custom header picture

Fr. 18.02.11 Zusammen! Manifestation für ein menschenwürdiges Hamburg

12. Februar 2011 admin 1 Kommentar

Ein breites Bündnis aus Vertretern und Vertreterinnen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche (Arbeit, Bildung und Kultur) ruft für Freitag, den 18.02.2011 um 16 Uhr zu einer Demonstration unter dem Motto „Zusammen! Manifestation für ein menschenwürdiges Hamburg“ ab Hachmannplatz (Hauptbahnhof) auf. Hier das gleichlautende Manifest, das gleichzeitig Aufruf zur Demonstration ist:

Zusammen! Manifestation für ein menschenwürdiges Hamburg

Lebensverhältnisse herzustellen ist unsere gemeinsame Sache. Wir nehmen das in die Hand. Gegen profitfreundliche Politik, gegen die Verdinglichung der Bevölkerung zur „Ressource“, gegen sozialen Kahlschlag und Bildungsarmut sowie gegen eventmäßigen Ausverkauf der Kultur bringen wir solidarisch Bewegung in die Stadt.

Bildung für Alle!

Von der Kita über Schule und Universität bis zur Weiterbildung ist gebührenfreie Bildung Mindestvoraussetzung für die Entwicklung mündiger Menschen und eines kritischen Verständnisses der Welt. Zusammen Lernen für eine bessere Zukunft ist unser Ziel. Bildung und Wissenschaft sind keine Waren, sondern grundlegende Bedürfnisse des Menschen und daher öffentliche Aufgaben.

Rückblick: Demonstration „Bildung und Kultur für alle – Geld ist genug da!“

22. Dezember 2010 admin Keine Kommentare

Am 16.12. fand die Demons-tration unter dem Motto „Bildung und Kultur für alle – Geld ist genug da!“ gegen die Kürzungspläne des mittlerweile gestürzten Hamburger Senats statt.

Dem Aufruf folgten trotz des winterlichen Wetters mehrere Tausend Menschen. Die Mopo schreibt von 1500 Teilnehmer_innen der Demo. Das bezieht sich jedoch auf die Auftaktkundgebung auf dem Campus. Im weiteren Verlauf vergrößerte sich der Demonstrationszug noch auf ca. 2500 – 3000 Personen.

Bemerkenswert war die breit gefächerte Redner_innenliste: Es sprachen u.a. Klaus Bullan – Vorsitzender GEW Hamburg, Wolfgang Sadowsky – Vorsitzender des Personalrat des Technischen und Verwaltungspersonals der Universität Hamburg, Jürgen Allemeyer – Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg und Olaf Walther – studentisches Mitglied im Akademischen Senat. Am Hauptbahnhof folgten noch Uwe Grund – Vorsitzender des DGB Hamburg und Klaus Schumacher, der Künstlerische Leiter des Jungen Schauspielhauses.

Es wurde deutlich, dass eine wirkliche Bewegung für eine Politik, die dem Anspruch gerecht wird, „die öffentlichen Aufwendungen für Gesundheit, Sozialpolitik, für alle zugängliche Kultur und emanzipatorische Bildung […] dem realen Bedarf entsprechend [auszubauen]“ (aus dem Demo-Aufruf) nur aus und in einem Bündnis von Menschen aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen entstehen kann, das sich nich spalten lässt.

Daher ist es bedauerlich, dass es der AStA der Uni Hamburg für nötig erachtet hat, zwei Tage vor der Demo – zu der selbst der Akademische Senat und mehrere Fakultätsräte aufgerufen hatten – mit der Erklärung Warum die Hamburger ASten die Demo am 16.12.2010 nicht mehr unterstützen aktiv zu „demobilisieren“. Dass die Erklärung korrekterweise Warum der AStA der Uni Hamburg die Demo … nicht mehr unterstützt hätte heißen müssen, macht die Gegendarstellung des AStA der HAW deutlich.
Wie sich die Autor_innen zu so aberwitzigen Aussagen versteigen können, wie bspw. dass eine „allgemeine Diskussion über Reichtum“ im Zusammenhang mit der Forderung nach „mehr Geld für Bildung“ genauso wie das Thema „Kündigungsschutz“ auf einer Bündnisdemo an der sich auch Mitglieder der Uni aus dem technischen Bereich und der Verwaltung beteiligen, „absolut themenfremd“ seien, verstehe wer will…

