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Aufruf zur Demo am 11.12.2012

06. Dezember 2012 admin Keine Kommentare

Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Verschlechterungen!

„Es geht darum, der derzeitigen Politik den Mythos der Alternativlosigkeit zu nehmen und eine bessere Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen.“ Gemeinsame Resolution der Vollversammlungen an der HAW, Uni Hamburg und Rauhes Haus, Okt./Nov. 2012.

Seit Jahren werden auch in Hamburg – einer der reichsten Städte der Welt – völlig unnötig öffentliche Ausgaben für Soziales, Bildung, Kultur und Gesundheit gekürzt. Das hat schweren Schaden angerichtet. Die aktuelle Haushaltsplanung des Hamburger Senats wird der erforderlichen Umkehr nicht gerecht.

Gewerkschaften, Sozialverbände und verschiedene Einrichtungen begehren zunehmend solidarisch für eine menschenwürdige Entwicklung auf.
Mit der Solidarität wachsen die Ansprüche, auf Grundlage einer zu erkämpfenden Beendigung von Verschlechterungen, den Inhalt der Arbeit erweitert positiv zu bestimmen und zu verwirklichen:
Sozialer Wohnungsbau soll neu aufgenommen werden. „Ein erster Schritt aus der profitorientierten Wohnungspolitik ist die Schaffung eines kommunalen Wohnungsbestandes verbunden mit einer Ausweitung der Mitbestimmung der Mieterinnen und Mieter.“, schreibt das Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen“.
Das „Netzwerk offene Kinder und Jugendarbeit (Nokija)“ fordert, dass junge Menschen in Kinder- und Jugendeinrichtungen von gut ausgebildeten und sozial unbedrängten KollegInnen die erforderliche „Wertschätzung erfahren“ und „direkt und unmittelbar an der Ausgestaltung der Aktivitäten beteiligt“ sein sollen. In Schulen soll Inklusion Wirklichkeit werden. In sozial offenen Universitäten sollen „Forschung und Lehre […] zum gestaltenden Eingreifen in die Gesellschaft ermutigen und einer global menschenwürdigen Zivilisation dienen.“, so die Universität Hamburg. Theater, Kleinkunstbühnen u.ä. sollen selber gesellschaftskritische Stücke mit Gegenwartsbezug erarbeiten und aufführen können – die Betriebsräte mehrerer Theater schreiben in einem offenen Brief: „Wir sind der Auffassung, dass in Krisenzeiten wie diesen nicht weniger, sondern mehr Kultur nötig ist.“ Museen und Bücherhallen sollen der Aufklärung der gesamten Bevölkerung dienen.
Jüngst beschlossen: „Die medizinische Fakultät [der Universität Hamburg] will als universitäre Einrichtung zur größtmöglichen Förderung der medizinischen Wissenschaft und damit der Gesundheitsförderung der Bevölkerung zur ‚Entwicklung einer humanen, demokratischen und gerechten Gesellschaft‘ (Leitbild der Universität) beitragen.“

Mit der Unterschriftenkampagne „Verbesserungen beginnen“ engagieren sich zahlreiche Hamburger dafür, „dass die öffentlichen Etats der Einrichtungen für Soziales, Bildung, Kultur und Gesundheit in Hamburg mindestens stabil gehalten werden einschließlich des vollständigen Ausgleichs von Tarifsteigerungen und Inflation.“ Die bis dahin gesammelten Unterschriften sollen im Rahmen der Demo an die Bürgerschaft übergeben werden.

„Und die Leute werden es schon verstehen, wenn wir ihnen sagen, daß sie in Folge alle Tage Rindfleisch statt Kartoffeln essen sollten, und weniger arbeiten und mehr tanzen werden. Verlassen Sie sich darauf, die Menschen sind keine Esel.“ Heinrich Heine: „Deutschland. Ein Wintermärchen“, Caput I, 1844.

