An unserer Fakultät war daraus im vergangenen Jahr u.a. die Konferenz „Schöne neue Bildung?“ hervorgegangen, auf der eine kritische Auseinandersetzung mit dem Status Quo stattfand und die Notwendigkeit einer radikalen Reform des Bachelor- Master-Systems festgestellt wurde.

Der Fakultätsrat hat die Aufgabe, diese radikale Reform voranzutreiben, im Juli vergangenen Jahres dem Fakultäts-Ausschuss für Studium, Lehre und Studienreform übertragen, der sich im Januar 2011 konstituierte. In diesem Ausschuss sind auch Studierende aus den Fachschaftsräten aktiv. Anfang des Jahres wurde die Dringlichkeit einer grundlegenden Reform erneut von über 1.500 Studierenden der Fakultät EPB, die die Petition an den Fakultätsrat „Master-Plätze für alle“ unterzeichnet hatten, zum Ausdruck gebracht.
Themen, an denen im Rahmen des Ausschusses bisher gearbeitet wurde und noch gearbeitet wird, sind u.a. die Flexibilisierung der starren Modulstruktur und die Beendigung der Gängelung der Studierenden durch das euphemistisch ‚Studien-InformationsNetz‘ genannte Campus Management System STiNE.

Ein zentrales Ziel unserer Arbeit im Ausschuss, das einen Angriff auf die Grundkonzeption des bestehenden Bachelor-Master-Systems darstellt, ist die Einführung des Master als Regelabschluss mit der Möglichkeit eines bachelor-qualifizierten Studienabbruchs bzw. Studienfachwechsels (z.B. um einen anderen Master zu studieren). Die Sinnlosigkeit eines zwangsweise in Bachelor- und Master-Studium geteilten Studiengangs wird unseres Erachtens bei den Lehramts-Studiengängen besonders deutlich, da die Zulassung zum Referendariat – sinnvollerweise – einen Master-Abschluss erfordert. Aus unserer Sicht läge daher die Abschaffung der künstlichen Trennung in Bachelor- und Master-Teil des Studiengangs in diesen Studiengängen besonders nahe.

Wir möchten gerne von unserer Arbeit im Ausschuss berichten, allen Interessierten vorstellen, was bezüglich der Studienreform bisher erreicht werden konnte und woran wir bzw. der Ausschuss derzeit arbeitet. Außerdem möchten wir mit euch erörtern, was für konkrete Punkte und Anliegen für euch bei der Reform der Reform wichtig sind und wie wir diese Ziele gemeinsam erreichen wollen.

Fr. 18.02.11 Zusammen! Manifestation für ein menschenwürdiges Hamburg

12. Februar 2011 admin 1 Kommentar

Ein breites Bündnis aus Vertretern und Vertreterinnen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche (Arbeit, Bildung und Kultur) ruft für Freitag, den 18.02.2011 um 16 Uhr zu einer Demonstration unter dem Motto „Zusammen! Manifestation für ein menschenwürdiges Hamburg“ ab Hachmannplatz (Hauptbahnhof) auf. Hier das gleichlautende Manifest, das gleichzeitig Aufruf zur Demonstration ist:

Zusammen! Manifestation für ein menschenwürdiges Hamburg

Lebensverhältnisse herzustellen ist unsere gemeinsame Sache. Wir nehmen das in die Hand. Gegen profitfreundliche Politik, gegen die Verdinglichung der Bevölkerung zur „Ressource“, gegen sozialen Kahlschlag und Bildungsarmut sowie gegen eventmäßigen Ausverkauf der Kultur bringen wir solidarisch Bewegung in die Stadt.

Bildung für Alle!

Von der Kita über Schule und Universität bis zur Weiterbildung ist gebührenfreie Bildung Mindestvoraussetzung für die Entwicklung mündiger Menschen und eines kritischen Verständnisses der Welt. Zusammen Lernen für eine bessere Zukunft ist unser Ziel. Bildung und Wissenschaft sind keine Waren, sondern grundlegende Bedürfnisse des Menschen und daher öffentliche Aufgaben.

Mitschnitt der Podiumsdiskussion zur Gebührenfreiheit am 12.01.11 online

14. Januar 2011 admin Keine Kommentare

Der Mitschnitt der von der Fachschaftsrätekonferenz organisierten Podiumsdiskussion zum Thema „Gebührenfreiheit, jetzt oder nie?“, die am Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 18 Uhr im Anna-Siemsen-Hörsaal, Uni Hamburg, (Von-Melle-Park 8), stattfand, kann hier angeschauen werden. Auf dem Podium saßen:

  • Dr. Joachim Bischoff, Ökonom, Publizist und finanzpolitischer Sprecher für Die LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft,
  • Jens Kerstan, als Volkswirt selbständiger Berater und finanzpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion und
  • Dr. Peter Tschentscher, Arzt im UKE und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion,

Moderiert wurde die Veranstaltung von Golnar Sepehrnia und Till Petersen.

[flv:http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Video/Podiumsdiskussion_Gebuehrenfreiheit,_jetzt_oder_nie_12.01.2011_320x240px.flv 320 240]

Download: Mitschnitt, AVI, 320x240px, 430 MB

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