Die Hamburger Bürgerschaft hat auf ihrer im Anschluss an die Demo stattgefundenen Sitzung dem Antrag auf Abschaffung der Studiengebühren zum kommenden Sommersemester leider nicht zugestimmt. So gilt auch in diesem Zusammenhang: „Alles muss man selber machen!“
Fortgesetzter öffentlicher Druck ist und bleibt nötig für einen wirklichen Wechsel in der (Bildungs-)Politik.

Links zu Berichten zur Demo:

[flv:http://www.youtube.com/watch?v=bt7_WnfR0aM 600 385]

Kleine Kritische Konferenz an der Fakultät EPB zur gegenwärtigen Lehr- und Studiensituation am 25.01. ab 10:00

18. Januar 2010 admin 2 Kommentare

Die Fakultät EPB führt im Wintersemester 2009/10 eine Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems durch. Die Konferenz beschränkt sich nicht auf die Reform der Bachelor- und Masterstudiengänge, sondern diskutiert auch die Möglichkeiten und Voraussetzungen des Ausstiegs aus dem Bachelor- bzw. Mastersystem.
(aus dem Beschluss des Fakultätsrats EPB am 22.07.2009 – siehe www.fsr-erzwiss.de)

Im Zuge des Bologna-Prozesses wurden auch an unserer Fakultät nach und nach alle Studiengänge auf das Bachelor- / Master-System umgestellt. Die Kritik von Studierenden als auch von Lehrenden an diesem Studiensystem und der Protest dagegen hat sich in den vergangenen Semestern nicht nur an unserer Universität, sondern u.a. im Rahmen des Bildungsstreiks, bundes- und europaweit verbreitet.
Sowohl die Arbeitsbedingungen am Fachbereich als auch die Studienstruktur und damit das Verständnis vom Studium an sich haben sich grundlegend verändert: eine entmündigende Studienstruktur, mangelnde Selbstbestimmung bei der Auswahl von Studieninhalten, zunehmender Druck durch eine absurde Fülle von Prüfungen sind nur einige Beispiele dafür. Diese Entwicklung ist nicht hinnehmbar!

BaMa an der Fakultät EPB
Da es an unserer Fakultät keinen angemessenen Ort gab und gibt, an dem das überstürzt eingeführte und alles verändernde System in irgendeiner Weise reflektiert werden kann, stellten die FSRe Erziehungswissenschaft im Sommersemester 09 einen Antrag an den Fakultätsrat EPB in dem u.a. die Durchführung einer Konferenz zur kritischen Auswertung des Bachelorsystems im Wintersemester 09/10 gefordert wurde. Dieser wurde einstimmig angenommen.
Da für die Vorbereitung einer Konferenz, in der sich inhaltlich fundiert unter verschiedenen Aspekten mit dem BAMA-System auseinandergesetzt werden soll, wegen des laufenden Uni-Betriebs im Wintersemester nicht genügend Vorbereitungszeit war, wurde beschlossen, dass im Wintersemester eine Kleine Konferenz und im kommenden Sommersemester eine mehrtägige Große Konferenz stattfinden soll.
Seit Anfang des Wintersemesters gibt es für die Vorbereitung der kleinen Konferenz Arbeitstreffen, an denen sich Lehrende und Studierende beteiligen. Gleichzeitig widmen sich Arbeitsgruppen verschiedenen Teilaspekten der Thematik.