Eine positive Entwicklung zu erstreiten, ist unser aller Angelegenheit.

Demonstration:
„Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Verschlechterungen“
am Dienstag, den 11.12.2012, ab 12 Uhr,
vom Dammtorbahnhof/Dag-Hammarskjöld-Platz (UHH) und Berliner Tor (HAW)
über den Hachmannplatz zum Ballindamm

Unterschriftenlisten: www.verbesserungen-beginnen.de

Podiumsdiskussion zum AStA-Image-Film und Alltagsrassismus (11.03.11)

09. März 2011 admin Keine Kommentare

Die Jusos Barmbek-Dulsberg veranstalten am Freitag, d. 11.03.2011 um 19:30 Uhr im Stadtteilkulturzentrum ‘Zinnschmelze’ (U/S Barmbek – gegenüber dem Museum der Arbeit) eine Podiumsdiskussion unter dem Titel “Alltagsrassismus in der Gesellschaft”, die auch für Studierende sehr interessant zu werden verspricht.

Ausgangspunkt der Veranstaltung ist nämlich der 10.000 € teure Image-Film des derzeitigen AStA der Uni Hamburg “Inside AStA – Anatomie einer nützlichen Einrichtung”. Er hatte vor, während und nach seiner Premiere im Januar für massive Kritik von Mitgliedern der Universität, aber auch darüber hinaus, gesorgt. Kritische Stellungnahmen zu dem Film wurden u.a. von der AG Queer Studies (hier und hier), dem Black Students Network, den GEW Studis, mittlerweile 13 Fachschaftsräten der Uni und einer Gruppe von Promotionsstudierenden veröffentlicht. Auch Mopo und taz berichteten.

Für die Podiumsdiskussion am Freitag ist u.a. die Teilnahme von Ralf Höschele, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-Jusos angekündigt, der unlängst auf dem Blog der Bundes-Jusos scharfe Kritik an dem Machwerk geäußert hatte: Es komme in dem Film “über weite Teile ein sarrazinsches, menschenverachtendes Gesellschafts- und Weltbild zum Ausdruck”, siehe seinen Artikel “Rassismus ‘Inside AStA'”.

Mit der Veranstaltung soll die Debatte um Alltagsrassismus und Sexismus am Beispiel des Image-Films “Inside AStA” in die Öffentlichkeit gebracht und mit einer Diskussion der Aufgaben einer allgemeinen Studierendenvertretung in der heutigen Zeit verbunden werden. Brisanz erhält die Diskussion dadurch, dass der AStA der Uni, der für den Image-Film verantwortlich zeichnet, auch von der Hamburger Juso-Hochschulgruppe gestellt wird, die sich in diesem Zusammenhang erstaunlich kritikresistent gezeigt hat… Die Diskussionsveranstaltung wird also sicher spannend!

Vorlesungsverzeichnis WS 09/10

20. Oktober 2009 admin Keine Kommentare

In diesem Wintersemester gab es ja außerhalb von STiNE keine Kommentare zum Vorlesungsverzeichnis. Auf der Homepage der Fakultät gibt es nur die Auflistung der Veranstaltungen als PDF-Dokument zum Download.  Dafür, dass sich daran im nächsten Semester etwas ändert, müssen wir uns auf jeden Fall einsetzen. Die durch STiNE eingeschränkte Sichtbarkeit der stattfindenden Veranstaltungen ist ein weiteres Thema.

Für diejenigen, die nach den alten Studiengängen studieren, könnte diese vorsintflutliche Liste aus dem Studienbüro interessant sein, über die sich mehr Diplomnummern zu den Veranstaltungen finden lassen. Laut Auskunft aus dem Studienbüro ist sie nicht 100% zuverlässig, aber zur Orientierung taugt sie allemal.

Unipräsidentin Auweter-Kurtz tritt Demokratie wieder einmal mit Füßen

10. Mai 2009 admin 1 Kommentar

taz nord, 9.5.09

Blockade von oben

Der gewählte Dekan für die Geisteswissenschaften muss noch
von der Uni-Präsidentin bestätigt werden. Die soll das aber schon im
Vorfeld ausgeschlossen haben

VON MICHAEL DREISIGACKER
Die Sitzung dauerte länger als geplant, aber am Ende stand die
Entscheidung: Hans-Martin Gutmann soll neuer Dekan der Fakultät für
Geisteswissenschaften an der Hamburger Uni werden. Der Fakultätsrat
hatte sich am späten Mittwochnachmittag einstimmig dafür entschieden.
Nun muss noch das Präsidium der Uni zustimmen.

Dies gilt allerdings als ungewiss. Denn der Gewählte bewegt sich
inhaltlich auf Konfrontationskurs mit der Präsidentin Monika Auweter-
Kurtz. In seinem Bewerbungsschreiben profiliert sich der Theologe als
Anhänger des humboldtschen Wissenschaftsideals. Er möchte die
demokratische Entscheidungsstruktur stärken und bemängelt deutlich die
Politik der Zentralisierung und Ökonomisierung, die seit dem
Amtsantritt von Auweter-Kurtz vorangetrieben wird. Ebenso will Gutmann
die neuen Bachelor-Studiengänge einer Prüfung unterziehen.

Neue FSR-Homepage online

08. April 2009 admin Keine Kommentare

Wir haben jetzt eine neue Homepage. Sie basiert auf dem CMS WordPress und ist nun leichter zu administrieren und leichter zu durchsuchen (und sieht außerdem schicker aus). Alle alten Einträge seit Ende 2007 haben wir übernommen und verschlagwortet. Ihr könnt sie über das Archiv oder die Schlagwortwolke aufrufen oder über das Suchfeld gezielt durchsuchen.

Die alte Joomla-basierte Homepage ist nach wie vor über http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/Joomla/ aufzurufen.

Kritik und Anregungen sind immer willkommen. Schreibt uns einfach eine Mail oder schiebt einen Zettel unter der Tür des FSR-Raums (R 018, VMP8) durch. Nicht zuletzt seid ihr natürlich auch herzlich zu den FSR-Treffen, die in diesem Semester im zweiwöchigen Wechsel montag und mittwoch um 18:00 in Raum 213, VMP 8 stattfinden. Die genauen Termine werden wir hier veröffentlichen, wenn sie (heute abend) feststehen.

VV + Besetzung des Raum 09 (VMP8)

08. April 2008 admin Keine Kommentare

An der Uni Hamburg wurde am 07.04. im Erdgeschoss des Pädagogischen Instituts (VMP8) ein Raum besetzt um der schon seit längerem bestehenden Forderung nach einem studentisch selbstverwalteten Raum Nachdruck zu verleihen. Es wurde untenstehender Antrag (pdf) an die VV von ca. 40 Anwesenden beschlossen.

Hier ein erster Bericht:

Warum wird der Raum 09 besetzt? Warum soll er zu einem selbstverwalteten Aktionsraum werden?Warum brauchen wir selbstverwaltete studentische Räume?
Wir sind davon überzeugt, dass Bildung mehr ist, als sich in Seminaren über wissenschaftliche Theorien auseinanderzusetzen. Bildung beinhaltet auch, dass wir uns praktisch in demokratischen Strukturen bewegen, die wir selbst beeinflussen und mithilfe derer wir selbstverantwortlich konkrete Projekte realisieren können. Es geht dabei zum Einen darum, Raum zu schaffen für das Entwickeln einer gemeinsamen Position gegen die zunehmende Entdemokratisierung und Kommerzialisierung der Uni. Ein selbstverwalteter Raum ist wesentlich für politische Auseinandersetzung, die sonst im Studium kaum Platz findet. Zum Anderen geht es um die Schaffung eines Rückzugsraums, in dem es möglich ist, sich vom Unialltag zu erholen, sich mit anderen auszutauschen, zu informieren, Kontakte zu knüpfen, zu diskutieren und eine Perspektive jenseits von Vereinzelung und EinzelkämpferInnentum zu verwirklichen.Wir brauchen einen angemessenen selbstverwalteten Raum, so wie es ihn auch an anderen Fachbereichen (siehe z.B die T-Stube im Pferdestall oder das Café Knallhart im Gebäude der Ex-HWP) gibt.