Am Dienstag den 19.1.10 findet ein weiteres Vorbereitungstreffen statt (R515).
Die „Kleine Konferenz“ wird am Montag, den 25. Januar ab 10 Uhr in VMP8 stattfinden.

Tagesplan:

  • 10:00 bis 12:00 Uhr – Konferenzphase: Lehrende und Studierende positionieren sich zu den Gründen, Grenzen und Problemen der gegenwärtigen Lehr- und Studiensituation
  • bis 13:00 Uhr: Mittagspause
  • ab 13:00 Uhr: Workshopphase: Arbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen (z.B. Entstehungsgeschichte des Bolognaprozesses, Auswirkungen und Folgen des Bolognaprozesses, Rechtliche Rahmenbedingungen / Kurzfristige Forderungen, Alternative Universität, Bildungsbegriff im Neoliberalismus

Wer Interesse hat, sich an der Vorbereitung zu beteiligen, ist herzlich zu den Treffen und in den Commsy-Projektraum „Kritische Bachelor-Konferenz“ eingeladen.

Die Vorbereitungsgruppe „Kritische Bachelor-Konferenz“

Mo., 11.01. – 16:00 – Vollversammlung der Tarifinitiative der stud. Beschäftigten an der Fakultät EPB

05. Januar 2010 admin Keine Kommentare

An der Uni Hamburg ist Ende vergangenen Jahres eine Initiative studentischer Beschäftigter gegründet worden, die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen will. In diesem Zusammenhang hatten bereits im vergangenen Jahr Vollversammlungen studentischer Beschäftigter an den Fakultäten Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften (MIN) und Geisteswissenschaften stattgefunden.

Am kommenden Montag, den 11.01. findet nun um 16 Uhr eine VOLLVERSAMMLUNG DER  STUDENTISCHEN BESCHÄFTIGTEN IN DER FAKULTÄT EPB im Hörsaal ESA K statt.

Worum geht es?

Es gibt derzeit keinen Tarifvertrag für an Universitäten und Fachhochschulen tätige Studierende. Vielmehr existiert eine Vielzahl von Beschäftigungsarten auf Grundlage unterschiedlichster Verträge – z.B. Tutorenverträge mit verschiedenen Stunden- und Vergütungssätzen, wissenschaftsnahe Verwaltungstätigkeiten, Hilfskraftstellen sowie studentische Angestelltenverhältnisse.

In den meisten Verträgen ist weder die Rede von Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und dergleichen. Auch eine Personalvertretung gibt es nicht! Im regulären öffentlichen Dienst wäre dies undenkbar.

Das Gegenbeispiel dafür ist Berlin. Berlin ist nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder und damit nicht der sogenannten TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder)-Richtlinie unterworfen. Nach einem massive Streik der Tutor_innen konnte dort die geplante Verschlechterung der Arbeitsbedingungen abgewendet und ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte an den Berliner Hochschulen durchgesetzt werden.

Dieser beeinhaltet mittlerweile u.a.:

  • einen Stundenlohn von 10,98 € (inkl. 0,13€ Urlaubsgeld)
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Personalvertretung durch studentischen Personalrat
  • Öffentliche Ausschreibung aller Stellen
  • Verträge von i.d.R. 40 Stunden / Monat über meist 4 Semester Laufzeit

Da wir dies für angemessene Forderungen halten, und der derzeitige Stundenlohn von 7,72 € seit 1993 nicht erhöht, sondern von ursprünglich 8,02 € im Rahmen der Arbeitszeiterhöhung im öffentlichen Dienst sogar abgesenkt wurde, unterstützen wir als Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft die Initiative der studentischen Beschäftigten und engagieren uns innerhalb der Gesamtuniversität für einen Tarifvertrag, der mindestens die Berliner Eigenschaften aufweist.

Der Aufruf zur Vollversammlung findet sich hier als PDF-Dokument (Rechtsklick, Ziel speichern unter) und kann gerne weiterverbreitet werden.

Es existiert auch ein Entwurf für eine Resolution, die auf der VV diskutiert und verabschiedet werden sollte. Der Entwurf findet sich hier (Rechtsklick, Ziel speichern unter).

Weitere Informationen und Kontaktinformationen finden sich auf http://studentischebeschaeftigte.wordpress.com.

Einladung zum Bachelor-Treffen am 11.11.

02. November 2009 admin Keine Kommentare

Dein Schreibtisch?

Deshalb, und vor allem weil es nicht nur dein, sondern UNSER Schreibtisch ist, möchte euch der FSR Erziehungswissenschaft am 11.11.09 um 18.00 zu einem Treffen im Freiraum „SubkulturParanoia“ (K57) einladen, um aus dem aktuellem Anlass des Semesterbeginns einen Raum zu geben sich zu treffen, zu artikulieren und zu diskutieren! Lasst uns gemeinsam Perspektiven suchen, denn klar ist: So geht es nicht weiter mit dem Bachelor!
Euer FSR Erziehungswissenschaft

Flyer als PDF: download

Studiengebühren nicht das Ergebnis leerer Staatskassen

23. Oktober 2009 admin Keine Kommentare

Das ist spätestens bekannt, seitdem die Mehrheit der Hamburger Bürgerschaft 13.000.000.00 Euro für die marode HSH-Nordbank zur Verfügung stellen kann. Das schwarz-grüne Modell der ’nachgelagerten Studiengebühren‘ ist entsprechend nicht darauf ausgerichtet, den Hochschulen ernsthaft zusätzliches Geld zukommen zu lassen: den erwarteten, jährlich von den Studierenden zu zahlenden 35 Millionen Euro Einnahmen stehen jedes Jahr 22 Millionen Euro Verwaltungs- und Zinsaufwand für den Staat gegenüber. Es bleiben gerade mal 13 Millionen Euro Mehreinnahmen für alle Hamburger Hochschulen – alleine im ‚Elbphilharmonie‘-Kommerztempel stecken somit 35 Jahre Studiengebühren.“ (Broschüre zur uniweiten studentischen Urabstimmung 12.-14. Mai 2009; nachzuvollziehen im HambHG Drucksache 19.522, 17.06.08, Abschnitt 7. Einnahmen der HS/ 8. Kosten)

Deswegen: Beteiligt euch an der Unterschriftenkampagne für ein gebührenfreies Studium, die vor Kurzem angelaufen ist. Näheres dazu findet sich auf www.gebuehrenfreiheit.de.

Fakultätsrat und „Moninapping“ an der Uni HH

29. Mai 2009 admin Keine Kommentare

Am 27.05.2009  fand eine außerordentliche Sitzung des Fakultätsrates der Fakultät EPB statt. Zu dieser war auch die Unipräsidentin Auweter-Kurtz aka Raketen-Moni geladen. Sie wurde gebührend begrüßt und verabschiedet. Die Themen der Sitzung waren der geplante Uni-Umzug in die Nähe des Bonzenviertels HafenCity und die Finanzumschichtungen innnerhalb der Uni, also auch um die drastischen Kürzungen an der Fakultät EPB im Rahmen des Struktur- und Entwicklungsplans (STEP).

Zur Begrüßung der Präsidentin war der Campus von einigen Aktivist_innen mit bunten Raketen und anderen Plakaten verschönert worden. Die plakatierten Raketen waren mit den aktuellen Mistigkeiten beschriftet worden, die wir am liebsten zum Mond schießen würden: Elite, Hochschulrat, Studiengebühren, Uni-Umzug, unkritischer AStA, STiNE, Effizienzdenken, Zulassungsbeschränkungen usw.

Zum Einmarsch der Präsidentin wurde ihr von der angetretenen Campus Army das extra für diesen Anlass verfasste Ständchen „Stets ein Lied zum Marsch parat“ gebracht. (s.u.) Viva Monika!