Was bisher geschah…
Das selbstverwaltete Café Paranoia befand sich früher in dem Gebäudeteil in dem heute die Martha-Muchow-Bibliothek zu finden ist und verfügte über einen ca. 100m² großen Raum in dem gemütlich diskutiert, ausgeruht, gelesen und sich unterhalten werden konnte. Nach der Renovierung musste das Paranoia in das PI (VMP8) umziehen und wurde dort vorläufig im 36m² großen R016 eingerichtet. Obwohl seitens des Fachbereiches ein größerer Raum zugesichert worden war, hat sich an dieser „Vorläufigkeit“ bislang nichts geändert. Da dieser Zustand so nicht weiter hinzunehmen ist, haben die FSRe seit anderthalb Jahren mehrere Anträge auf einen weiteren studentisch selbstverwalteten Raum in VMP8 an das Dekanat der Fakultät und die Raumausschüsse gestellt. Wir haben uns dabei im Besonderen um den Raum 09 bemüht, da sich dieser in unmittelbarer Nähe zum Paranoia, zum FSR-Raum und zum Studierendenzentrum befindet. In der Sitzung des Raumausschusses vom 03.04. wurde uns erneut ein “Null-Angebot” gemacht, das keinerlei Verbindlichkeit beinhaltete.

Was am Montag begann…
Die Vollversammlung der Studierenden im Fachbereich Erziehungswissenschaft hat als Reaktion auf dieses “Null-Angebot” beschlossen, die Forderung Wirklichkeit werden zu lassen und den Raum 09 besetzt um die Verhandlungen mit mehr Nachdruck fortführen zu können und Entschlossenheit zu demonstrieren. Am Montag fanden mehrere Plenarsitzungen statt, um die seit 14.00 Uhr geführten Verhandlungen mit Dekanat und Geschäftsführung der Fakultät gemeinsam auszuwerten. Wir haben den Raum (vorläufig) umgestaltet indem wir Sofas hineintrugen, Transparente malten und in AGs arbeiteten. Außerdem wurde von Montag auf Dienstag in Raum 09 übernachtet.Die Aktion wurde uterstützt von der Volxküche der Roten Flora, dem Café Paranoia, sowie anderen Fachbereichen, dem Café Knallhart und der T-Stube. Vielen Dank dafür!

Für heute, den 8.4., 12 Uhr, wurde eine weitere Vollversammlung im Raum 009 (VMP8) einberufen um das bisher Erreichte und das weitere Vorgehen zu diskutieren. Bei dieser werden der Dekan Schuck und der Geschäftsführer Eckstein von der Fakultät Erziehungswissenschaft/ Psychologie/ Bewegungswissenschaft anwesend sein. Alle sind herzlich eingeladen!

Besetzt (Raum 09 - Außenansicht) Freiraum 009 (Außenansicht) Im PI-Foyer

Antrag an die Vollversammlung der Studierenden am Fachbereich – 07.04.2008

Die Vollversammlung der Studierenden am Fachbereich Erziehungswissenschaft möge beschließen:

Besetzung des Raums 09 und Umwandlung in einen studentisch selbstverwalteten Raum

Wir lehnen die Angebote des Raumausschuss des Fachbereichs, der am 03.04.2008 getagt hat, ab. Im Ausschuss wurde unser Antrag, in dem wir erneut einen studentisch selbstverwalteten Raum am Fachbereich beantragt hatten, behandelt. Drei Angebote wurden uns unverbindlich unterbreitet:

  1. eventuell einen Raum ohne Fenster im 4.Stock des WiWi-Bunkers (VMP 5) zu nutzen.