Die Sitzung begann mit einem ca. halbstündigen Monolog der Präsidentin in dem sie unter Zuhilfenahme einer etwas veralteten PowerPoint-Präsentation die verschiedenen längst bekannten Szenarien für die Renovierung, den Umbau bzw. die vollständige Verlagerung der Universität auf den Kleinen Grasbrook darstellte. In ihrem ganzen Vortrag nahm sie nicht ein einziges Mal Bezug auf die bei anderen Anlässen geübten Kritiken an den Plänen und auch nicht auf den Beschluss des Fakultätsrats EPB, in dem der Uni-Umzug einstimmig abgelehnt wurde. Alle Anwesenden waren sichtlich genervt von ihrer selbstherrlichen Ignoranz.

In einer Fragerunde befragten sie mehrer Dozent_innen und studentische Vertreter_innen nach ihrer „Vision“ der Universität und äußerten Angst vor ihrer Verwirklichung und der Zerschlagung der Universität. Sie blieb eine befriedigende Antwort schuldig. Prof. Pazzini merkte mit Bezug auf die Präsentation an, dass die „3D-Version einer Excel-Tabelle“ keine Vision sei.

Auch was die im Struktur- und Entwicklungsplan festgeschriebenen Kürzungen betraf, gab es wenig Neues von der Präsidentin zu hören. Sie wiederholte das, was sie bereits im vergangenen Jahr an anderer Stelle dazu gesagt hatte – Kürzungen sind unvermeidlich, eigentlich gibt es sogar mehr Geld – und erging sich ansonsten in inhaltslosen Floskeln.
Nach zwei Stunden war dieses Lehrstück in Ignoranz und Platitüden seitens der Präsidentin vorbei und es gab noch einmal ein Ständchen von der Campus Army & Friends.
Auweter-Kurtz verließ im Anschluss mit ihrem Lakaien schnurstracks den Hörsaal und wähnte sich wohl schon in ihrer Limousine; doch so schnell sollte sie nicht davon kommen.. Als sie vor dem Rechtshaus in ihr Auto stieg, wurde dieses (wie bereits in der Vergangenheit:  http://de.indymedia.org/2009/04/248174.shtml) von ca. 10 Studis blockiert. Sichtlich genervt musste sie ihr Gefährt verlassen und flüchtete über den Uni Campus, gefolgt von einer Gruppe Studierender.

Vor dem Hauptgebäude der Uni versuchte sie dann in ihrem dorthin georderten BMW zu flüchten. Doch dies gelang ihr zunächst nicht, da auch dieser wieder blockiert wurde.
Erst mit Hilfe der herbeigerufenen Polizei gelang ihr schließlich der Abgang.

Aktuelle Presse zum Thema:

– MOPO: „Raketen-Moni“ vor dem Abschuss? – http://www.mopo.de/2009/20090528/hamburg/politik/raketen_moni_vor_dem_abschuss.html (28.05.09)

– WELT: „Ehemalige Vizepräsidenten kritisieren Präsidentin“ – http://www.welt.de/hamburg/article3814007/Ehemalige-Vizepraesidenten-kritisieren-Praesidentin.html (27.05.09)

– FR Online: „Meuterei an der Uni Hamburg“ – http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1766936&

Fotos:


01 Uni bleibt - Moni fliegt.JPG

02 Raketen - ...auf den Mond.JPG

03 CampusArmy beim Ständchen.JPG

04 Moni + PPT.JPG

05 Moni herself.JPG

06 Erste Blockade.JPG

07 Flucht.JPG

08 Blockade ESA.jpg

09 kein Benz.JPG

10 Bildungsstreik.JPG

11 Policia.JPG

Aufruf zur VV am 09.06.09 zu BA-/MA-Studium und Bildungsstreik

admin Keine Kommentare

Di. 09.06.2009, 14 – 17h @ Anna-Siemsen-Hörsaal (Vorläufiges Programm siehe unten)

! Die Studierenden sind für die Teilnahme an der Vollversammlung von anderen Veranstaltungen freigestellt !