  2. einen Raum im Gebäude regelmäßig ab 18:00 Uhr für Veranstaltungen oder AGs zu nutzen.

  3. der Glaskasten im 2.Stock (R213) wird attraktiver gestaltet, aber weiterhin mehrfach genutzt werden (z.B. für Empfänge oder Ausschusssitzungen)

Zu 1.: Das Angebot eines Raumes im Wiwi-Bunker ist unzureichend. Obwohl der von uns beantragte Raum ein Fakultätsraum sein soll und wir die Vernetzung aller Studierender unterstützen, erneuern wir unsere Absicht, im PI (VMP8) einen weiteren studentisch verwalteten einzurichten, da er hier fehlt! Außerdem soll sich der neue Raum im Erdgeschoss, wo die Anbindung an bestehende Strukturen ohne weiteres möglich ist, befinden. Zur Erinnerung: Das studentisch verwaltete Cafe Paranoia hatte ursprünglich eine Größe von 100 m², nach der Renovierung ist die Fläche für das Cafe auf 35 m² reduziert worden.

Zu 2.: Bei dem studentischen Raum geht es nicht nur um die Planung von Veranstaltungen oder Durchführung von AG-Treffen, sondern um einen Raum, der durchgehend für jede/n offen steht um Vorstellungen bezüglich der Nutzung und Gestaltung einzubringen. Es ist bereits Usus, nicht selbstverwaltete Seminar-Räume und Hörsäle für abendliche Veranstaltungen zu reservieren.

Zu 3.: Der Glaskasten im 2. Stock hat den Charakter eines Seminarraums und nach zwei Jahren der Nutzung hat sich gezeigt, dass er aufgrund seiner räumlichen Lage nicht als studentisch selbstverwalteter Raum geeignet ist. Denn er ist zu weit entfernt vom Cafe Paranoia im Erdgeschoss und er soll aus Sicht des Raumausschusses weiterhin nicht ausschließlich in studentische Hand gegeben werden. Zudem bedeutet eine Mehrfachnutzung eine Einschränkung der Gestaltungsmöglichkeiten.

Wir sind davon überzeugt, dass Bildung mehr ist als sich in Seminaren über wissenschaftliche Theorien auseinanderzusetzen. Bildung beinhaltet auch, dass wir uns praktisch in demokratischen Strukturen bewegen, die wir selbst beeinflussen und mithilfe derer wir selbstverantwortlich konkrete Projekte realisieren können. Die Teilhabe und Teilnahme an demokratischen Meinungs- und Willensbildungsprozessen fällt nicht vom Himmel!

Dieser Fachbereich kann ohne einen angemessenen selbsverwalteten studentischen Raum nicht behaupten, demokratische Bildungsprozesse in dem Maße anzuregen wie es sich aus seinem erziehungswissenschaftlichen Selbstverständnis ergibt.

Die aktuellen Umstrukturierungen an den Universitäten, die Umstellung der Studiengänge in Bachelor und Master, führen zu einem massiven Abbau demokratischer Strukturen, wenn die Selbstbestimmung der Studierenden eingeschränkt wird. Ein selbstverwalteter Raum dagegen schafft eine Infrastruktur, um diesen Einschränkungen entgegenzutreten und Möglichkeiten zu artikulieren und umzusetzen. Wir fordern alle Mitglieder des Fachbereichs dazu auf, die momentane Situation mit zu überdenken und sich mit uns solidarisch zu zeigen!

Wir beschließen den Raum vorerst rund um die Uhr zu besetzen, da uns von den zuständigen Gremien keine befriedigende und in näherer Zukunft realisierbare Lösung präsentiert werden konnte!

Uns ist klar, dass dies zu Auseinandersetzungen führen wird. Wichtig ist uns zu betonen, dass diese Auseinandersetzung nicht auf dem Rücken der zuständigen Hausmeister ausgetragen werden soll. Wir werden alle für den Raum vorgesehenen Seminare vorerst auf den Raum 213 (Glaskasten) verweisen.

The Future Is Unwritten…

Sofa für’s PI organisiert

09. Dezember 2006 admin Keine Kommentare

Sofa

Dieses schöne Sofa haben wir am Dienstag organisiert. Es darf momentan allerdings aus Brandschutzgründen momentan pas du tout im PI-Foyer stehen… 😉
We'll see . . .

Bericht von der VV am 07.12.2006

admin Keine Kommentare

Am 07.12.2006 fand die Vollversammlung zu den Tops

– Studiengebühren –> Gebührenboykott
– STiNE – Alternativen und Perspektiven
– Besetzung der Fakultätsratssausschüsse

statt.

Es sprachen sich alle 40 Anwesenden für den Boykott der Studiengebühren aus und stimmten einstimmig für folgenden Beschluss:

“Für den Boykott der allgemeinen Studiengebühren”
Wir rufen alle Studierenden dazu auf, sich zum Sommersemester am Boykott der allgemeinen Studiengebühren zu beteiligen und die entsprechenden 550 Euro nicht an die Universität sondern auf ein Treuhandkonto zu überweisen. Wer sich am Boykott beteiligen will, aber aus politischen oder sozialen Gründen keine 500 Euro auf das Treuhandkonto überweisen will oder kann, zahlt 500 Cent. Der AStA ist aufgefordert, die notwendigen finanziellen Mittel zur Bekanntmachung des Boykotts durch Flugblätter und Plakate zur Verfügung zu stellen. Das Präsidium des Studierendenparlaments ist aufgefordert, in den Broschüren zur Wahl des Studierendenparlaments den Boykott anzukündigen und diesen Beschluss zu veröffentlichen.

Zum Thema “STiNE” wurde zunächst folgender Werbefilm über STiNE von der Homepage der Software-Firma, die für die Umsetzung des Programms zuständig ist, gezeigt:
http://www.datenlotsen.de/index.php?se=576
Danach wurde folgender Beschluss mit 24:1:1 Stimmen abgestimmt:

Beschluss zum ‚Campus Management System’ STiNE

Die Vollversammlung der Erziehungswissenschaft vom 07.12.2006 lehnt die Einführung des ‚Campus Management System’ STiNE ab und fordert die Aussetzung der Implementierung der Software. Die damit einhergehenden Konsequenzen für die Studierenden sind nicht tragbar und das System wird den unterschiedlichen Eigenarten und Anforderungen der einzelnen Studiengänge in keiner Weise gerecht. Die Möglichkeiten der massiven Kontrolle und Überwachung schränken die Gestaltbarkeit eines an den individuellen Lebensumständen und Interessen ausgerichteten Studiums massiv ein.

Diese Entwicklung steht in diametralem Gegensatz zum Leitbild der Universität Hamburg, in dem die freie Entwicklung der Wissenschaft, die Freiheit der Forschung und die Verwirklichung des Rechtes auf wissenschaftliche Bildung verankert ist.

Die Vollversammlung kritisiert den untransparenten und undemokratischen Verlauf der Einführung von STiNE und lehnt das Gesamtprojekt, als elementaren Bestandteil der Entwicklung weg von der freien Universität und hin zu einem Dienstleistungsunternehmen mit Management und Aufsichtsrat, ab.

Wir fordern den Fakultätsrat der Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft dazu auf sich dafür einzusetzen, dass STiNE in seiner jetzigen Form abgeschafft und durch ein System ersetzt wird, welches die Verwirklichung des Leitbildes der Universität Hamburg unterstützt, anstatt sie zu behindern.

Dann wurde noch über die durch Studierende zu besetzenden Stellen in den verschiedenen Ausschüssen der Fakultät informiert.

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