Aufruf zur VV (pdf)
Erklärung der Bachelor-VV vom 26.11.2007 (pdf)

Die Bachelor-Studiengänge laufen an unserem Fachbereich jetzt schon seit dem Wintersemester 2007/08. Damit hat sich das Studieren grundlegend verändert. Es ist eine Zunahme von Prüfungsdruck und Arbeitsbelastung bzw. -überlastung festzustellen, aber auch eine inhaltliche Einengung des Studiums. Die letzte studentische Vollversammlung zu diesem Thema hatte Anfang letzten Jahres stattgefunden. In deren Verlauf wurde eine Resolution verabschiedet, in der u.a. gefordert wurde,

  • den Pflichtanteil im Studium zu verringern und
  • das Lehrangebot zu erweitern um eine größere Wahlfreiheit möglich zu machen,
  • die Semesterwochenstundenzahl / den Workload auf 20 SWS zu reduzieren,
  • die starre Modulstruktur aufzulockern,
  • die Anwesenheit bei Veranstaltungen der Verantwortung der Studiernden zu überlassen
  • und Masterplätze für jede und jeden zu garantieren.

Der Master für die Lehramtsstudiengänge sowie für das Bildungs- und Erziehungswissenschaft-Studium wird zur Zeit in den Ausschüssen und anderen Gremien kreiert. Daran sind auch Studierende unserer Fakultät beteiligt, die versuchen, die studentischen Interessen in diesem Rahmen zu vertreten.

Wissenschaftsförderungsgesetz beschneidet erneut Freiheit der Kunst und Wissenschaft

07. Mai 2009 admin Keine Kommentare

Uns erreichte eine Mail von der studentischen Liste der HfbK, in der es um aktuelle Studienbedingungen und deren neoliberalen Kontext geht:

Auch an der Hochschule für bildende Künste Hamburg HfbK bedeuten die Hochschulreformen empfindliche Eingriffe in die Autonomie der wissenschaftlichen und künstlerischen Diskurse. Bundesweit hat die von privaten Beratungsagenturen, wie der Bertelsmann-Stiftung, ausgearbeitete Umsetzung des sog. Bologna-Prozesses zum Rückbau demokratischer Strukturen an den Universitäten geführt. Durch die Einrichtung externer Hochschulräte und die Ausweitung der präsidialen Macht ist die, laut Grundgesetz zu wahrende, Freiheit von Forschung und Lehre formal zwar angedeutet, faktisch aber ausgesetzt.

Dass immer noch weitere Einschränkungen möglich sind, beweist ein Änderungsentwurf des Hamburger Wissenschaftsförderungsgesetzes. Dieser sieht u.a. vor, dass mittels außerordentlicher Berufungsverfahren die Berufung von Professoren auch direkt vom Präsidium ausgehen kann. Während es bislang vor allem den fachkundigen Professoren oblag, geeignete Kollegen in einem demokratischen Prozess auszuwählen, soll nun das Präsidium schnell und unbürokratisch „Spitzenkräfte“ an die Schule berufen können – in Umgehung der Fachbereichs-Gremien.

Rückblick und Pressespiegel zur Protestwoche

27. April 2009 admin Keine Kommentare

Die Protestwoche an der Fakultät EPB endete am Freitag mit eine Demonstration durch die Innenstadt (siehe vorige Artikel).

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Protestwoche erfolgreich verlaufen ist. Vor allem die Abschlussdemonstration zeigte, dass die PRotestwoche viele Studierende an der Fakultät erreicht hat. Es fanden viele verschiedene Veranstaltungen statt, aus denen sich auch weiter arbeitende Arbeitsgruppen ergaben.

Hier eine Sammlung von On- und Offline-Presse zur Protestwoche vom 20.-24.04.09:

20.04.2009

21.04.2009


22.04.2009

23.04.2009

24.04.2009

Misc.:

Seite 2 von 5